Tschüss 2017

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch!

Arrrggghhh, ich bin immer noch ganz gefrustet. Ich habe bereits gestern einen langen Blog Artikel geschrieben, aber dann ist mir der Computer eingefroren und mir blieb nichts anders übrig, als ihn auszuschalten. Großartig! Denn das Dokument hatte ich natürlich noch nicht gespeichert. Mein Kurzzeitgedächnis bekommt die genaue Wortwohl oder gar überhaupt den Inhalt nicht mehr anständig hergestellt und so bleibt mir also nichts anderes übrig, als ganz von vorne zu beginnen.

Statt vieler Worte, halte ich es heute kurz und sage “Tschüss” zum zauberhaften 2017, das voller Freude, Leid, Übermüdung, Herausforderungen und vielem mehr steckte.

2017, Du…

… hattest immerhin ein paar sehr schöne Sonnenaufgänge im Januar für uns Gepäck

… erlaubtest uns im Februar einen kurzen Babymoon nach London

… schicktest uns bestes Wetter Ende März, um eine wunderschöne Hochzeit im kleinen Rahmen zu feiern

… hast uns das beste Geschenk unseres Lebens im April bereitet

… ließest im Mai die Kirchenglocken für die Freundin läuten

… hast uns im Juni so viel Eis essen lassen wir lange nicht

glutenfreie Fruchtschnitten

… hast den Sommer im Juli in die Pause geschickt, sodass es Fruchtsnitten ohne Ende gab (ja Mister Jones, dieses Mal habe ich es korrekt geschrieben Fruchtsnitte statt Schnitte).

… hast uns im August ein paar Ausflüge an die Elbe und den Campingplatz machen lassen, die sich wie ein Kurzurlaub anfühlten.

… hast uns im September wunderbare Zeit mit unseren Herzensmenschen geschenkt.

… schicktest uns im Oktober nach Italien, um wenigstens ein bisschen Sonne zu tanken!

… warst im November weiterhin sehr verregnet.

… und hast uns im Dezember zwar überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung kommen lassen, uns aber dennoch ein paar schöne Tage bereitet.

2018, ich bin gespannt, was Du für uns bereit hältst und wünsche uns allen, dass wir gesund bleiben, Spaß am Leben haben und die kleinen Momente genießen, statt stets auf die Großen zu warten.

Passt alle gut auf Euch auf, ich drück Euch,
xoxo
Christine

Elfenkinds Schokoladenkekse

Die Sonne wäre quasi gerade aufgegangen, aber draußen ist es wieder einmal so grau und dunkel, dass ich im Wohnzimmer das Licht auf einen Wohlfühlfaktor gedämmt und neben mir eine Kerze stehen habe.

Ich sitze am Esstisch, schaue auf das Chaos um mich herum, trinke einen Kaffee und esse einen Schokoladenkeks. Unsere Wohnung platzt aus allen Nähten. Der Esstisch ist inzwischen sicherer Ablageort für Dinge, die dem Baby nicht in die Finger kommen sollen, als auch Schreibtisch. Ach ja, und daran essen? Das machen wir eher selten. Neben mir steht das kleine mobile Laufgitter für Haylee, in dem es ihr manchmal gefällt, ein Stückchen weiter ihr Stokke (Hochstuhl), sowie ihr Gym (Spielebogen) als auch eine Gymnastikmatte. Eigentlich soll sie ja auf der Matte spielen, weil Fußboden so kalt ist, aber ratet wo sie überhaupt nicht liegt?

 

Schokoladenkekse glutenfrei

Wenn ich mir etwas zu Weihnachten wünsche, dann ist es eine größere Küche, in der wir Dinge verstauen können, ein Kinderzimmer und vielleicht auch noch ein Arbeitszimmer. Oder aber eine Ecke, wo endlich wieder mein riesiger Schreibtisch hinpasst, der momentan bei unseren lieben Freunden lagert. Realistisch betrachtet wird der Weihnachtsmann meine Wünsche nicht erfüllen. Außerdem passen die Dinge so schlecht unter den Weihnachtsbaum.

Was allerdings ausgezeichnet unter den Baum bzw. zu Weihnachten passt, sind diese Schokoladenkekse. Ich kann Kekse ja das ganze Jahr über essen und bin bei den Sorten nicht so festgefahren wie andere, die für jedes Fest einen anderen Keks oder Kuchen haben. Die Schokoladenkekse würde ich jetzt vielleicht nicht bei 40°C am Pool essen, aber ansonsten passen sie sehr gut zu einem Espresso nach einem feinen Abendessen. Oder aber in der kühlen und nassen Jahreszeit, so wie jetzt also, zu einem Morgentee oder Kaffee.

Ein paar Infos habe ich noch zu dem Rezept, welches ich bei Elfenkind gefunden habe. Die schreibe ich Euch unten zu der Zubereitung. Der wichtigste Punkt ist jedoch, die Backzeit nicht zu überschreiten. Mir ist es nämlich passiert, da ich den Wecker nicht gestellt habe – ups! Ich sage das bewusst für alle fanatischen “MEIN GOTT, DER KEKS KÖNNTE NOCH NICHT DURCHSEIN. ICH BACKE IHN LIEBER NOCH ETWAS LÄNGER. OH EIN BRIKETT!”

