Cowboy Chocolate Chip Cookies

Cowboy Cookies! Yeah man!

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Während ich gerade im Zug sitze und hin und wieder der vorbei rauschenden Landschaft nachschaue, hätte ich jetzt gerne einen Kaffe und dazu einen Cowboy Cookie.

Leider gibt es beides nicht. Die Kekse sind schon alle aufgegessen und im Zug wird nichts verkauft, da es kein Bordrestaurant gibt. Gut, deren Filterkaffee würde ich auch verschmähen, weil ich den grundsätzlich nicht mag. Ich war mal vor Jahren bei einem Freund zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Er hatte extra Kaffee gekocht, wie es sich gehört. Ich saß beklemmend auf dem Sofa und überlegte, wie ich den Kaffee los werden könne. Topfpflanzen waren weit und breit nicht in Sicht. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, ob ich den Kaffee in einem unbeobachteten Moment über den Balkon goss, stehen ließ oder in einem Rutsch runter kippte. Jedenfalls kann man mich weder mit Filterkaffee noch mit Kaffee aus dem Vollautomaten hinter dem Ofen hervorlocken.

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Warum gibt es eigentlich keine coolen Cafés oder Bars in Zügen? Hausgemachter Kuchen, der direkt vor den Augen der Reisenden in der gläserneren Backstube gerührt wird, hätte doch mal was. Erlebnisgastronomie auf den Schienen. Da würde ich glatt ein Ticket kaufen, nur um Gutes zu genießen.

Übrigens frage ich mich immer, wer die eingeschweißten Kuchen Marmorkuchen einer einschlägigen Firma im Supermarkt kauft. Ich weiß es jetzt! Der Schaffner (der hat es sich nämlich gerade gemütlich auf der Bahnhofsbank gemacht). Sein Job wäre so etwas von besser, wenn er im rollenden Café täglich ein kleines Stück Kuchen genießen würde.

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Neben Kuchen würde es auch diese herrlich leckeren Cowboy Cookies geben. Sie sind außen knusprig und innen soft, genau so, wie ich es gern habe. Das sie zufällig auch noch gluten- und milchfrei sind, ist niemanden aufgefallen! Denn, anders als bei manch gekauftem Gebäck, schmeckt man hier keinen Untetschied!

Woher die Cookies ihren Namen haben, weiß ich selbst nicht so genau. Das Internet übrigens auch nicht. Eigentlich könnte man sie auch Haferkekse mit Schokostücken nennen. Aber Cowboy Cookies hört sich natürlich besser an.

Hier meine liebsten Antworten:

  • Typisches Proviant eines Cowboys
  • Die Kekse zerbröselten nicht wie andere in den Satteltaschen der Cowboys.
  • Ein Cowboy lässt sich niemals täuschen und verschmäht daher die klassischen Haferkekse mit den Rosinen (trügerische kleine Biester). Denn jeder Cowboy weiß, nur Schokolade ist Wahres.

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Erweitert die Liste gerne und habt noch ein tolles Pfingstwochenende. xoxo

 

Cowboy Chocolate Chip Cookies

  • 115 g Butter / Margarine
  • 55 g Kokosöl
  • 2 Eier
  • 80 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1 EL Vanillaextrakt
  • 190 g glutenfreie Haferflocken (160 g davon zu feinem Mehl mit der Küchenmaschine mahlen
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Reispops (ungesüßt, glutenfrei)
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/2 TL Natron
  • 100 g Schokolade (klein gehackt oder Tröpfchen / Chips)
  • 50 g Kokoschips (ungesüßt)

 

Die Margarine und das Öl mit den Eiern, Vanilleextrakt und Zucker zu einer cremigen Masse rühren. Die Mehle (Hafermehl, gemahlene Mandeln) samt Salz und Natron unterrühren. Nun die restlichen Haferflocken, Reispops, Kokoschips und Schokolade einrühren. Den Teig für mindestens 30 Minuten oder über Nacht im den Kühlschrank legen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Esslöffeln Teigkleckse auf das Blech geben. Achtung: Abstand lassen. Die Kekse laufen aus. Bei 180 Grad ca. 12-15 Minuten backen oder bis die Ränder goldbraun sind. Auf einem Rost komplett auskühlen lassen. In einer Dose halten sich die Kekse einige Tage.

Rezept von Meaningful Eats

 

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