Category Archives: Meine Woche in Bildern

Meine Woche in Bildern – KW 24/2019

Hach, das Wetter bringt hier in Hamburg weiterhin keinen Spaß. Es regnet eigentlich ständig, hin und wieder haben wir dann mal einige Stunden Sonnenschein und plötzlich zieht ein Gewitter auf. Aktivitäten kann man kaum planen, Verabredungen im Freien gehen nur noch spontan. Und selbst da kann es sich stündlich ändern. Aber dennoch hatten wir eine schöne Woche.

Resteessen – Süßkartoffeln mit Salat, Pancetta und Spiegelei
Das Kind reißt den Figuren grundsätzlich die Haare ab und baut sie nach eigenen Vorstellungen um. Ich kann das ja nicht gut leiden und nutze die Chance in ihrer Abwesenheit alles wieder in den Ursprungszustand zurück zu setzen.
Manchmal findet man an den tristesten Tagen noch ein wenig Farbe.
Ich habe noch zu Edna gesagt, dass sie keinen Kaffee verschütten soll.
Das Kind hat sich Oatmeal zum Abendessen bestellt, während ich mir ein Baguette gebacken haben (nein, es ist kein Aufbackbrot).
Sommer-Sale – der Slogan auf einem Briefumschlag brachte mich dann doch zum Schmunzeln. Bisher hat der Sommer ja noch nicht mal richtig angefangen. So verregnet, wie die letzten Tage waren, würde ich ihn umgehend gegen einen sonnigen und warmen Herbst verkaufen.
Pancakes mit süßen Himbeeren
Das Kind und ich schauen ein wenig „Mädchen“ Fußball.
Ihr Lachen, wenn wir gemeinsam wippen.
Hi!
Meine Freundin und ich haben uns ganz spontan zum Burgeressen verabredet. So liebe ich es! Ich hatte den Protein-Style Burger, als ohne Brot. Es war total lecker und sehr empfehlenswert.
Ich kann mich nicht erinnern, jemals Steinwall aufgestiegen zu sein. Ich mag die Station. Sie ist so schlicht.
Ich habe mich spontan selbst zu einer Nudelsuppe eingeladen. Sie war gut, aber ich habe tatsächlich schon aromatischere gegessen.
Strandsnack
Kurze Zeit später zog die Regen- und Gewitterfront direkt auf uns zu.
So würde ich mich manchmal auch gerne einfach im Büro auf den Boden legen.
Abendessen – Tacos (aus 100% Maismehl, selbst importiert aus Spanien), Lachs aus dem Ofen, Mango Salsa, Gucca und Mais. Nicht im Bild: Salat. Es war lecker, auch wenn die Tacos aus den USA dennoch besser schmecken.
Beim Betrachten des Bildes habe ich mich kurzzeitig gefragt, ob wir im Dschungel waren.
Neulich habe ich einen lustigen Artikel über die zehn typischen Instagram Posts gelesen, die wir diesen Sommer sehen werden. Natürlich darf ein Eis nicht fehlen. Allerdings kann ich mit meiner mickrigen Kugel schlecht mithalten. Entweder muss es ein riesiges mehrfarbiges Softeis oder aber drei Kugeln und aufwärts haben.
Eine Kugel Eis in einer glutenfreien Waffel. Wir haben es uns geteilt. Meine Oma wäre jetzt empört und würde fragen, ob wir uns nicht mehr leisten können. Eine Kugel zu dritt! Skandalös! Das arme Kind.
… und tschüss!

Starte gut in die neue Woche,
xoxo
Christine

Meine Woche in Bildern – KW 23/2019

Ich habe keine Ahnung, wann hier der letzte Wochenrückblick online gegangen ist. Selbstverständlich könnte ich das Archiv durchstöbern, aber dazu bin ich viel zu faul.

Die Woche war toll, auch wenn sie Höhen und Tiefen hatte. Der Urlaub war endgültig vorbei, ich fiel in ein tiefes Loch und das Wetter war auch nicht gerade durchgehend berauschend. Mal Regen, ziemlich viel Wind und kalt war es irgendwie auch. Mittwoch war es ziemlich schwül, während es am Donnerstagnachmittag so kalt war, dass Haylee und ich direkt nach der Kita heimfuhren, weder im Supermarkt noch sonst wo halt machten. Am Freitagabend wiederum war es sommerlich warm, bis irgendwann ein Gewitter aufzog und die nächste Kältewelle mit sich brachte.

Wir verlängern den Urlaub um einen Tag. Milchschaum fürs Kind, Espresso für mich. Den O-Saft haben wir uns geteilt. Ein Schluck für Mama, Rest fürs Kind.