Die Kekse sind zwar nicht ungeniessbar, wenn sie ihre Backzeit überschritten haben, aber ehrlich gesagt sind sie nur halb so aromatisch und erinnern ein wenig an Zwieback. Es handelt sich hier aber um weiche Kekse. Wie bei vielen Keksrezepten, garen auch diese Kekse beim Auskühlen noch etwas nach.

So, nachdem ich jetzt beim Schreiben alle Kekse aufgegessen habe, brauche ich auch kein Frühstück mehr, sondern könnte mich mit der Beseitigung des Chaos befassen. Oder einfach neue Kekse backen.

Ihr Lieben, lasst es Euch gut gehen,
ich drücke Euch,
Christine

 

Elfenkinds Schokoladenkekse

Hinweise:

  • Das Originalrezept findet Ihr bei Rebecca, ich habe es etwas abgewandelt, sodass es glutenfrei ist!
  • Überschreitet die Backzeit nicht. Es sind weiche Kekse!
  • Ich habe weniger Zucker, dafür aber mehr gemahlene Mandeln verwendet und finde die Kekse immer noch sehr süß. Wer es aber lieber süßer mag, der  hüpft rüber zu Rebeccas Rezept.
  • Die Kekse sollen beim Backen aufbrechen / aufreißen. Bei mir haben sie aber keine Riße bekommen. Vielleicht liegt es am fehlenden Gluten? Ich weiß es nicht. Sie schmecken dennoch.
  • Die Kekse werden vor dem Backen in Puderzucker gewendet. Bei mir bäckt der Puderzucker ein und sie sehen nach dem Backen nicht so hübsch aus, schmecken aber ausgezeichnet. Fürs Foto habe ich die Kekse einfach Puderzucker bestäubt. Geschmacklich ist es nicht notwendig. Ich weiß nicht, was ich falsch mache. Vielleicht liegt es auch am fehlenden Gluten, dass der Puderzucker so beim Backen einzieht. Vielleicht habe ich auch zu wenig Puderzucker verwendet.
  • Ich habe ein wenig Cayenne Pfeffer verwendet, da die Chiliflocken verschwunden sind. Der Mann mag die Kekse aber lieber ohne Schärfe, auch wenn er gerne scharf isst. Ich glaube, es liegt vor allen Dingen daran, dass das menschliche Gehirn auf diese Kombination nicht vorbereitet ist und man etwas anderes erwartet. Wer ein klassisches Weihnachtsessen serviert, dem empfehle ich, die Kekse ohne Gewürze zu backen.
  • Im Originalrezept kommt nach etwas Zimt in den Teig. Ich habe zu Zimt eine sehr merkwürdige Beziehung und habe ihn deswegen weggelassen.

 

Zutaten für 12 Stück

  • 1 EL Butter /  Margarine
  • 100 gr gehackte Zartbitterschokolade
  • 1 Ei
  • 30 gr Rohrzucker (ich verwende gerne den von Nordzucker)
  • 50 gr Reismehl
  • 60 gr gemahlene Mandeln
  • 1 Messerspitze Cayenne Pfeffer (optional)
  • 1 EL Puderzucker
  1. Die Butter und die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Gleichzeitig das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Schokoladenmischung unter Rühren hinzufügen und dann die restlichen Zutaten bis auf den Puderzucker unterheben.
  2. Den Teig 2 Stunden kalt stellen.
  3. Den Ofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen, den Teig zu Kugeln formen und dann in den Puderzucker drücken, so dass ein flacher Keks entsteht.
  4. Die Kekse 10-12 Minuten backen. Die Kekse müssen etwas aufgehen und aufplatzen.
  5. Auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

Life Lately – Dezember 2017

Ihr Lieben, letzte Woche fiel der Wochenrückblick aus. Denn es gab quasi keine Fotos. Überhaupt haben wir nicht so viel gemacht, da eine Krankheitswelle die nächste jagte. Und auch diese Woche sah es hier nicht viel besser aus, sodass wir unsere gesamten Wochenendverabredungen leider absagen mussten. Der Frust ist groß, aber es nützt nun mal leider nicht. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen.

Weihnachtlich geschmückt ist es hier, bis auf einen wunderschönen Adventsblumenstrauß und einem Adventskalender weiterhin nicht. Ein Baum in der Woche mit Kind kaufen ist, wenn man eh nur auf Sparflamme fährt, recht schwierig. Denn wenn ich den Baum in den Kinderwagen lege, muss das Baby wohl oder übel zu Fuß heim gehen. Blöd nur, dass es noch nicht laufen kann. Ich hatte überlegt, den Baum wie letztes Jahr im Internet zu kaufen. Auch wenn es wirklich praktisch ist, dass er einem direkt in die Wohnung geliefert wird, so fehlt mir ein wenig der Weihnachts-Spirit. Wir haben auch ernsthaft überlegt, ganz auf einen Baum zu verzichten, da Haylee an allem reißt, was nicht niet- und nagelfest ist. Aber irgendwie ist es auch komisch, wenn sie ihr erstes Weihnachten ohne Bäumchen verbringen muss. Natürlich versteht sie nicht, was der Baum da soll, aber ich glaube, dass sie es irgendwie ganz spannend finden wird. Mal schauen, wie wir uns diese Woche entscheiden werden.

