Babyspinat mit Kidney Bohnen und Quinoa

Es ist Sonntag und draußen liegt Schnee. Vor drei Monaten hätte ich mich darüber sehr gefreut. Wenn die Sonne jetzt scheinen würde, würde es mich alles viel friedlicher stimmen.

So gehe ich also nicht raus, sondern versuche den Sonntag in vollen Zügen zu genießen. Den Haushalt lasse ich diese Woche einfach links liegen, da ansonsten meine frisch manikürten Nägel sehr leiden würden. Schließlich muss man Prioritäten setzen.

Damit es dann zu einem späteren Zeitpunkt so richtig viel zum Abwaschen gibt (ist einer meiner Lieblingsbeschäftigen – höhöhöhö), habe ich einen herrlichen Sonntagssalat gezaubert. Schließlich lebt es sich nicht nur allein von Schokolade, Brownies und Pancakes.

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Zoe und Nike posten montags immer ein veganes Rezept. Die Idee finde ich total toll. Vegan essen kann unglaublich viel Spaß machen, wenn es denn schmeckt. Häufig sind mir vegane Rezepte einfach zu fade und einfallslos. Bei Nike und Zoe ist das allerdings anders. Ihre Rezepte sind abwechslungsreich und kreativ.

Da ich von der Idee, einfach mal vegan zu essen, begeistert war, habe auch ich heute einen veganen Salat für Euch gemacht. Das er vegan ist, fällt gar nicht so auf. Satt macht er auf jeden Fall und langweilig ist er auch nicht.

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Neben Babyspinat (ich finde dieses Wort großartig, Babyspinat, Babyspinat, Babyspinat) habe ich Kidney Bohnen, eine Avocado, Cherrytomaten und lauwarmen, gekochten Quinoa zusammen gemischt. Ein einfaches Dressing aus Olivenöl, weißem Balsamicoessig, Ahornsirup, Paprika, Koriander und Cumin geben dem Salat ein herrliches Aroma. Noch etwas Salz und Pfeffer dran – fertig!

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Ich wünsche Euch einen kuscheligen Sonntagabend!

Babyspinat mit Kidney Bohnen und Quinoa

  • 200 g Babyspinat, gewaschen
  • 1 Dose Kidney Bohnen, abgewaschen und abgetropft
  • 1 Avocado, klein gewürfelt
  • 1-2 Jalapeños, in Ringe geschnitten und entkernt
  • 10 Cherrytomaten, halbiert
  • 1/4 Cup Rainbow Quinoa (oder normales Quinoa)
  • 6 EL Olivenöl
  • 3 EL weißer Balsamico Essig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Messerspitze gemahlener Koriander
  • 2 Messerspitzen Cumin
  • 1 TL scharfes Paprika
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  1. Quinoa unter fließendem Wasser abspülen. In einem kleinen Topf mit 1/2 Cup Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser verkocht ist, ist das Quinoa gar.
  2. In einem Glas das Olivenöl, den Essig, Sirup und die Gewürze mit einer vermengen.
  3. In einer großen Schüssel die Bohnen, Avocado, Jalapeño, Tomaten und den Babyspinat geben. Der Spinat sollte dabei ganz oben in der Schüssel liegen. Den warmen Quinoa auf den Babysalat geben und umgehend das Dressing drauf schütten. Frisch gemahlenes Meersalz und schwarzen Pfeffer drauf streuen. Jetzt alle Zutaten gut mit einander mixen.
  4. In tiefen Tellern oder großen Schalen servieren und mit frischem Koriander bestreuen.

5 comments

  1. Oh wie wunderbar, freut mich sehr, dass wir dich inspiriert haben! ;) Verlink den Post doch morgen in einem Kommentar bei Zoe & Nike love vegan, dann pinn ich dich gleich an unser Board!
    Liebe Grüße, Zoe

  2. Liebe Christine,

    mmmh, sieht das gut aus! Avocado ist eh so lecker und nahrhaft, da braucht man gar kein Fleisch mehr. Quinoa wollte ich schon immer mal probieren, das ist doch sowas Ähnliches wie Couscous, oder? Und Babyspinat ist wirklich ein tolles Wort!

    Liebe Grüße,

    Vera

    PS: Das Beste ist natürlich, dass der Salat ohne Rosinen ist ;))

    1. Oh, ein Salat mit Rosinen wäre ja ein Alptraum – zumindest für uns. Ich weiß gar nicht mehr, wie Couscous schmeckt, aber ich glaube so ähnlich sind sie sich nicht. Ich finde, dass Quinoa nussig schmeckt. Ein bisschen erinnert er auch an Naturreis. Hab eine schöne Woche!

  3. Das sieht sehr gut aus. Ich hatte letztens gehört Quinoa würde etwas bitter schmecken, stimmt das? Falls nicht würde ich das glatt mal probieren. Ich glaube Du hast mich auf die Idee gebracht heute Abend noch schnell beim Rewe vorbeizulaufen und mir ein bisschen Salat zu holen, Couscous habe ich noch Zuhause. :)
    GlG
    Isabel

    1. Quinoa schmeckt bitter, wenn man ihn vorher nicht abwäscht und ihn ungekocht zu sich nehmen würde. Beim Köchen verliert er jedoch die Bitterstoffe. Das freut mich sehr, dass ich Dich inspiriert habe. Dann wünsche ich Dir schon mal einen schönen Abend.

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