pink chillies

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Alltag | Meine Woche in Bildern

Meine Woche in Bildern – KW 6

Februar 12, 2017

Es ist Sonntagabend, draußen ist es dunkel und kalt. Meistens beschäftige ich mich irgendwann im Laufe des Tages mit meinem Wochenrückblick und scrolle durch die Bilder auf meinem iPhone, welche sich in den letzten sieben Tagen angesammelt haben. Heute war ich fix fertig. Insgesamt lagen genau vier Aufnahmen im Archiv.

Blumengesteck
Ein bisschen pink gegen den grauen Hamburger Winterhimmel. Auch wenn ich Nelken nicht mag, so gefällt mir das schlichte Gesteck dennoch gut, erinnert es mich doch gleich an meine Oma, deren Lieblingsblumen sie waren.


Da frage ich mich ernsthaft, wie das passieren konnte. Denn unterwegs war ich reichlich, aber offensichtlich zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt, als Momente in Bildern festzuhalten.

  1. Der Besuch im Stoffmarkt
    Nicht nur einmal, sondern gleich zweimal bin ich diese Woche zu einem dänischen Stoffgeschäft gefahren. Dabei kann ich überhaupt nicht nähen, kenne aber glücklicherweise gleich mehrere Freundinnen, die ich mit Aufträgen überhäufen kann (noch wissen sie nichts von ihrem Glück – hihihi).
  1. Geburtstag gefeiert
    Meine Freundin hatte Geburtstag und hat uns zum Italiener eingeladen. Das Essen war exzellent, die Vorspeisen mitunter außergewöhnlich. So haben wir uns zu dritt die letzte Portion „Gefüllte Entenbrust mit Melone und Avocado“ geteilt. Als Hauptspeise habe ich gegrillte Scampi in Knoblauch-Olivenöl gewählt, die ebenfalls perfekt zubereitet waren. Einzig das Salatdressing war etwas mau. Rundum, ein gelungener Abend.
Happy 2017 Girlande
Ich frage mich, wie lange die Girlande dort wohl noch hängen wird. Mir gefällt sie gut, auch wenn Neujahr schon lange vorbei ist. Dabei passt Happy 2017 das ganze Jahr.
  1. Gelaufen
    Ich habe seit einigen Wochen ein Fitbit Armband. Das Armband bzw. die App dazu bieten unglaublich viele Funktionen, die mich allerdings nicht interessieren. Der einzige Grund, weshalb ich mir das Armband gekauft habe, ist die Aufzeichnung der zurückgelegten Schritte und damit verbundenen Kilometer. Tatsächlich ist der Anreiz groß, mich regelmäßig zu bewegen und dabei 10.000 Schritte pro Tag zurückzulegen. Interessanterweise haben einige Wege gar nicht so viele Schritte wie ich dachte. Auf der anderen Seite war ich überrascht, wie viele Schritte man geht, wenn man den Tag über mit aufräumen und putzen in der Wohnung verbringt.
  1. Gebacken
    Ich habe diese Woche sowohl glutenfreie Milchbrötchen als auch einen Coffee-Cake gebacken. Die Milchbrötchen waren weit entfernt von den klassischen Milchbrötchen, so wie man sie vom Bäcker kennt. Dennoch schmeckten sie ganz gut, auch wenn ich sie eher Kraftpakete taufen würde.Der Coffee-Cake war ein absoluter Hit, außer dass ich ihn nicht sauber aus der Form gestürzt habe und die Zuckergussglasur viel zu flüssig war.Während ich an dem Rezept für süße, weiche und fluffige Brötchen eindeutig noch arbeiten muss, bin ich vom Coffee-Cake so begeistert, dass ich ihn demnächst auf jeden Fall noch mal backen werde und dann auch das Rezept mit Euch teilen werde.
  1. Frühstück
    Wir haben Freunde zum Sonntagsfrühstück eingeladen und waren überrascht, wie schnell sechs Stunden vergehen können. Dabei haben wir ohne Ende geschlemmt und über Gott und die Welt diskutiert. I like it!

 

Brötchentüte
Ich habe am Sonntagmorgen Brötchen geholt und mich dabei über die vielen weißen Fußabdrücke gewundert. Der halbe Hamburger Westen hatte weiße Straßen und Fußwege, das man zunächst annahm, dass Farbe ausgelaufen wäre. Dabei war es nur das Streusalz vom Vorabend, weil es ein wenig geschneit hatte.

  1. Burger testen
    Der Hype um das Burger Restaurant Peter Pane in Blankenese ist groß. Häufig stehen die Leute bis auf die Straße und warten auf den nächsten freien Tisch. Wir wollten es wissen und sind am Donnerstagabend ganz spontan ohne Reservierung ins Peter Pane gegangen. Der Service war gut! Die hausgemachte Limonade ok, der hausgemachte Eistee ein purer Zuckerschock, der uns fast aus den Latschen kippen ließ. Auch wenn in Amerika viele Getränke stark gezuckert sind, so schmeckt der Eistee dort um Welten besser. Denn er wird stets ungesüßt serviert, der Gast kann selber nachsüßen. Die Pommes waren leider nur noch lauwarm, die Burger gut. Den Wow-Faktor konnten wir nicht nachvollziehen und beschlossen, das nächste Mal wieder bei Burger Kultour einzukehren.
  1. Hat die Oma etwa geklaut?
    Als ich letzte Woche beim Bäcker ein Brot für meinen Freund gekauft habe, wurde vor mir eine Oma bedient, welche die Verkäuferin bat, ihr die Müslistange ganz dünn mit Butter zu bestreichen. Während die Verkäuferin sich noch etwas über diesen Wunsch wunderte und nach hinten in die Küche verschwand, griff die Oma zu einem Paket Stuten, klemmte diesen unter ihren Arm und ließ ihn schließlich in ihrer Tasche verschwinden. Ich war baff und wusste tatsächlich nicht, was und ob ich überhaupt etwas sagen sollte. Vielleicht hatte sie das Brot bereits vorab gekauft und sich im Anschluss überlegt, doch noch eine Müslistange mit Kaffee zu bestellen? Oder war sie wirklich so abgebrüht und ließ ein Brot mitgehen? Ist ihre Rente so klein, dass sie sich ein Brot nicht leisten kann oder sucht sie den besonderen Kick? Vielleicht ist sie Kleptomanin? All diese Fragen schossen mir gleichzeitig durch den Kopf, gefolgt von dem Bild eines Freundes, der eine ältere Oma ganz offen in der Einkaufsstraße fragte, ob sie etwa gerade die Blumen geklaut hätte. Die Verkäuferin riss mich aus meinen Gedanken, ich kaufte ein Brot und verließ den Laden ohne nachzufragen.
Sonntagsfrühstück
Sonntagsfrühstück – nicht oder nur teilweise im Bild: Brötchen, Obstsalat, Aufschnittplatte, Coffee-Cake und ganz wichtig, Processco und Kaffee. Besonders lecker waren die selbstmarinierten Ziegenkäsetaler.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Wochenstart, es soll sonnig werden!

xoxo
Christine

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