Category Archives: gluten free / glutenfrei

Pumpkin-Coffee-Cake

Erst vor ein paar Tagen habe ich ein paar Tipps gegen den Winterblues gelesen. Während ich mit meiner Lichttherapielampe vor einigen Jahren überhaupt nicht glücklich wurde, das Licht machte mich geradezu aggressiv, fand ich es äußerst interessant, dass man selbst zu dieser Jahreszeit durch einen Spaziergang ähnlich gute Erfolge erzielen kann. Auch an verregneten Tagen kann der Körper noch ausreichend Licht tanken.


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Büffelmozzarella auf Rucola mit Tomaten und Basilikumdressing

Büffel Mozzarella! Ich liebe ihn und ziehe den Käse dem normalen, schnöden Mozzarella eindeutig vor. Hier in Italien schmeckt er übrigens gleich noch einmal besser als bei uns daheim. Man bekommt ihn sowohl abgepackt im Tetrapack oder Beutel, als auch an der Frischetheke. Vielleicht ist es nur Einbildung, aber uns hat der Büffelmozzarella von der Käsetheke doch noch etwas besser geschmeckt. Er war cremiger und frischer, der Kern war ganz weich und so aromatisch.

Am liebsten esse ich Büffelmozzarella mit Rucola und Tomaten. Während Rucola dem Ganzen eine kräftige Würze gibt, sorgen die Tomaten für eine angenehme Süße. Das Wichtigste ist jedoch das Dressing! Salat, der in Soße schwimmt, mag ich gar nicht. Fein dosiert muss es bei mir sein und ein wenig raffiniert. Wenn man sehr, sehr hochwertiges Olivenöl hat, reicht dieses mit ein wenig Pfeffer und Salz vollkommen aus. Vielleicht noch ein paar getrocknete Kräuter oben drauf. Doch gutes Olivenöl ist gar nicht so einfach zu bekommen. Und so nehme ich Vorlieb mit meinem Basilikum-Dressing, das ein wenig an Pesto erinnert.

Ich kaufe mein Basilikum immer beim Türken, da ich das Kraut aus dem Supermarkt einfach nicht gerne esse. Meist hat es zu wenig Geschmack und ist im Verhältnis gesehen unglaublich teuer. Beim Türken hingegen bekomme ich gleich ein ganzes Bund (oder auch nur wenige Stängel, ganz wie ich mag), das aus großen Blättern besteht, die tatsächlich nach Basilikum schmecken.

Basilikum, Olivenöl, eine frische Knoblauchzehe, etwas Balsamico-Essig, ein bisschen Ahornsirup für die Balance und ein klein wenig Salz. Einfach die Zutaten in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einem sämigen Dressing verrühren, fertig! Es geht blitzschnell und ist sooo lecker. Probiert es aus!

xoxo
Christine

Büffelmozzarella auf Rucola mit Tomaten und Basilikumdressing

 

  • 1 Büffelmozzarella
  • 1 Bund Rucola
  • 6 Cocktailtomaten
  • Für das Dressing

  • 1 große Handvoll Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe (unbedingt frischen Knoblauch verwenden)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL weißer Balsamicoessig
  • 1/2 TL Ahornsirup
  • Meersalz zum Abschmecken

Alle Zutaten für das Dressing in eine Küchenmaschine geben und zu einem sämigen Dressing verrühren. Alternativ kann man es auch mit einem Pürierstab machen. Dressing abschmecken und ggf. nachwürzen. Ist das Dressing zu dickflüssig, einfach noch ein bisschen Olivenöl oder Wasser hinzugeben. Aber Achtung: am besten Teelöffelweise.

Auf einem großen Teller Rucola und Tomaten anrichten. Den Mozzarella zerrupft auf das Salatbett geben und zum Schluss das Dressing drüber träufeln.

Pflaumenkompott & einen fröhlichen Tag der Deutschen Einheit

Happy German United Day! Hört sich irgendwie besser an, als alles Gute zur Wiedervereinigung oder einen fröhlichen Tag der Deutschen Einheit. Besonders geläufig ist jedoch keins davon. Immerhin hat mir die Kassiererin von meinem Lieblingssupermarkt gestern einen schönen Feiertag gewünscht. Das hat mich gefreut!

Milchreis mit Pflaumenkompott

Es ist schon komisch, dass wir Deutschen unseren Nationalfeiertag nicht so ausgelassen feiern wie die Amerikaner. Warum, verstehe ich nicht so recht. Gut, die Jahreszeit bietet uns nun nicht die Möglichkeit eines schönen Barbecues, einfach, weil es meist regnet und frisch ist. Dann gibt es natürlich auch noch die Menschen, die unsere Deutschlandfahne nicht gerne gehisst sehen. Man denke nur an all die Fähnchen während der Fußballweltmeisterschaft. Stolz auf sein Land zu sein, bringen einige gerne sofort mit dem Nationalsozialismus in Verbindung. Deutschlandfahnen gehören nicht gehisst! Wie albern. Wenn ich durch Dänemark, Schweden, Australien, Kanada oder die USA fahre, freue ich mich, wenn in den Vorgärten die Landesfahne weht. Hier ist es eher die Ausnahme, was ich schade finde. Auch wenn ich die Farbkombination schwarz-rot-gold nicht als sonderlich geschmackvoll empfinde, ist sie ein Teil von unserem Land, auf das wir stolz sein können. Ganz ohne braunes Gedankengut.

