Category Archives: cakes, cookies & muffins

Ambitious Kitchen’s Best Paleo Chocolate Chunk Cookies

Momentan habe ich nachts echte Einschlafschwierigkeiten, obwohl oder gerade weil ich so müde bin. Wenn das Baby gestillt ist und friedlich neben mir wieder einschlummert, liege ich häufig wach neben ihr. Auf einmal atmen mir der Mann und das Kind zu laut und zack sausen die Gedanken wie eine Achterbahn durch meinen Kopf.

Plötzlich muss ich ans Büro denken, was wirklich abstrus ist, da ich seit Anfang März ein arbeitsfreies Leben führe. Allerdings bekomme ich die wichtigsten News natürlich weiterhin durch meine Lieblingskollegen mitgeteilt, die meist nicht sehr erfreulich sind, sondern mich wie wild den Finger an den Kopf tippen und mich sagen lassen „Ich glaube, ich spinne!“. Während ich da liege, überlege ich, ob ich mich am nächsten Morgen ins Auto setzen sollte, um Hans-Günther oder Klaus-Dieter mal ordentlich die Leviten zu lesen.

Paleo Chocolate Chunck Cookies

Manchmal denke ich aber auch über zukünftige Blog-Artikel nach und schreibe diese gedanklich vor. Blöd nur, dass mir all die schönen fluffigen Formulierungen nachts dann doch wieder verloren gehen und ich am nächsten Morgen mit kleinen Augen grimmig auf meinen Computer starre.

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New York Raspberry Cheesecake

Seit Monaten, ach was rede ich, seit Jahren, schleiche ich immer wieder bei Starbucks um den New York Raspberry Cheesecake herum, wohlwissend, diesen nicht essen zu können. Viel mehr als der Geschmack interessierte mich, wie sie wohl die hübschen Himbeerkringel auf die Käsekuchendecke gezaubert bekommen.

So habe ich also das Selbstexperiment gestartet, auch wenn es natürlich etwas schwierig ist, da ich ja nur optisch, nicht aber geschmacklich einen Vergleich ziehen kann.

glutenfreier New York Cheesecake mit Himbeeren
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Wie ein neues Briefkastenschloss zu Bananen-Sauerkirsch-Muffins führte

Vor ein paar Wochen habe ich unseren einzigen Briefkastenschlüssel verlegt. Wohin der zweite verschwunden ist, ist uns schon lange ein Rätsel.

Immerhin war ich mir relativ sicher, dass ich den Schlüssel nicht verloren, sondern einfach nur sehr gut versteckt habe. So war es auch. Er lag unter dem Beifahrersitz unseres Autos. Im Nachhinein weiß ich auch genau, weshalb er dort gelandet ist. Als ich oben an unserer Garageneinfahrt das Tor an dieser kleinen Säule aufschließen wollte, in der gerne auch immer wieder der Schlüssel klemmt, hat es wie aus Eimern geschüttet. Kurioserweise lässt sich das Garagentor nicht mit dem Briefkastenschlüssel aufschließen und so pfefferte warf ich diesen besagten Schlüssel auf den Beifahrersitz, während ich nach dem Haustürschlüssel in meiner Jackentasche fischte. Der Briefkastenschlüssel hat sich dann verselbstständigt und lag irgendwann unter dem Beifahrersitz.

glutenfreie Bananen-Sauerkirsch-Muffins-1135
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Chewy Cashew Chocolate Chip Cookies

Welcome baby girl! Seit gestern Vormittag sind wir glückliche Eltern und so dankbar, unsere kleine Tochter Haylee Marie in den Händen zu halten. Wir sind müde und erschöpft, aber dennoch voller Freude über unseren neuen Lebensabschnitt.

In den letzten Wochen vor der Geburt, habe ich überlegt, ob ich unseren Tiefkühler mit zahlreichen vorgekochten Gerichten bestücken soll oder nicht. Schließlich gibt es viele, welche sich vorbildlich mit sogenannten „Freezer Meals“ eindecken, damit sie, wenn das Baby endlich da ist, sich nicht auch noch einen Kopf um das Essen machen müssen.

