Pumpkin-Coffee-Cake

Erst vor ein paar Tagen habe ich ein paar Tipps gegen den Winterblues gelesen. Während ich mit meiner Lichttherapielampe vor einigen Jahren überhaupt nicht glücklich wurde, das Licht machte mich geradezu aggressiv, fand ich es äußerst interessant, dass man selbst zu dieser Jahreszeit durch einen Spaziergang ähnlich gute Erfolge erzielen kann. Auch an verregneten Tagen kann der Körper noch ausreichend Licht tanken.



So quälen Haylee und ich uns also täglich vom gemütlichen Sofa hoch und trotzen dem Hamburger Regen. Das klappt mäßig gut, da Haylee wenig Gefallen an unseren Ausflügen unter dem Regencape findet. Ohne den Regenschutz ist sie aber auch nicht zufrieden, weil ihr kleines Gesicht dann ganz nass wird und der Regen in die Augen tropft. Das arme Baby hat es weder mit dem Hamburger Schietwetter noch mit mir leicht.

Umso schöner ist es, wenn wir wieder daheim sind und es uns im Wohnzimmer gemütlich machen. Haylee mit ihrem Spielzeug, ich mit einem Becher Tee oder Kaffee und einem Stück Pumpkin-Coffee-Cake!

Oh mein Gott, dieser Kuchen ist so unglaublich lecker, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Er ist sehr saftig und hat eine angenehme, leicht dezente Süße. Das sich in dem Kuchen 100 ml Espresso verstecken, schmeckt man nicht. Sollte ich den Kuchen mit einem Wort beschreiben, dann wäre es Karamell. Tatsächlich hat der Pumpkin-Coffee-Cake eine leichte Karamellnote, was wirklich lustig ist, da ich weder Sahne, noch übermäßig viel Zucker verwendet habe. Vielleicht ist es die Kombination vom Kürbis, Kaffee und den gemahlenen Mandeln.

Ich kann Euch wirklich nur ans Herz legen, diesen Kuchen ganz bald nachzubacken. Ich habe ihn hier jetzt schon mehrach aus dem Ofen gezogen und große Begeisterungen hervorgerufen. Meine Freundin Sonja aß erst ein Stück und dann noch eins. Und schließlich sagte sie „Ach komm, die letzten Krümel können wir auch noch essen. Das lohnt jetzt nicht mehr!“ Recht hat sie.

Und meine Freundin Anja ließ sich gleich zwei Stücke für den Sonntagskaffee einpacken. Eins für sich und eins für den Mann. So gehört das!

Ihr Lieben, trotz dem Regenwetter und macht es Euch gemütlich, ich drück Euch!

xoxo
Christine

P.S. Ich gehe jetzt das Baby von seinem Langzeitmittagsschlaf wecken. Schließlich müssen wir noch einkaufen gehen, denn der Kuchen ist schon wieder alle.

Kürbis-Kaffee-Kuchen

  • 3 Eier (Größe L)
  • 125 g Brauner Zucker
  • 200 g geschmolzene Butter / Maragrine
  • 
200 g gemahlene Mandeln
  • 
110 g gemahlene Haferflocken (glutenfrei)
  • 100 g feines Vollkornreismehl
  • 2 TL Backpulver (glutenfrei)
  • 
1/2 TL Meersalz
  • 1,5 TL Vanilleextrakt (Achtung, kein Vanillearoma!!!)
  • 150 g Kürbispüree (meins war relativ fest)
  • 
100 ml Espresso oder stark gebrühter Kaffee

Glasur

  • 70 g Puderzucker
  • 3-4 TL Espresso oder stark gebrühter Kaffee

Für die Glasur den Puderzucker in eine Schüssel geben und teelöffelweise den Espresso hinzugeben. Nach jedem Löffel den Puderzucker verrühren. So vermeidet man, dass die Glasur zu flüssig wird.

 

Zubereitung 

In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker ganz cremig rühren, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt oder verdreifacht hat (dauert ca. 3 Minuten). Langsam die abgekühlte Butter vorsichtig hinein rühren und den Vanilleextrakt hinzugeben.

In einer anderen Schüssel die Mehlsorten, Mandeln, Backpulver und Meersalz gut miteinander vermischen.

Die Mehlmischung unter die Zuckereiermischung heben, anschließend den Espresso und das Kürbispüree hinzugeben. Mit einem Handrührgerät gut vermischen, aber darauf achten, dass der Teig nicht zu lange durchgerührt wird. Ansonsten hättet Ihr Euch die Arbeit mit den Eiern auch schenken können ;-)

Den Teig in eine gefettete Backform geben und bei 180° C Ober- und Unterhitze ca. 45-60 Minuten backen. Ggf. kurz vor Ende mit Albfolie abdecken, damit der Kuchen nicht schwarz wird. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Den Kuchen auf einem Rost komplett auskühlen lassen und erst dann mit der Glasur bestreichen.

 

Hinweise:

  • Die Backzeit kann je Backofen und Backform variieren.
  • Ich habe mit meiner Silikon-Backform von KAISER sehr gute Erfahrungen gemacht. Sie hat einen Durchmesser von 22 cm.
  • Mein Kürbispüree war relativ fest, eher wie Kartoffelbrei. Sollte es sehr flüssig sein, kann sich die Backzeit verlängern. Daher bitte unbedingt die Stäbchenprobe machen.
  • Ich habe einen Hokkaidokürbis verwendet. Fürs Backen braucht man nur ein kleines Stück. Aus dem restlichen Kürbis habe ich Kürbisspalten aus dem Ofen mit Avocadocreme gemacht.

 

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