Trotz Krankheit hatten wir immerhin ein paar Highlights.

Mittagessen mit den Herzensfreunden

Wir haben endlich unsere Freundinnen Anastasia und Elena wieder getroffen und ein gemeinsames Mittagessen genossen. Es gab Pizza und Pasta für uns Mamas, während die Kinder am Brot mümmelten. Die beiden Mädchen sind so süß und voller Freude, dass einem ganz warm ums Herz wird. Sie saßen da und erfreuten sich einfach an sich selbst und waren sehr zufrieden, sodass wir Mamis uns tatsächlich ganz ungestört unterhalten konnten. Obwohl Haylee die beiden schon lange nicht mehr gesehen hat, ließ sie sich von Anastasia auf den Arm nehmen und fand es ganz wunderbar dort. Kein Geschrei, kein Fremdeln.

Der erste Schnee

Haylee hat zum ersten Mal Schnee gesehen und war relativ unbeeindruckt. “Ja, schön, alles weiß! Und nun? Können wir wieder nach Hause gehen und spielen?”. So oder so ähnlich müssen ihre Gedanken gewesen sein, denn wirklich Freude hatte sie beim Spaziergang nicht. Da sie keinen wasserabweisenden Schneeanzug besitzt, ist sie immerhin um die Schneefotos auf der Wiese drum herum gekommen, sondern konnte die wenige weiße Pracht von meinem Arm und dem Kinderwagen aus betrachten.

Plätzchen backen

Letzten Wochenende habe ich mich mit meiner Freundin und ihren Kindern zum Backen getroffen, Haylee mittendrin. Es war etwas anstrengend, da sie irgendwann keine Lust mehr hatte, als einzige unten auf dem Fußboden zu spielen. Also durfte sie beim Ausstechen zu schauen, was ihr allerdings nicht so gut gefiel, da sie keinen Teig in den Mund stecken durfte. Später haben die Jungs Haylee dann reichlich mit Spielzeug verwöhnt und sie war ganz begeistert von dem schwarzen Panther.

Spaziergang im Sonnenschein

Nach gefühlten Wochen schien dieses Wochenende hier in Hamburg endlich mal wieder so richtig schön die Sonne, sodass Haylee und ich einen ausgedehnten Spaziergang durchs Treppenviertel in Blankenese machten, während der Mann krank im Bett lag. Die Sonne und frische Luft tat uns beiden so gut. Während wir am Samstag wirklich Freude am Spaziergang hatten, war es heute ganz schrecklich. Die Straßen waren mitunter spiegelglatt und Haylee versuchte sich aus ihrem Tragetuch herauszudrehen, da sie der Meinung war, nicht genügend sehen zu können.

Krankengynmanstik

Am Mittwoch waren wir zum letzten Mal bei der Krankengymnastik und ich war ehrlich gesagt ein wenig traurig. Wir hatten die tollste Therapeutin, die man sich vorstellen kann. Haylee fühlte sich sehr wohl und ich bin nach jeder Stunde mit neuem Wissen nach Hause gegangen. Dabei ging es häufig um die kleinen Dinge, die das Leben ein bisschen leichter machen. Jetzt haben wir also das Türchen geschlossen und ich bin natürlich froh, auch wenn ich wünschte, dass unsere Therapeutin einfach einmal die Woche zum Kaffeeklatsch einladen würde.

Weihnachtskarten

Ich habe Weihnachtskarten gebastelt (jetzt muss ich sie allerdings auch noch schreiben) und habe Haylee zum Mitmachen animiert. Unsere Vorstellungen wichen leicht voneinander ab. Sie wollte den Pinsel gerne in ihren Mund stecken, während ich gerne mit dem Pinsel ihren kleinen Zeigefinger anmalen wollte. Nach zwei Karten war die Luft
raus.

Ordnungssinn

Offensichtlich ist Haylee mit der Sortierung der DVDs nicht einverstanden und so räumt sie diese jetzt mit großer Leidenschaft aus dem Regal. So lange es sie glücklich macht und davon abhält ins Internetkabel zu beißen, ist es mir recht.

Habt eine schöne Woche,
xoxo
Christine

Meine Woche in Bildern – KW 48/2017

Während halb Deutschland im Winterwonder-Land sitzt, hocken wir weiterhin im dezenten Grau. Nun ja, immerhin ist es nicht glatt draußen.

Viel haben wir letzte Woche nicht gemacht, da ich einfach nicht die Kraft hatte, mit meiner fiesen Erkältung Stunden durch die Gegend zu spazieren. Was habt Ihr denn gemacht?

Ich wollte ein Foto mit Schleife, der Mann nicht. Und das Baby? Das wollte gar kein Foto, sondern zappelte in seinem Stuhl fröhlich herum.


Continue reading