Am Montagnachmittag verschlug es uns trotz Wolken an den Strand, den wir fast für uns allein hatten.
Der Fischkutter ging vorsichtshalber kurz vor Anker und ließ ein großes Containerschiff passieren.
Ich schleppte Eimer um Eimer aus der Elbe. Irgendwann war Haylee komplett nass.
Milch fürs Kind, Espresso für mich
Kaffeepause
Ein Schälchen süßester Himbeeren. Wir haben sie noch im Park aufgegessen, weil sie so leckeren waren.
Schafsliebe – ich glaube ja, dass sie jedes Tier so liebevoll tätscheln würde. Hauptsache, es ist nicht echt.
Am Mittwoch war ich im Homeoffice, als während einer Telko der Paketbote klingelte. Mein erster Gedanke war „Oh, was hat der Mann denn jetzt schon wieder bestellt.“ Nach Feierabend war ich neugierig und stellte fest, dass das Paket von unseren lieben Freunden Basti und Anna gekommen ist. Hi care package! Lauter tolle Sachen aus den USA versüßen uns nun die nächsten Wochen. Klar auch, dass der Kaffee jetzt doppelt so gut schmeckt. Danke Ihr Zwei! Übrigens, wer gerade Lust auf ein paar Fotos von der Ostküste hat, hüpft mal schnell rüber zu Bastis Blog By Basti
Überraschungspost von einer Instagram Freundin, die übers Wochenende in Paris war! Ich habe mich so gefreut. Vielen Dank liebe Isabel!
Snacktime
Discokugel
Wir hatten eine Mitarbeiterversammlung, die wirklich fantastisch war. Normalerweise sind die ja meist recht öde, es werden Zahlen vorgestellt und ein wenig blabla gemacht. Doch dieses Mal war alles anders. Wir haben u. a. gemeinsam getrommelt und einen wirklich tollen Nachmittag und Abend erlebt.
Drama baby, drama! Der Pfingstsamstag war ungemütlich. Windig und frisch war es, sodass wir beschlossen, ihn mit einem schönen Essen in der Hafencity ausklingen zu lassen. Manchmal findet man Fotomotive, indem man einfach mal die Perspektive wechselt.
Rutschen!
Wir haben ein neues Café im Kraftwerk entdeckt. „Was wir wirklich lieben“ bietet Frühstück, Mittagssnacks und Kuchen an. Nicht ganz günstig, aber schön ist es.
Ich mag die Räumlichkeiten und stelle es mir insbesondere zur dunklen Jahreszeit ziemlich gemütlich vor.
wir warten auf den Bus
Wellen
It Girl
Pfingstsonntag verwöhnte uns mit viel Sonnenschein
Während ich unter der Dusche stand, reihte das Kind die Duplofiguren auf. Der Hintergrund der Aktion ist mir immer noch unklar.
An dieser Stelle fühle ich mich immer wie in England und nicht wie im Hirschpark. Schön ist es!

Habt eine schöne Woche,
xoxo
Christine

Ein Sommerwochenende – 29. Juni bis 1. Juli 2018

Freitag

Am Freitag startete Haylee in einen kurzen Kita-Tag, da es einen so starken Personalmangel gab, dass die Eltern gebeten wurden, die Kinder wenn möglich anders betreuen zu lassen. Am Nachmittag fand dann dennoch das Sommerfest im Kindergarten statt, wenn auch mit sehr eingeschränktem Programm und weniger Gästen als sonst. Ich vermisste tatsächlich einige Kinder aus Haylees Gruppe, lernte dafür aber die Eltern von meinem Lieblingskind kennen. Letztlich ist es den Kindern auch schnuppe gewesen, wie viel Programm es gab, da die Hüpfburg stand. Mehr braucht man nicht. Haylee ist dafür, wie alle Krippenkindern, natürlich noch zu klein und vergnügte sich so im Sandkasten oder genoss das Entertainment vom Papa und dem Mann meiner Freundin. Erschöpft fiel Madame ganz unerwartet um 19 Uhr ins Bett.

Nachdem ich das Kind im Kindergarten abgeliefert habe, mache ich es mir im Café gemütlich und blicke auf die glänzenden Weinflaschen.

Da mich auf der Speisekarte nichts zu Essen anlacht, mache ich kurzerhand eine Trinkkur und bestelle mir Tee, Wasser und Espresso. Eine feine Mischung und ein wundbares Ambiente, bis Kai kommt und ein lautstarkes Gespräch nach dem anderen führt. Daraufhin verlasse ich irgendwann genervt das Café und gehe einkaufen.

Tatsächlich wächst auf meinem Balkon die Zucchini jeden Tag ein bisschen mehr. Ich hoffe sehr, dass ich sie bald ernten kann. Bisher hatte ich mit der Zucchinizucht nicht so viel Glück.

Auf dem Sommerfest der Kita treffen wir auch Luci und schlemmen gemeinsam vom Buffet.

Nach dem Mittagsschlaf gibt es für das Kind erst einmal eine Beerenpause. Ihr neuer Favorit sind die süßem Himbeeren, die sie nicht teilt. Anders als die Blaubeeren. Leider esse ich nicht so gerne Blaubeeren, lasse mich aber dennoch von Haylee füttern.