Nun ist es so, dass ich Tiefkühlessen, bis auf wenige Ausnahmen, nicht besonders gerne mag. Suppen und Eintöpfe lassen sich prima einfrieren, ebenso Quiche. Aber dann hört es auch schon auf. Nudelgerichte aus dem Tiefkühler mag ich überhaupt nicht, vielleicht liegt es auch an den glutenfreien, die am besten frisch gekocht schmecken. Fleisch und Fisch schmecken mir ebenfalls am besten frisch vom Grill oder der Pfanne und auch Gemüse finde ich wesentlich schmackhafter, wenn es direkt vom Herd kommt. Ganz zu schweigen von Salaten, die sich ja nun wahrlich nicht einfrieren lassen.

Chewy Oatmeal Cashew Cookies

Somit herrscht in unserem Tiefkühler was das Abendessen angeht, gähnende Leere.

Ha, aber es ist ja nicht so, dass ich gar nicht vorgesorgt habe! Denn was sich wunderbar einfrieren lässt und nach dem schonenden Auftauen wirklich gut schmeckt, sind Kekse und Kuchen.

Ratet, was sich jetzt in den Schubladen des Tiefkühlers stapelt?!

Diese leckeren Cashew Chocolate Chip Cookies! Ich weiß, dass ich schon verschiedene Chocolate Chip Cookie Rezepte geteilt habe, sind es doch meine Lieblingskekse. Aber mir war wichtig, Kekse zur Hand zu haben, die neben Zucker auch noch etwas Energie liefern. Schließlich habe ich überall gelesen, wie hungrig man die ersten Wochen nach der Geburt sein soll! Da ich schon als Nicht-Mama von der einen zur anderen Minute tierischen Hunger bekommen habe und sich das sofort an meiner sinkenden Laune bemerkbar machte, wollte ich unbedingt einen Snack haben, der sich zu jeder Tageszeit und an jedem Ort problemlos essen lässt. Die Antwort lautet: Cookies!

In Seattle habe ich grandiose Almond Butter Cookies gegessen, nach denen man tatsächlich erst mal einige Stunden einfach nichts mehr essen musste. Sie waren saftig und enthielten natürlich auch Schokoladenstückchen, der wichtigste Bestandteil solcher Kekse!

Also durchsuchte ich das Internet, ließ mich inspirieren, probierte Dinge aus und landete schließlich nach verschiedenen Versuchen bei diesen Cookies!

Der Hauptbestandteile sind Haferflocken und Cashewbutter, die ich besonders auf Grund ihrer cremigen Konsistenz und der natürlichen Süße liebe. Die Schokoladenstückchen sorgen für gute Laune und der Rest ist eben das, was in Kekse grundsätzlich gehört, wie Zucker, Butter und Eier. Tatsächlich habe ich bei einer Version den Zucker- und Butteranteil reduziert, was die Kekse aber gleich härter und trockner werden ließ. Daher empfehle ich, zumindest nicht die Butter zu reduzieren.

Ob die Cookies tatsächlich kleine „life-saver“ sind, werde ich Euch in den nächsten Wochen verraten.

Lasst es Euch gut gehen,
xoxo
Christine

Chewy Cashew Chocolate Chip Cookies

  • 2 Eier
  • 150 g Rohrzucker
  • 120 g Butter / Margarine, zimmerwarm
  • 1 EL Vanilleextrakt (kein Vanillearoma, stattdessen dann lieber das Mark einer Vanilleschote)
  • 300 g cremige Cashewbutter ohne Stücke (ich verwende diese Marke)
  • 300 g glutenfreie Großblatt Haferflocken
  • 1,5 TL Natron
  • 1 Messerspitze Meersalz
  • 100 g Zartbitterschokoladen Tröpfchen oder klein gehackte Zartbitterschokolade

 

  1. Den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. In einer großen Schüssel die weiche Butter mit den Eiern, Vanilleextrakt und Zucker cremig rühren. Anschließend die Cashewbutter unterrühren, bis sich die Masse gut vermengt hat.
  3. Nun die restlichen Zutaten dazu geben und alles gut verrühren.
  4. Mit einer Eiskelle oder zwei Esslöffeln den Teig aufnehmen, zu runden Kugeln formen, mit den Händen flach drücken und anschließend aufs Backblech legen. Da die Kekse etwas aufgehen, genügend Platz zwischen den Cookies lassen. Ich habe die Cookies auf zwei Backbleche verteilt.
  5. Bei 180° C zwischen 15-20 Minuten backen (das hängt von der Größe Eurer Cookies ab). Die Cookies sollten golden sein. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost komplett abkühlen lassen.