Category Archives: my life

Meine Woche in Bildern – KW 5 / 2020

Gott sei Dank, der Januar ist endlich vorbei! Ich kann mich mit dem ersten Monat des Jahres einfach nicht anfreunden, wobei ich ihm vermutlich unrecht tue. Es ist ja nicht so, dass ich den Januar höhst persönlich verteufele, sondern viel mehr die ewige Dunkelheit und dieses Nichtende graue und verregnete Wetter. Vermutlich würde ich den Januar in anderen Hemisphären gar nicht mal so schlecht finden.

Nun denn, wettertechnisch hat sich zu den vorherigen Wochen nichts verändert. Ich plappere fast jeden Morgen meiner Freundin in Australien auf die WhatsApp Box, was sich ungefähr so anhört „Guten Morgen meine Liebe, rate wie heute das Wetter ist?! Ja richtig, es regnet und ist kalt.“ Dann kommentiere ich die Texte, die sie mir raufgesprochen hat.

Ich habe überlegt, ob ich hier nicht endlich mal wieder ein Rezept teilen sollte, aber bei uns gibt es momentan fast immer nur die gleichen Gerichte, die so langweilig sind, dass sich das Bloggen einfach nicht lohnt. Außerdem merke ich, dass mir das Herbst- und Wintergemüse so langsam, aber sicher zum Halse raushängt. Essentechnisch bin ich doch eher der Frühlings- oder Sommertyp!

Letzten Freitag ist eine neue Folge „die drei Fragezeichen“ als Hörspiel erschienen. Während wir also abends im Bett liegen und der Geschichte lauschen, sage ich zum Mann: „Aber die Folge kennen wir doch schon. Das Kindermädchen ist in Wirklichkeit eine Geheimagentin und hat ihren Tot nur gefaket. Erinnerst du dich? Mach doch mal die neue Folge an.“ Es herrschte kurz Stille. Danach erwiderte der Mann etwas pikiert, dass ich jetzt ja alles verraten hätte und außerdem sei dies die neue Folge. Wir lagen einige Zeit schweigsam nebeneinander und dann fiel mir wieder ein, dass ich die Folge bereits als Buch gelesen hatte.

Unsere Woche war bunt und abwechslungsreich! Ich hoffe, Ihr hatte es auch gut.

