Cherry Vanilla Smoothie Bowl und ein Löffel mit Geschichte

Smoothie Bowl! Bisher hielt ich den Hype um die Smoothie Bowls für absolut übertrieben, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie nicht inzwischen schon wieder out sind.

Cherry Vanilla Smoothie Bowl-

Meine ersten Versuche schmeckten fürchterlich, waren viel zu flüssig und machten ehrlich gesagt auch kein bisschen satt. Meistens waren sie zudem auch viel zu sauer, wobei ich nun wirklich kein Liebhaber überzuckerter Speisen bin.

Inzwischen habe ich die perfekte Mischung gefunden. Denn eins ist ganz wichtig! Früchte alleine machen es nicht. Ihr benötigt unbedingt ein bisschen Milch oder Joghurt, plus ein wenig zuckerfreie Nussbutter, da beides hervorragende Geschmacksträger sind.

Cherry Vanilla Smoothie Bowl-

Ganz wichtig bei einer Smoothie Bowl ist natürlich das Topping, denn ohne Topping könnt Ihr den Smoothie auch einfach aus einem Glas trinken. Ich habe mich für gepufftes Quinoa, Chiasamen und Kakaonips entschieden. Pur kann ich Kakaonips zwar nicht ausstehen, weil sie irgendwie herb und gleichzeitig fade schmecken, aber durch die Süße des Smoothies erhalten sie einen ganz schokoladigen Geschmack. Und das ist dann wirklich lecker.

Happy smoothie bowl spooning
xoxo
Christine

Cherry Vanilla Smoothie Bowl

  • 150 g tiefgefrorene Sauerkirschen (ungezuckert und entsteint)
  • 150 ml Cashewmilch (oder Milch nach Wahl)
  • 1 EL Cashewbutter (oder Nussbutter bzw. Nussmus nach Wahl)
  • 1/2 Mark einer Vanilleschote
  • 2 kleine Bananen
  • als Topping: je nach Geschmack Chiosamen (1 EL), gepuffter Quinoa ungesühnt (3-5 EL), Kakaonils (1-2 TL)

Alle Zutaten, bis auf die Toppings, in einen Standmixer geben und zu einem Smoothie verarbeiten. Mein Mixer hat extra eine Smoothie Taste, schaut einfach in Anleitung Eures Geräts. Den Smoothie in einen tiefen Teller oder eine Schüssel geben und mit den Toppings bestreuen.

Ergibt 1 große Portion oder 2 kleine

P.S. Heute gibt es noch eine Geschichte on top, denn sicherlich wird Euch allen der Löffel ins Auge gesprungen sein. Ja, er ist wirklich sehr schön!

Meine Kollegin Ursula und ich sprechen im Büro zwischendurch über wirklich wichtige Dinge, wie zum Beispiel Löffel. Eigentlich wollte ich neulich zu IKEA fahren, um einen neuen Blog Löffel zu kaufen. Meiner war nämlich verschwunden und inzwischen nervten mich die schlichten Löffel auf den Fotos doch sehr. Ich bin nicht der Mensch, der normales und Blog Geschirr besitzt, aber diesen EINEN Blog Löffel hatte ich dann doch. Ich weiß noch nicht mal mehr, wo her ich ihn hatte, aber da er weg ist, spielt es jetzt auch keine Rolle mehr.

Inzwischen bin ich stolze Besitzern eines silbernen Löffels, der einmal um die halbe Welt gereist ist. Ursulas Oma war vor einiger Zeit gestorben und hatte zahlreiches, wunderschönes Besteck. Als ich Ursula von meinem geplanten Kauf erzählte, sagte sie, dass sie ihre Mutter bitten wird, einige Bilder von den Löffeln zu schicken, denn es sei sicher einer dabei, der mir gefallen würde! Yes! Ursulas Mama polierte den Löffel, packte ihn in ihren Koffer, flog damit nach New York, übergab ihn ihrer Tochter, die ihn wiederum in ihren Koffer legte und  schließlich eines Tages mit ins Büro brachte! Wie Ihr an dieser Stelle richtig kombiniert habt, wohnen die beiden nicht in der gleichen Stadt.

Cherry Vanilla Smoothie Bowl-

Die Geschichte ist allerdings noch nicht zu Ende, wobei das für einen Löffel wirklich schon ausreichend wäre. Nein! Auf der Rückseite ist eine Gravur. Es steht „B. Möller, 07.07.04“. Nun wird es wirklich aufregend! Denn Ursulas Oma hat den Löffel von ihrer Mutter geerbt, die nicht etwa Möller, sondern Frieda Hartmann, geborene Hundertmarck hieß. Wer ist also B. Möller? Und was hat es mit dem 07.07.1904 auf sich? Ich habe inzwischen recherchiert und herausgefunden, dass es ein Donnerstag war. Möglicherweise gehörte der Löffel Betty Möller, die am 07.07.1904 geheiratet hat und den Löffel ihrer besten Freundin Frieda, die gleichzeitig auch ihre Trauzeugin gewesen ist, als Erinnerung schenkte. In Amerika ist es üblich, dass das Brautpaar den Trauzeugen etwas schenkt. Warum also nicht auch schon 1904, wobei die Frage offen bleibt, ob man früher überhaupt mitten in der Woche geheiratet hat.

Mir fallen mindestens noch drei weitere Geschichten zu B. Möller ein, aber ich befürchte, dass die Phantasie dann doch mit mir durchgeht und ihr nur halb so viel Interesse habt, diesen Fall aufzuklären wie ich.

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