Ich bin sehr froh, dass aus zwei Ländern nun wieder eins geworden ist. Dass es keine innerdeutsche Grenze mehr gibt, sondern wir frei durch ganz Deutschland reisen können. Würde es die Wiedervereinigung nicht geben, hätte ich nicht so viele liebe Kolleginnen (hi Franzi, Antje, Sandra, Gaby und Katja und natürlich alle, von denen ich offensichtlich nicht weiß, dass sie in der DDR aufgewachsen sind). Ich würde nicht so viele inspirierende Blogs kennen. Und auch spontane Tagestrips nach Berlin oder die Ostsee wären einfach nicht möglich.

Wir schlagen uns jetzt den Bauch mit Milchreis und Pflaumenkompott voll. Das ist jetzt vielleicht nicht das Feiertagsessen Nummer eins, aber lecker ist es. Das Pflaumenkompott lässt sich übrigens ruckzuck zubereiten. Und da wir es hier wirklich gerne essen, selbst ich, die kein Fan von Herbstobst ist, lasse ich Euch das Rezept da. Eigentlich ist es kein wirkliches Rezept, sondern mehr eine Inspiration. Aber manchmal ist eine Inspiration auch vollkommen ausreichend!

Ich wünsche Euch einen tollen Feiertag! Genießt ihn, ganz egal wo Ihr gerade seid.

xoxo
Christine

Pflaumenkompott

6-8 runde Pflaumen, entsteinen und in mundgerechte Stücke schneiden
1 kleinen Schluck Weißwein*
1 EL Rohrzucker

*Statt Wein könnt Ihr natürlich auch Wasser verwenden.

Die Pflaumen mit dem Zucker in einen Kochtopf geben. Einen Schluck Weißwein hinzugeben, sodass der Boden knapp bedeckt ist. Nun die Masse zum Kochen bringen und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen. Abschmecken und ggf. noch etwas nachsüßen.

Das Kompott hält sich gekühlt 2-3 Tage im Kühlschrank und passt hervorragend zu Milchreis, Pfannkuchen, Waffeln oder Eiscreme.

Regen, Toffifee und Tomatensoße

Good Morning friends!

Ich habe gerade auf die Wetter App geschaut und festgestellt, dass es die ganze Woche über regnen soll. So kann ich wenigstens meinen neuen Regenmantel tragen. Jaaaa, ich habe einen neunen Regenmantel. In rosa, so ganz Mädchen like. Fehlen nur noch die Gummistiefel und dann ist mein Schietwedder Outfit perfekt.

Als ich gestern den Regenmantel einen Härtetest unterzog und mit Haylee spazieren ging, blieb mein Oberkörper zwar trocken, nicht aber meine Unterarme. Langsam kroch das Wasser von den Händen die Arme entlang. Etwas suboptimal. Aber soll ich deswegen Gummihandschuhe anziehen mit denen man sonst eigentlich nur putzt? Wie sieht das denn aus!

Ich weiß nicht, ob ich schon davon berichtet habe (ich lese meine Posts selber nie und kann mir eh nur schwer merken, wem ich welche aufregende oder nicht ganz so aufregende Geschichte aus meinem Leben erzählte), aber Haylee und ich gehen jetzt regelmäßig zur Krankengymnastik. Während sie zwei wirklich tolle Physiotherapeutinnen hat, von denen eine lustigerweise die Frau eines ehemaligen Kollegen ist, der vor vielen Jahren einfach den Hut an den Nagel hängte, um die Welt zu umsegeln, habe ich mit meinem Physiotherapeuten keinen Spaß.

Babys brauchen Abwechslung, um ihre Welt zu erkunden und gleichzeitig ihre Motorik und Sinne zu stärken. Ich weiß, dass Ihr das natürlich wisst, aber ich benötige ein Intro. Nun kann man natürlich unendlich viel Spielzeug kaufen, was einen relativ schnell arm macht. Oder aber, man greift auf Dinge aus dem Alltag zurück.

Wie cool ist es bitte, wenn die Physiotherapeutin einem aufträgt, eine Packung Toffifee zu kaufen, damit das Baby mit dem goldenen Innenleben spielen kann? Schließlich blinkt es so toll, knistert und fühlt sich aufregend an. Ha, dachte ich, Jackpot! Eine Packung Toffifee ganz für mich alleine.