Vergangenes
Ich fühle mich in dem kalten Regen wie gestrandet und stelle kurze Zeit später fest, dass es auch noch lange dauern wird, bis ich nach Hause kommen werde. Der Verkehr an dem Tag war mal wieder fürchterlich und so kam einfach lange Zeit kein Bus.
Während ich das schlafende Kind durch den Regen schiebe, fällt mein Blick auf ein Buch, dass jemand auf einer Mauer hat liegen lassen. Ich glaube, ich hatte das zu Schulzeiten auch mal und frage mich, ob heute noch jemand Wörter in einem Buch nachschlägt, um deren Bedeutung nachzulesen.
Wir sind bei Anna von Konfetti Design zum Bastelnachmittag eingeladen. Die Kinder sollen an einem Nachmittag eine Schatzkiste nach dieser Einhorn-Vorlage basteln.
Haylee trägt die Farbe mit einem Schwamm auf, was tatsächlich eine ziemlich coole Technik ist, da die Holzkiste so nicht in Farbe ertränkt wird.
Haylee gefiel der Totenkopf allerdings besser als ein Einhorn und so wünschte sie sich, genau wie die Jungs und ein anderes kleines Mädchen lieber einen Pirat.
Die großen Mädchen haben allerdings phantastische Einhornkisten gezaubert.
Die Jungs können sich mit ihren Piratenkisten wiederum ebenfalls sehen lassen. Es war ein wundervoller Nachmittag und Anna hat die Kinder, wenn immer es notwendig war, unterstützt. Ich hätte ja ehrlich gesagt nicht die Geduld, zwischen all der Klebe, Glitzer und den Farben so ruhig zu bleiben.
Ich weiß, dass das Bild absolut unscharf ist und geradezu rauscht. Aber ich liebe es dennoch, weil wir so viel Spaß am Malen hatten. Haylee findet, dass ich Gespenster ziemlich gut malen kann und das macht mich glücklich.
Achtsamkeit
Seit Monaten oder sind es schon Jahre, ich erinnere es einfach nicht mehr, wird am Vorplatz vom Dammtor gebaut. Wann die wohl mal fertig werden?
Cheers Anja! Kurzzeitig habe ich überlegt, ob ich in den Winterschlaf gefallen bin und wir bereits August haben. Die Champagnerflaschen in der Verpackung eines Bleistifts hätte ich eher im August auf den Markt geworfen, passend zum Thema „back to school“.
Auf dem Weg zum Date!
Der Mann und ich genießen ein Abendessen nur zu zweit…
… um anschließend einem Konzert im kleinen Saal zu lauschen. Es ist schon toll, wenn man vier Musiker persönlich kennt und anschließend sogar die Garderoben der Elbphilharmonie besuchen darf.
Hindemith lag mir absolut nicht. Ich frage mich, ob der Paul tatsächlich Wohlempfinden und Freude beim Klang seines Stückes fühlte. Die restlichen Stücke waren großartig. Oh, und übrigens mag ich ja Trompeten überhaupt nicht, aber der Matthias Höfs, der war echt der Knaller!
Good night!
Konfetti-Ersatz
Spiegelungen auf dem Spielplatz
Warum wir Handschuhe gekauft haben, ist mir immer noch ein Rätsel. Aber immerhin hatte Haylee soooo viel Spaß beim „Eisverkauf“ und plantschte ewig im kalten Wasser.
Bei uns fahren im Wohnzimmer die Bambis auf dem Dach der Eisenbahn. Oh, und findet ihr es nicht auch erschreckend, wenn Euch DUPLO Figuren, wie der Nerd mit dem Sonnenschirm, an Personen erinnern, die ihr kennt?

Habt es schön,
xoxo
Christine

Wochenende in Bildern – Januar 2020

Und schon ist es wieder vorbei, unser Wochenende. Am Freitagnachmittag sind Haylee und ich ganz spontan nach der Kita mit dem Zug nach Buchholz gefahren und haben dort die Oma und Haylees Cousin überrascht. Es war ein kurzer, aber toller Nachmittag. Die Bilder von dem Tag habe ich, bis auf eines, übrigens gelöscht. Ich ärgere mich grün und blau. Da mein Telefon permanent behauptet, es sei voll, was natürlich überhaupt nicht stimmt, sondern ganz sicher ein Softwarefehler ist, habe ich dieses Wochenende beschlossen, ein wenig aufzuräumen. Offensichtlich war ich da einfach mal zu eifrig.

Den Samstagvormittag haben Haylee und ich gemeinsam die Wohnung aufgeräumt, damit der Roboter während unserer Abwesenheit dann durch die Wohnung düsen konnte. Ich war total begeistert, mit wieviel Elan sie dabei war und alles ordentlich weglegte, sodass am Ende nichts mehr auf dem Fußboden lag. Anschließend machten wir uns gemeinsam mit dem Mann auf den Weg in die Stadt und trödelten so vor uns her.

Am Sonntagmorgen fehlte uns einfach jegliche Energie. Das Kind und der Mann hörten Hörspiele und spielten ein wenig vor sich her, während ich ein wenig Mealprep betrieb und ein Banana Bread buk. Zum Mittagessen trugen wir immer noch unsere Schlafanzüge und beschlossen dann, doch einmal ein wenig frische Luft zu schnappen. Bei knapp 2° C hielten wir es zwar nicht sonderlich lange aus, freuten uns aber über den Sauerstoff und noch mehr über das Banana Bread, das daheim auf uns wartete.

Und was habt Ihr so gemacht?

