best birthday cake ever

Happy Birthday!

Für mich gehört zu einem Geburtstag auf jeden Fall ein Stück Kuchen dazu. Gebacken in einer Guggelhupfform, dazu noch eine Kerze.

Marmorkuchen glutenfrei

Ich habe bereits in der Vergangenheit schon verschiedene Marmorkuchenrezepte hier geteilt. Jedes war für den Moment perfekt und lecker. Doch jetzt habe ich meinen absoluten Favoriten gefunden.

Zugegebenermaßen ist der Kuchen insofern etwas aufwendiger, da Ihr neben verschiedenen Mehlsorten auch Apfelmus benötigt. Am besten selbstgemacht, weil das zum einen wesentlich billiger ist und zum anderen dann auch tatsächlich frei von sämtlichen Zusatzstoffen und Zucker ist. Aber der Aufwand lohnt sich!

Was ich an dem Kuchen tatsächlich schätze, ist das er ganz ohne Stärke auskommt. In den meisten glutenfreien Mehlmischungen stecken verschiedene Stärken, die für den Körper nicht sonderlich gesund sind. Außerdem und das ist noch viel wichtiger, wird das meiste Gebäck dadurch viel zu kompakt und schwer, ganz zu schweigen davon, dass der Kuchen dann auch noch trocken wird. Wer würgt sich so etwas schon gerne runter?

Marmorkuchen glutenfrei

Um den Kakao zu unterstreichen, habe ich in den Schokoladenteig noch einen Schuss frisch gebrühten Espresso gegeben. Dadurch erhält der Kuchen eine dezente, aber dennoch kräftige Schokoladennote.

Espressotasse mit Schokolade

Der Kuchen hält sich mehrere Tage und lässt sich auch hervorragend in Scheiben einfrieren, so das Ihr Euch ganz nach belieben an einem verregneten Nachmittag ein Stück Kuchen aus dem Tiefkühler greifen, es kurz auftauen lasst und dann mit einer Tasse Tee genießen könnt. Glaubt mir, so eine kleine Überraschung im Tiefkühler ist das Beste, was einem passieren kann.

Marmorkuchen glutenfrei

Ich puste jetzt schnell noch meine Geburtstagskerze aus und wünsche Euch allen einen ganz tollen und zauberhaften Oktober. Ob mit oder ohne Geburtstag, Marmorkuchen geht immer!

xoxo
Christine

Marmorkuchen – best birthday cake ever

3 Eier (Größe L)
125 g Brauner Zucker
200 g geschmolzene Butter / Maragrine
200 g gemahlene Mandeln
110 g gemahlene Haferflocken (glutenfrei)
100 g feines Vollkornreismehl
2 TL Backpulver (glutenfrei)
1/2 TL Meersalz
1,5 TL Vanilleextrakt (Achtung, kein Vanillearoma!!!)
120 ml Mandelmilch (ungesüßt)
*145 g Birnen- oder Apfelmus, ungesüßt
3 EL Kakaopulver (kein Kaba o.ä.)
60 ml frisch gebrühter Espresso

Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen.

In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker ganz cremig rühren, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt oder verdreifacht hat (dauert ca. 3 Minuten). Langsam die abgekühlte Butter vorsichtig hinein rühren und den Vanilleextrakt hinzugeben.

In einer anderen Schüssel die Mehlsorten, Mandeln, Backpulver und Mehrsalz gut miteinander vermischen.

Die Mehlmischung unter die Zuckereiermischung heben, anschließend die Mandelmilch und das Birnen- oder Apfelmus hinzugeben. Mit einem Handrührgerät gut vermischen, aber darauf achten, dass der Teig nicht zu lange durchgerührt wird. Ansonsten hättet Ihr Euch die Arbeit mit den Eiern auch schenken können ;-)

1/3 des Teigs in eine separate Schüssel füllen, den Kakao und Espresso unterheben.

Eine gefettete Backform zunächst mit einem Teil der hellen Teigs füllen, dann den dunklen Teig hinzugeben (er ist etwas flüssiger) und anschließend den restlichen hellen Teig vorsichtig oben auf geben.

Den Kuchen bei 180°C ca. 60 Minuten backen. Ggf. kurz vor Ende mit Albfolie abdecken, damit der Kuchen nicht schwarz wird. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Den Kuchen zunächst etwas auskühlen lassen und dann vorsichtig auf ein Rost stürzen, um diesen komplett auskühlen zu lassen. Achtung: Ihr kennt Eure Backformen selbst am besten. Bei einigen kann man den Kuchen recht zügig stürzen, bei anderen muss man längere Zeit warten. Nutzt also Eure Erfahrung.

Wer mag, kann den erkalteten Kuchen mit einer Schokoladenglasur verzieren oder gibt einfach etwas Staubzucker (Puderzucker) hinüber.

*Birnen oder Apfelmus

4 Äpfel oder Birnen

Die Früchte schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. In einen Topf geben und etwas Wasser hinzugeben. Dabei sollte der Topfboden knapp bedeckt sein, die Früchte dürfen auf jeden Fall nicht im Wasser schwimmen. Einen Deckel auf den Topf geben und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und so lange kochen, bis die Früchte weich sind. Das dauert je nach Reifegrad und Größe der Fruchtstücke unterschiedlich lange, zwischen 7-15 Minuten. Zwischendurch prüfen, ob noch genügend Wasser im Topf ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass aus den Früchten sehr viel Wasser austritt, wenn diese noch besonders frisch sind. Sind die Früchte weich, ggf. überschüssiges Wasser abgießen (ganz wichtig: sonst wird das Mus viel zu flüssig). Die Früchte mit einem Zauberstaub ganz fein pürieren, bis es keine Stückchen mehr gibt.

2 comments

  1. Liebe Christine, happy birthday! Von Herzen alles Liebe und Gute! Ich werde Fiete morgen einkaufen schicken damit er dir diesen Kuchen backen kann. Für das Ergebnis kann ich nicht garantieren…. Habt noch eine tolle Zeit. :-)

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