Aufgeregt lief ich also letzten Freitag nach Hause und sagte zu meinem Freund „Rate, was ich kaufen soll? Ich mache es vor. Es handelt sich um eine Werbung aus den 80ern.“ An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich ausschließlich Werbungen aus den 80ern und 90ern kenne und dieses Wissen immer wieder gerne teile, insbesondere mit meinem lieben Kollegen Herrn Mats. Aber der war nicht da, ansonsten hätte er es sicherlich erraten. Ich kroch also auf allen vieren durchs Wohnzimmer und hielt mir die Faust vors Auge. Klar wie Kloßbrühe, dass ich mich hierbei auf großer Expedition befand. Ratet, wer nicht wusste, was ich darstellte?

Das Kaufen der Toffifee Packung zog sich noch etwas hin, da es mir immer erst einfiel, nachdem ich den Laden verlassen hatte. Vorgestern hielt ich sie dann stolz wie Bolle endlich in den Händen und machte es mir mit einer Tasse Tee bei Starbucks gemütlich. Jaaa, ratet, was passiert ist? Der Regen hatte mich überrascht und ich hatte meinen Regenmantel nicht dabei. Dass mir das diesen Sommer immer wieder passiert, mag man kaum glauben. Fast ehrfürchtig drückte ich den ersten Toffifee heraus und steckte ihn mir in den Mund, nur um das Gesicht zu verziehen. Hallo Zuckerschock. Ich hatte die Karamellbonbons bei weitem nicht so süß in Erinnerung und war total enttäuscht. Die restlichen vierzehn Toffifees auch noch essen? Unmöglich! Also schnappte ich mir die Packung und ging zum Tresen, um die netten Mädels zu fragen, ob sie Interesse an der Packung hätten. Minus dem goldenen Gedöns, versteht sich. Die haben sich ein Loch in den Bauch gefreut und ich mich erst.

Und sonst so?

Eigentlich müssten Haylee und ich einmal die Wohnung durchsaugen, weil ich so schrecklich viele Haare verliere und nach zwei Tagen schon wieder kleine Wollmäuse in den Ecken kauern. Aber ich habe beschlossen, fünf gerade sein zu lassen, mir Haylee zu schnappen und auf dem Markt die letzten süßen Tomaten zu kaufen. Davon werde ich noch mal Tomatensoße einkochen, was ich Euch wirklich wärmsten empfehlen kann. Mehr als sechs Zutaten braucht die Soße nicht und es geht wirklich flott. Während ich bei passierten Tomaten aus dem Supermarkt immer noch Unmengen an Kräutern, einen Klacks Honig oder Ahornsirup und manchmal auch noch Tomatenmark unterrühre, braucht man jetzt nichts davon. Vorausgesetzt, Eure Tomaten sind natürlich süß genug und enthalten keine Säure.

Ich serviere die Tomatensoße momentan am liebsten mit Spagetti, Scampi und einem Klacks Pesto. Das ist so lecker und wirklich schnell gemacht. Ihr könnt natürlich auch einfach eine klassische Bolognese damit kochen oder einfach ein paar Würfel Mozzarella kurz vor dem Servieren auf die Nudeln geben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Wir machen uns jetzt auf den Weg zum Markt und treffen uns anschließend noch mit einer Freundin auf einen Kaffee.

Happy weekend Ihr Lieben,
xoxo
Christine

 

Tomatensoße

1 kg Tomaten
2 Schalotten, klein würfeln
3 Knoblauchzehen (bitte unbedingt Frische verwenden), fein hacken
2 EL Olivenöl
Meersalz zum Abschmecken
½-1 TL Cayennepfeffer

Die Tomaten in eine große Schüssel geben und mit kochendem Wasser überbrühen. Kurz stehen lassen und anschließend die Tomaten mit einem Messer häuten. Anschließend die Tomaten halbieren und vom Strunk (das ist dieses weiße, harte Gedöns) befreien.

Einen Topf wählen, in den die Tomaten gut passen. In dem Topf das Olivenöl erhitzen und die Schalotten kurz anschwitzen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und aufkochen lassen. Die Hitze etwas reduzieren und die Tomaten für ca. 15-20 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Zwischendurch umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt. Die Tomaten mit einem Zauberstab pürieren. Sollte die Soße noch sehr flüssig sein, weiter köcheln lassen. Die Soße abschmecken und ggf. mehr Salz oder Pfeffer hinzufügen. Sollte die Soße zu säuerlich sein, einfach etwas Zucker, Honig oder Ahornsirup hinzufügen.

Hinweise

  • Wenn Ihr die Soße erst später essen wollt, könnt Ihr diese in Gläser mit Schraubverschluss abfüllen. Denkt daran, dass diese vorher sehr gut gereinigt sein müssen und vor dem Befüllen am besten mit kochendem Wasser ausgespült werden. Ich verwende gerne alte Barilla-Gläser, 400 ml. Ihr könnt aber auch kleinere Gläser verwenden.
  • 1 kg Tomaten ergibt eine große Portion Tomatensoße. Ich schätze, dass davon 4-6 Personen satt werden.
  • Ihr könnt die Soße auch als Basis für eine Pizza verwenden. Dann braucht Ihr natürlich nur recht wenig, den Rest solltet Ihr also in Behälter abfüllen.