Auch in Buchholz ist das Wetter nicht besser.
Am Samstag gehen wir spontan in der HÖBBENKÖK in der Hafencity essen. Es ist nett, aber in meinen Augen absolut überbewertet. Das Essen schmeckt gut, ist aber nicht außergewöhnlich oder atemberaubend. Mir ist es einen Tick zu fad. Was uns aber wirklich stört, ist der schlechte Service. Unsere Bedienung scheint absolut überlastet zu sein und auch auf das Essen (wir waren zum Mittagstisch dort) warten wir recht lang. Mindestens genauso lange brauchte dann noch mal die Rechnung.
Tunnelblick oder müsste es jetzt Brückenblick heißen?
HAMMERBROOKLY
Yo!
Ich habe mir eine neue Mütze gekauft, die das Kind sofort in Beschlag nimmt.
Das Mädchen mit den Seifenblasen.
I call it clubman.
Warum haben wir eigentlich nicht mehr Palmen?
Unsere Wohnung erscheint mir eigenartig neblig, bis ich merke, dass meine Kamera den Wechsel zwischen kalt und warm noch nicht ganz verkraftet hat.
Grau und eisig kalt ist der Sonntag. Lange halten wir es nicht aus.
Ich treffe ja nie jemanden beim Spaziergang. Außer heute! Da renne ich dem Strandmädchen in die Arme. Sie und ich arbeiten im gleichen Unternehmen. Wobei mir ihr Job ehrlich gesagt noch nicht ganz klar ist.
Dennoch sind viele Spaziergänger unterwegs. Nicht auszudenken, wie voll es an einem sonnigen Tag gewesen wäre.
Es gibt Banana Cake mit Schokoladen Stückchen und dazu hören wir das GRÜFFELOKIND. Haylee hat das Hörspiel von unserer Freundin Anja geschenkt bekommen. Sie hat sich so über die Post gefreut.
Für mich sieht das ganze nach einem schlittschuhfahrenden Astronauten aus.
pizza night without cheese
Mein Telefon platzt aus allen Nähten. Daher lösche ich fleißig Bilder und stolpere über diese Aufnahme von letzter Woche.
Ich wünschte, wir hätten hier in Hamburg viel mehr Sonnenstunden. Es täte uns alle so gut.

Startet gut in die neue Woche,
xoxo
Christine

12 von 12 – Januar 2020

Zack, und schon wieder ist ein Jahr vergangen. Ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtszeit genossen und seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Unglaublich, dass heute schon wieder der 12. ist. Auf der anderen Seite ist es mir recht, denn je schneller der Januar an uns vorüber zieht, desto näher kommen wir den Tagen, an denen ist es nicht nur dunkel ist.

Wir haben dem Hamburger Schietwetter heute getrotzt und sind dennoch ein wenig Frischluft schnuppern gegangen. Und was habt Ihr so gemacht?

Babyccino
Der Junge wollte unbedingt mit uns einen Kaffee trinken gehen.
Mützenklauer
Sie sind wieder da, die Vorboten des Frühlings! Hallo Tulpen, schön das Ihr da seid.
abgebrochen
Haylee und ich haben sämtliche Tischsets bemalt. Irgendwie ist es sehr entspannend.
Heißt es nun Siguro?
Haylee ist von all den schönen Torten ganz begeistert. Wir auch! Allerdings können wir uns nicht vorstellen, dass sie schmecken.
Ich habe als Kind auf einer ausrangierten Schreibmaschine getippt! Das war ein Spaß, aber auch irgendwie nervig, wenn man wieder das Farbband rausrutschte.
Windows Shopping am Sonntag
Das Schiffsfenster erinnert mich an den Orientexpress von Agathe Christie.
Flatter, flatter Fledermaus! Auf dem kleinen Türmchen an der Elbe war es tatsächlich so windig, dass Haylee uns beinahe davon flog.

Mehr 12 von 12 seht Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart,
xoxo
Christine

Märchenfenster im Alsterhaus

Auch der zweite Advent zeigte sich wettertechnisch nicht gerade von seiner freundlichsten Seite. Nachdem es den ganzen Vormittag immer wieder geregnet hatte und wir einem Lagerkoller gefährlich nahe kamen, beschlossen wir am Nachmittag definitiv ein wenig Luft zu schnappen. Ganz egal, ob es nun regnen würde oder nicht. 

