Marmorkuchen aus bunten Gugelhupfformen

Und, wie war Euer Wochenende?

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Nachdem das Wetter bis Donnerstagabend viele Tage traumhaft schön gewesen ist, setzte bei mir mit Wind, Regen und Kälte sofort wieder die Müdigkeit gepaart mit schlechter Laune ein. Die Woche war irgendwie auch nicht so der Knaller und daher belohnte ich mich am Freitagnachmittag erst einmal selbst.

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Im Drogiemarkt habe ich Nagellack von Essie erstanden. Eigentlich kann ich gar keine Nägel lackieren, aber ich finde Lacke einfach zu schick. Und dieser glänzte so schön im Regal, war mit NEU beschriftet und trug den klanghaften Namen “tart deco”. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie ich die Farbe beschreiben soll. Vielleicht irgendwas zwischen Neon Pfirsich und Koralle? Glücklich mit den Lack in der Tasche, schlenderte ich auf dem Heimweg an der berühmten Kaffeehauskette vorbei, bei der ich schon lange nichts mehr gekauft hatte. 

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Vor vielen Jahren hatte ich mich mit einigen Basics eingedeckt, hab dann aber irgendwann von den Produkten Abstand genommen, da ich mit der Verarbeitung, Optik und Haltbarkeit alles andere als zufrieden war. Scheinbar gibt es nun einen Einkäufer, der meinen Geschmack kennt. Gugelhupfförmchen aus Silikon, in so wundervollen Mädchenfarben wie pink, türkis und hellblau (das rot mag ich nicht so gerne, obwohl es gut zu meiner Rührschüssel passt). Natürlich musste ich die Förmchen kaufen. Die Verkäuferin versprach mir, dass sich der Kuchen restlos aus der Form lösen lassen würde (ich lade sie dann mal zu mir nach Hause ein). Optisch gesehen machen die Formen tatsächlich viel her. Der Kuchen gart schnell, was ich bei meinem tagesformabhängingen Backofen sehr bevorzuge und tatsächlich kommen die kleinen Küchlein aus den Formen besser als aus herkömmlichen Metallformen.

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So richtig zufrieden bin ich dennoch noch nicht. Das Befüllen ist reinste Präzisionsarbeit, was mir nicht sonderlich liegt. Was mich jedoch wirklich stört, sind die Luftlöcher im Kuchen. Ob das nun eine grundsätzliche Eigenschaft von Silikonformen ist, es an meiner Art des Einfüllens lag oder die Formen auf Grund ihres günstigen Preises eben auch ein wenig Qualität einbüßen müssen, vermag ich nicht zu sagen.

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Auch wenn ich mir die kleinen Kuchen optisch etwas schicker und perfekter gewünscht hätte, so schmecken sie doch fantastisch. Und das ist meiner Meinung nach die Hauptsache. Letztlich esse ich die kleinen Dinger eh so schnell auf, dass niemand arg zu kritisch die Gugelhupfe betrachten könnte.

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Habt eine wundervolle Woche!

 

Marmorkuchen (glutenfrei)

  • 110 g weiche Butter / Margarine
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanilleextrakt (kein Aroma!)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Reismehl
  • 60 g Feinblatthaferflocken
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Flaxseed Meal (gemahlener Leinsamen ?)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 1/2 EL Kakao
  • 30 ml Mandelmilch
  • 70 g Apfelmus (einen Apfel weichkochen und pürieren)

 

  1. Den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Butter mit den Eiern, dem Salz, dem Zucker und Vanilleextrakt cremig rühren.
  3. Das Reismehl, die gemahlenen Mandeln, die Haferflocken, das Backpulver und das Flaxseed hinzugeben und gut verrühren.
  4. Das Apfelmus samt Mandelmilch unterrühren.
  5. 1/3 des Teiges in eine andere Schüssel geben und den Kakao gut einrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
  6. Den Teig entweder in eine Kuchenform (z. B. Kastenform) oder aber in kleine Förmchen (z. B. Muffin oder Gugelhupf) füllen. Ganz egal, wofür Ihr entscheidet. Gebt zunächst vom hellen Teig etwas in die Form, danach den Schokoladenteig und dann wieder den hellen Tag. Zieht mit einer Gabel oder einem Zahnstocher Linien in den Teig.
  7. Den Kuchen in den Ofen geben und je nach Form und Größe zwischen 15-35 Minuten backen (Stäbchentest!). Aus dem Ofen nehmen, ca. 5-10 Minuten fuhren lassen und dann aus der Form stürzen. Den Kuchen auf einem Rost komplett erkalten lassen. Wenn man mag, kann man ihn mit Staubzucker / Puderzucker bestreuen.

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