Quinoa-Granola mit einem Hauch von Kakao

Ich wundere mich jeden Montag erneut, wie schnell so ein Wochenende vergehen kann. Dabei kann ich noch nicht mal sagen, dass ich sonderlich viel unternommen habe.

Schokoladen-Quinoa-Granola

Am Samstag bin ich zu Douglas gegangen und habe mich kurzzeitig wie eine Außerirdische gefühlt. Es gibt Menschen, die einen mit sehr großen Augen, sehr dumm anschauen können, dabei mit ihren viel zu künstlichen Wimpern klimpern und somit zum Ausdruck bringen, dass sie einen definitiv nicht verstehen wollen, sondern für total bekloppt halten.

Ha, dabei habe ich nur nach einer Bürste fürs sogenannte „dry brushing“ gefragt. Ich dachte gerade junge Menschen aus der Kosmetikindustrie seien mit der Methode vertraut, nur ich, ich hinke wieder Lichtjahre hinterher. Hmmm, nein! Offensichtlich war das doch ein wenig zu fancy. Bei „dry brushing“ geht es darum, die Haut möglichst vor dem Duschen mit einer Bürste zu massieren, im trockenen Zustand versteht sich. Das soll nicht nur das Hautbild verbessern, sondern auch den Kreislauf sowie den Lympfhluss verbessern. Wichtig dabei ist, dass man es regelmäßig anwendet und stets zum Herzen hin massiert. Allerdings ist die Trockenbürstenmassage keine wirklich neue Erfindung, sondern gibt es schon sehr lange. Wie dem auch sei, in meiner Douglas Filiale gab es keine Bürsten mit Naturfasern. Eigentlich gab es überhaupt keine Bürsten.

Grapefruitsaft

Dabei hätte die neue Bürste so wunderbar zu einem gesunden und entspannten Start in den Sonntag gepasst. Schließlich habe ich frisches Quinoa-Granola gebacken, was vermutlich anders als die Massage nicht einer Detox Behandlung gleichkommt. Ich habe mich nämlich bisher nicht damit beschäftig, was man während einer Detox Diät essen darf. Granola gehört auf Grund der Kohlenhydrate sicherlich nicht dazu.

Dabei steckt es voller leckerer Zutaten, wie Quinoa, Haferflocken, Mandeln und Kakaonips. Im Nachhinein hätte ich vermutlich noch viel mehr Kakao beimengen können, aber nachdem ich neulich einen Kuchen damit reichlich versaut habe, er war einfach nur bitter, habe ich mich dieses Mal damit zurückgehalten.

Ich esse Granola am liebsten mit Joghurt oder Mandelmilch. Dazu ein paar frische Himbeeren, auch wenn die gerade gar keine Saison haben, und fertig ist das Frühstück. Ganz hervorragend schmeckt dazu übrigens ein frisch gepresstes Glas Grapefruitsaft!

Schokoladen-Quinoa-Granola

Happy Monday, kommt gut durch die Woche,
xoxo
Christine

P.S. Die Bürste werde ich jetzt übrigens im Internet bestellen. Und wenn es gut läuft, berichte ich dann mal davon!

Quinoa-Granola mit einem Hauch von Kakao

  • 280 g (glutenfreie) Großblatt Haferflocken
  • 150 g gekochter, abgekühlter Quinoa
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 80 g gemahlene Leinsamen
  • ½ TL Meersalz (bei feinem Jodsalz weniger verwenden)
  • 55 g Butter oder Margarine
  • 100 ml Ahornsirup
  • 2 EL Vanillaextrakt (kein Vanillearoma)
  • 20 g ungesüßtes Kakaopulver
  • Kakaonips nach Geschmack

Den Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

In einem kleinen Topf das Fett zum Schmelzen bringen. In das geschmolzene Fett den Ahornsirup und Vanilleextrakt einrühren und beiseitestellen.

In einer sehr großen Schüssel die Haferflocken mit dem Quinoa, Kakaopulver, Salz und Leinsamen sehr gut vermischen. Anschließend die Ahornsirupmischung gut in die Haferflockenmischung einmassieren. Das geht am besten mit den Fingern*. Dabei sollte die gesamte Mischung komplett mit dem Ahornsirup bedeckt sein = eine feuchte Masse.

Die Haferflockenmischung auf das Backblech geben. Für 10 Minuten backen, danach wenden und für weitere 10 Minuten backen. Nun die Mandelblätter gleichmäßig auf die Mischung geben, erneut wenden und für weitere 10 Minuten backen. Jetzt in regelmäßigen Abständen (alle 3-5 Minuten) die Mischung immer wieder wenden. Durch den Kakao kann man natürlich nicht erkennen, ob die Mischung knusprig golden ist. Daher ist es am besten, sich an dem Geruch zu orientieren oder eine kleine Kostprobe zu nehmen (Achtung heiß, erst einen Moment abkühlen lassen). Das Ergebnis sollte leicht knusprig und aromatisch schmecken.

Das Granola aus dem Ofen nehmen, komplett abkühlen lassen und erst zum Schluss die Kakaonips unterrühren. Ich habe ca. 4-5 Esslöffel genommen.

*Ich arbeite in solchen Fällen gerne mit Einweghandschuhen.

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