Meine Eltern fuhren während der Adventszeit immer mit mir mindestens einmal in die Hamburger Innenstadt, um die prunkvoll geschmückten Märchenfenster vom Alsterhaus und Karstadt zu betrachten. Welches Kaufhaus erzählte dieses Jahr die schönere Geschichte? Waren die Teddys und Hasen wieder zum Skilaufen unterwegs oder trieb der böse Wolf sein Unwesen und lauerte Rotkäppchen auf? Die Kinder drückten sich an den Schaufenstern die Nasen platt, während die Eltern sich vermutlich an den vielen Details erfreuten. 

Ich finde es schön, wenn man Traditionen hat, die man jedes Jahr wieder aufleben lässt. Traditionen prägen die Kindheit und sorgen, hoffentlich, für schöne Erinnerungen. Während unsere Wohnung überhaupt nicht weihnachtlich geschmückt ist, abgesehen von dem Adventskalender meiner Kindheit (einem Weihnachtsmann im Heißluftballon) und einem sehr abstrakten Adventskranz, fand ich die Idee, einen Ausflug in die Stadt zu machen, wirklich gut. Außerdem wollte ich natürlich auch gleichzeitig das Praktische mit dem Nützlichen verbinden. Nicht nur den Mann und das Kind lüften, sondern außerdem auch noch rasch ein paar Weihnachtsbilder knipsen. Wozu sollte ich mir die Mühe machen, meine Wohnung mühevoll und verschwenderisch zu dekorieren, spricht doch die halbe Welt davon, nachhaltig und minimalistisch zu leben?

Die Hamburger Innenstadt wird von Lichterketten, Leuchtschriften und Weihnachtsmärkten geradezu überschwemmt. Während ich auf Weihnachtsmärkte sehr gut verzichten könnte, mag ich das Lichtermeer und wünschte mir, dass die Deko, wenn ökologisch auch sehr verwerflich, bis Ende März hängen bleiben würde. Mir fehlt einfach das Tageslicht und die Sonne. 

Wir schlenderten zunächst langsam den Jungfernstieg entlang, doch je näher wir dem Alsterhaus kamen, desto größer wurden meine Schritte und der Abstand zum Rest der Familie wuchs stetig.

Das Bühnenbild, wenn ich das jetzt einfach mal so sagen darf, entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen, aber immerhin war es auch nicht zu modern und abstrakt. Riesige Nussknackerfiguren zierten je ein Fenster, mal mit einem klassisch geschmückten Weihnachtsbaum, dann wiederum mit einem kitschigen rosa Bäumchen, dass so hässlich war, dass es mir schon wieder gefiel. An jeder Scheibe gab es einen Aufkleber, der ein paar Worte zu dem Schaubild verlor. Ich schenkte diesem allerdings keine Aufmerksamkeit, da ich mehr damit beschäftigt war, Haylee die zahlreichen Hunde in den jeweiligen Schaufenstern zu zeigen. Haylee war wiederum mehr von den „Fensterbänken“ beeindruckt und versuchte auf diesen Platz zu nehmen, als an der Dekoration an sich. 

Habt einen guten Wochenstart!

xoxo
Christine

P.S. Und was war mit Karstadt? Nun ja, ich fand es ziemlich enttäuschend, da es nur noch ein einziges „Märchenfenster“ gab, in dem drei große Lego STARWARS Figuren und ein wenig Kleinkram ausgestellt war. Es liegt gar nicht so sehr daran, dass ich keinen Bezug zu STARWARS habe, sondern viel mehr, dass in diesem Fenster keine Geschichte erzählt wurde. Ich kann verstehen, wenn Karstadt auf Grund von Sparmaßnahmen nicht mehr alle Fenster üppig gestalten kann, aber zumindest mit dem einem kann man sich doch etwas mehr Mühe geben. Würde man allerdings Haylee fragen, wäre sie schier begeistert und würde weiterhin beteuern, dass sie unbedingt das „Flugzeug“ (lies: Slave I für Kinder ab 10 Jahren) haben möchte. „Kaufen Papa, kaufen!“ Nee, schon klar!