Spätsommer und Hokkaido-Mais-Suppe

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich auf den Herbst freuen soll. Eigentlich mag ich den Herbst ja am liebsten, aber nachdem wir nun doch noch einen tollen und herrlichen Spätsommer genießen dürfen, bin ich etwas zwiegespalten.

Thai Kürbis Suppe mit Mais und Kartoffeln

Ich liebe die bunt gefärbten Blätter an den Bäumen und freue mich auf tolle Kürbisgerichte.

Aber, ich mag diese wunderbaren warmen Temperaturen, die wir momentan haben. Gestern Abend war ich zum Abendessen verabredet. Und da es noch so herrlich mild war, saßen wir draußen, schnatterten und genossen einen tollen Grauer Burgunder. Ich mag einfach noch nicht wieder bei Kerzenschein im Wohnzimmer sitzen und dabei aus dem Fenster ins Dunkle schauen.

Thaibasilikum

Vielleicht kann der Spätsommer ja einfach noch ein bisschen länger bleiben. Denn was ich am Spätsommer sehr schätze, sind die frischen Temperaturen am Morgen. Geht man aus dem Haus, läuft ein paar Schritte (oder steht einfach mal eine halbe Stunde am Fischmarkt rum, um auf den Sonnenaufgang zu warten – es soll ja Menschen geben, die so etwas machen) fühlt man sich ausgezeichnet! Der rosige Teint auf der Haut lässt einen richtig erstrahlen. Schön wäre natürlich, wenn er etwas länger halten würde und nicht nach Betreten des Büros innerhalb kürzester Zeit verschwindet.

Was ich übrigens am schönsten am Spätsommer finde, ist die Auswahl an Gemüsesorten. Noch gibt es Maiskolben zu kaufen, die man wunderbar mit Kürbis kombinieren kann. Daher habe ich meine Lieblingssommersuppe neuerfunden und ihr ein bisschen Herbst eingehaucht!

Thai Hokkaido Kürbis Suppe mit Mais und Kartoffeln in Kokosmilch

Es ist köstlich, da sich die Süße nun ein wenig verändert hat. Der Mais ist dezent in den Hintergrund gerutscht, um dem Hokkaido genügend Spielraum zu geben. Und damit es nicht zu langweilig wird, habe ich noch ein paar frische Kartoffeln dazu geschnippelt. Na gut, ich hatte einfach so einen Appetit auf Kartoffeln und fand, dass die wunderbar zu Mais und Hokkaido passen würden.

Kürbissuppe Hokkaido Kartoffeln und Mais in Kokoscurry

Genießt die warmen Nachmittage! Sollte es abends schon zu frisch sein, um draußen zu sitzen, dann gönnt Euch einfach ein Schälchen Suppe und denkt an tollen Sommer zurück, den ihr die letzten Wochen und Monate genießen durftet.

Hokkaido-Mais-Suppe

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis (die Schale isst man mit!)
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 frischer Maiskolben
  • 1 Zwiebel
  • 1 Peperoni
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 1-2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
  • 2 Stengel Thai Basilikum
  • 1 EL Thai rote Currypaste
  • 1-2 EL Erdnussöl
  • 500 ml Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL Fischsauce (optional: wenn vegan, diesen Schritt weglassen)
  • Meersalz zum Abschmecken
  • optional: Korriander und Basmatireis zum Servieren

 

  1. Den Stil und Boden abschneiden. Das weiche Innere und die Kerne von  Hokkaido-Kürbis herauskratzen. Kürbis erst in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden, dann ebenso groß würfeln. Die Kartoffeln gut waschen (sind sie älter, schälen) und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Mais mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden (wie einen Dönner), die Zwiebel achteln und die Peperoni in Ringe schneiden.
  2. In einem großen Topf einen Schuss Erdnussöl geben und erwärmen. Anschließend die rote Currypaste, das Kurkumapulver und den frisch geriebenen Ingwer hinzugeben. Dabei umrühren, da die Masse sonst schnell anbrennt. Als nächstes die Zwiebeln, Kartoffeln und Kürbis hinzugeben, ebenfalls kurz anschwitzen.
  3. Mit der Kokosmilch ablöschen und mit dem Wasser auffüllen. Nun den Mais, Peperoni, Knoblauch und das Thai Basilikum hinzugeben. Die Suppe bei schwacher bis mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder einmal umrühren. Nach ca. 20 Minuten einmal die Stichprobe mit einem Messer machen. Die Kartoffeln und der Kürbis sollten noch einen angenehmen Biss haben. Ist die Suppe viel zu flüssig, einfach 4-6 EL Gemüse (möglichst ohne Flüssigkeit) in einen kleinen Behälter füllen und mit dem Pürierstab pürrieren. Anschließend vorsichtig unter die Suppe heben. Die Fischsauce in die Suppe rühren und anschließend ggf. mit Meersalz abschmecken. Veganer schmecken die Suppe natürlich ausschließlich mit Salz ab (oder einer veganen Alternative).
  4. Die Suppe mit Koriander servieren. Wer mag, reicht auch noch etwas Basmatireis dazu.

2 comments

    1. Hihihi, dann würde sie Dir am Ende aus den Ohren raus kommen ;-) auch wenn du sie nicht nachkochen wirst, freue ich mich, dass sie Dir gefällt.

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