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S wie Snickers oder Sylt

März 10, 2012

Die Krokusse sprießen aus der Erde. Regen und strahlenblauer Himmel wechseln sich ab, zwischendurch gibt es einen Hagelschauer. Der Frühling ist definitiv da.

Ich war am Wochenende auf Sylt und habe mir den Wind um die Nase wehen lassen. Es war noch Vorsaison, sodass die Insel langsam aus ihrem Winterschlaf erwachen konnte. Die Ruhe tat gut, sodass man die Hektik und den Stress des Alltags schnell vergessen konnte. Während ich den Strand entlang schlenderte, schwamm parallel zu mir im Meer ein Seehund. Immer wieder streckte er seinen Kopf aus dem Wasser und schaute mich an.

Der einzige Platz der Insel, der wie immer sehr gut besucht war, ist die Sansibar. Ich bin gerne dort, denn es ist wahrhaftig spannender als Fernsehen. Grunsätzlich trifft man dort viele Leute wieder, dessen Weg man zuvor in der Bahn, vorm Autoreisezug, bei Gosch, in der Friedrichstraße oder bei Feinkost Meyer gekreuzt hat. Ein Teil von ihnen bietet ausgzeichnete Unterhaltung. Mit dabei ist stets der vierbeinige Begleiter, der wohl bemerkt gut erzogen ist und gelangweilt neben oder unter dem Tisch liegt. Die fünfköpfige Familie hingegen hatte nicht die Gelassenheit des Hundes vom Nachbartisch. Der Vater telefonierte die ganze Zeit über mit Bernd auf Deutsch, während die Mutter auf Spanisch die Kinder zurecht wies und ihrem Mann hin und wieder etwas auf Englisch zu wisperte. Ich überlegte kurz, ob ich ihrem Mann das iPhone entwenden sollte. Erstens brauche ich ein iPhone und zweitens missfiel mir sein stundenlanges Gespräch mit Bernd, auch während des Essens. Der eine Sohn verkroch sich irgendwann unter den Tisch, den er leider mit der Toilette verwechselte. Eine kleine Pfütze hatte sich auf dem Boden gebildet.

In meinem Rucksack hatte ich übrigens eine Portion selbstgemachte Snickers mit. Jaaaaaa, Snickers! Oh mein Gott, waren die lecker. Um es mit den Worten meines Freundes R. zu sagen „it’s over high delicious„. Es war die perfekte Stärkung für die Bahnfahrt und lange Spaziergänge. Denn wie jeder weiß „Snickers, wenn’s mal wieder länger dauert“.

Das Rezept habe ich vor einigen Woche in Jessicas Blog gefunden. Sie hat es übrigens von Nikki und die hat es wiederum von Taste of home. Von wem Taste of home das Rezept hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich von dem Nachbarn einer Cousine, dessen Mutter jemanden kennt, der bei SNICKERS arbeitet.

Zutaten

  • 200 g Vollmilchschokolade (z. B. 55 % Hachez)
  • 120 g Erdnussbutter
  • 180 g Marshmallow Fluff
  • 1 EL Vanillaextrakt
  • 1 cup gesalzene Erdnüsse
  • 50 ml Sahne
  • 150 g Karamellbonbons  (z. B. Kuhbonbon Classic)

Erste Schicht – Schokoschicht

Eine Form / Backblech (ca. 20 x 30 cm) mit Alufolie auslegen.

100 g Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf die Folie streichen. Die Schicht komplett trocknen lassen.

Zweite Schicht – Nougatschicht

In einem Wasserbad das Marshmallow Fluff, die Erdnussbutter und das Vanillaextrakt gut verrühren, bis eine klebrige, sähmige Creme entsteht. Die Erdnüsse unter die Creme ziehen und diese auf die Schokoladenschicht streichen. Die Schicht komplett trocknen lassen.

Dritte Schicht – Karamellschicht 

Die Sahne und Karamellbonbons in einem Topf zum Schmelzen geben und auf die Nougatschicht streichen. Die Schicht komplett trocknen lassen.

Vierte Schicht – Schokoschicht

100 g Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf die Karamellschicht streichen. Die Schicht komplett trocknen lassen.

Die Form für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Snickers in kleine Stücken schneiden und sofort essen oder mit Freunden teilen.

Die Snickers halten sich in einer Dose im Kühlschrank für einige Tage.

  1. Die Snickers sind ein Hit. Dauern leider etwas, aber dann der pure Genuss und am besten alleine und heimlich essen. Sowas leckeres möchte man nicht teilen.
    Gibt es diese Seite auch schon als App?

  2. Das ist wirklich ein spezialgelagertes Rezept. Selbst ich bin sofort schwach geworden und möchte mehr davon. Das Haltbarkeitsdatum ist mit einigen Tagen definitiv übertrieben und absurd, wenige Minuten kommen der Realität bedeutend näher. :-)

  3. Hi Christin,
    es sieht nicht nur lecker aus, sondern es schmeckt auch so.
    Das Fleisch ist allerdings eher fest, ich würde es mit Ente oder Hähnchenteilen probieren. Die Vorbereitung und das Fotografieren haben viel Spass gemacht.

    Gruß
    Rainer

  4. Hi Christin, schau doch ‚mal in meinen Blog, der Spinatauflauf, auch ohne Fleisch, wir Dir munden.
    Und dann bereitet Dir einmal die Caramel-Creme zu, overh………………..

    Schönes Wochennende
    Kubi

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