Vegane Kartoffelsuppe

Der Frühling kommt! Suppe, absolut das falsche Essen für die ersten warmen Sonnenstrahlen und den leichten, frischen Frühjahrswind. Auf der anderen Seite sollen die Temperaturen in den nächsten Tagen noch nicht die 10° C Grenze überschreiten, sodass ein Süppchen vielleicht doch noch wärmend und nicht zu schwer erscheint.

Suppe! Ein großer Suppenfan war ich noch nie und werde es wohl auch niemals mehr werden. Grundsätzlich verbrenne ich mir beim ersten Bissen immer die Zunge. Dann klecker ich mich oder irgendwas in meiner unmittelbaren Umgebung meistens auch noch fröhlich ein. Suppe kann in mir wahrlich keine Begeisterungsschübe hervorrufen.

Aber diese vegane Kartoffelsuppe rockt! Jaaaaaaaa, vegan! Mit Cashewkernen! Verrückt, ich weiß. Die Cashewkerne ersetzen die Milch oder Sahne und machen die Suppe sehr cremig.

Oh, Ihr müsst es unbedingt ausprobieren. Holt den Pürrierstab schon mal raus und los geht’s. Ich gehe jetzt erst mal einen klebrig süßen, selbst gemachten Snickers essen.

P.S. Das Rezept eignet sich hervorragend für einen Sonntagnachmittag, denn ein wenig Zeit braucht man schon. Die meiste Zeit verbringt man mit Warten und was bietet sich eher an, als ein verregneter Sonntag.

Vegane Kartoffelsuppe  

  • 2 EL Olivenöl
  • 900 g geschälte Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Chili ( optional)
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Thymian
  • 100 ml trockener Weißwein (optional)
  • 2 l Wasser
  • 1 EL Meersalz plus Salz zum Abschmecken
  • Schnittlauch zum Servieren

Cashew Creme (aus Joy the baker Mushroom soup)

  • 60 g ungesalzene Cashewkerne
  • 60 ml Wasser

Gemüse Topping

  • 2 große Kartoffeln
  • Salz und Cayennepfeffer
  • 200 g Pilze, z. B. Champignons
  • Olivenöl, Salz und Zucker

Schritte

  • Die Cashewkerne im Wasser mindestens eine Stunde oder länger im Wasser einweichen. Anschließend in dem Wasser pürieren.
  • Die Kartoffeln, Zwiebeln und das Gemüse schälen und möglichst klein schneiden. Wer zum Schneiden zu faul ist, kann das Gemüse mit einer Reibe hobeln. Die Kartoffeln und das Gemüse geben mehr Aroma ab, wenn sie möglichst klein geschnitten sind.
  • In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Gemüsemischung für ca. fünf Minuten anschwitzen. Achtung, gut umrühren, die Mischung darf nicht anbrennen.
  • Wasser, Lobeeren, Kräuter, Chili und Salz hinzugeben und zum Koch bringen.
  • Den Wein hinzugeben und mindestens für 30-45 Minuten köcheln lassen.
  • Die Chili, Lorbeerblätter und Kräuter (zumindest die Stiele) entfernen und die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Die Cashew Creme unterziehen und für weiter 15 Minuten ziehen lassen.
  • Die Kartoffeln schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Mit Olivenöl, Salz und Cayennepfeffer bestreuen und gut vermengen. In eine kleine ofenfeste Form geben und ca. 20 Minuten bei 200° C rösten oder bis die Kartoffeln gar sind.
  • Die Pilze in feine Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze salzen. Etwas Zucker hinzugeben und die Pilze karamlesieren lassen. Die Pilze so lange braten, bis kein Wasser mehr vorhanden ist und sie goldbraun werden. Bei mir hat es ungefähr sieben Minuten gedauert.
  • Die Suppe in Schalen auffüllen, je einen Esslöffel Kartoffeln und Pilze hinzugeben und mit Schnittlauch bestreuen.
  • Mit ofenwarmen Brot servieren.

3 comments

  1. Klingt auf jeden lecker, ich hätte jetzt gedacht, wenn ich die Milch mit z.b. Soja Cuisine ersetze, das das auch schon vegan wäre! Denn meine milchfreien Varianten sind ja häufig von sich aus vegan ;o))

    1. Na klar, Soja Cusinie geht auch und ist naturlich wesentlich einfacher. Aber diese kleinen Cashewkerne zu pürieren bringt einfach mehr Spaß. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass es klappen würde.

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