Samstag

Der Samstag startete mit schlechter Laune, da der Mann und Haylee immer noch erkältet waren und ich weiterhin mit meinem Rücken kämpfte. So strichen wir unsere To-Do-Liste kurzerhand zusammen. Das sorgte anfangs bei mir für viel Unmut, da ich häufig das Gefühl habe, dass wir ja eigentlich nichts machen und ständig ausgeknockt daheim sitzen. Statt an die Nordsee fahren, ließen wir es am Samstag erst einmal ruhig angehen. Der Mann legte sich mit dem Kind noch einmal für einen längeren Vormittagsschlaf hin, während ich ein paar Einkäufe erledigte. Anders als sonst, fuhr ich dieses Mal nicht zu meinen Lieblingsläden Richtung Stadt, sondern beschloss in Rissen (ein Stadtteil weiter) und Wedel einkaufen zu fahren. Es war ein Disaster, da es in den Läden voll und die Kassen schlecht besetzt waren. Einiges war auch ausverkauft, wie zum Beispiel Wasser. So kaufte ich das Wasser dieses Mal im überteuerten Getränkemarkt ein und griff zu Mehrwegflaschen aus Glas. Geschmacklich ist das Mineralwasser ein Genuss, aber für meinen Rücken war das Geschleppe dann doch nicht so der Hit. Wir beschlossen, uns mit einem späten Mittagessen in der Hafencity zu verwöhnen und fuhren auf meinen Wunsch hin mit der Bahn in die Stadt. Im Restaurant war es herrlich leer, sodass Haylee fröhlich auf und ab krabbelte. Selbstverständlich fragten wir, ob es jemanden stören würde. Denn ich finde, dass man grundsätzlich Rücksicht aufeinander nehmen muss. Ob nun mit oder ohne Kind. Tja, und dann machten wir tatsächlich etwas ganz Verrücktes, was ich sonst niemals machen würde. Wir hatten am Morgen von unserer Freundin eine SMS erhalten, dass sie am Abend den Grill anschmeißen würden, um ein paar Würstchen vom besten Schlachter der Stadt zu grillen. Der Mann und ich scherzten beim Frühstück noch, dass es sicherlich eine Einladung gewesen sei. Dann kamen wir allerdings vom Thema ab und lebten in den Tag hinein. Während wir nach dem späten Mittagessen noch durch die Stadt schlenderten, sagte ich schließlich zu ihm, dass wir uns doch jetzt noch zu unseren Freunden in die Bahn setzen sollten. Einfach so, ohne Ankündigung. Klingeln, Wurst essen, heimfahren! Aus den angedachten dreißig Minuten wurden dann knapp fünf Stunden. Es war wunderbar und die beste Idee, die wir seit langer Zeit hatten. Spontanität zahlt sich manchmal doch aus.

Am Samstag gibt es Pancakes zum Frühstück und tatsächlich stibitzt sich Haylee später auch einen.

Ich schwinge am Vormittag das Bügeleisen und lege haufenweise Wäscheberge weg, bevor ich schließlich zur Einkaufstour aufbreche.

Fast möchte man meinen, dass Haylee die Speisekarte liest. Allerdings handelt es sich hierbei nur um ihr „Buggybuch“, dass sie von der Mama meiner Freundin geschenkt bekommen hat.

Nein, wir haben dem Kind nicht die Sonnenbrille aufgesetzt. Das Kind ist von meiner Brille besessen und spielt ständig damit herum. Alte Poserin!

Woher sie die Geste hat, ist mir ein Rätsel!

Mauerblümchen

Während ich noch nach Fotomotiven Ausschau halte, spaziert der Mann mit dem Kind schon einmal voran, in der Hoffnung, dieses in den Schlaf zu schieben.

Eindeutig mein Lieblingsfoto der Woche, auch wenn es unscharf ist. Es handelt sich hierbei tatsächlich um einen Schnappschuss. Ich hatte mir die Kamera wie ein Tourist um den Hals gehängt und drückte einfach auf den Auslöser, ohne den Ausschnitt zu kennen. Ich liebe die Bewegungsunschärfe und die kräftigen Farben.

Meine Freundin Anja und ich haben den gleichen Blumengeschmack. Dabei fällt mir ein, dass ich meine Sukkulenten noch umtopfen wollte.

Sonntag

Der Sonntag startete verschlafen. Haylee war früh wach und weckte mich mit ihren klebrigen Händen. Wir spielten eine Runde, ich machte Crumble zum Frühstück und danach fielen wir gemeinsam mit dem Papa wieder ins Bett. Zu müde waren wir vom Vorabend und zu sehr quälten das Kind die Zähne und die Erkältung. Nach einem leichten Mittagessen wollten wir eigentlich endlich raus, aber das Kind schwächelte erneut. So kuschelten Haylee und ich uns schließlich erneut ins Bett. Wieder kippten wir die Pläne, die wir geschmiedet hatten und beschlossen einfach nur zum Spielplatz zu fahren. Getreu unserem Motto, Spontanität ist alles, entschieden wir uns zu einem Abendessen beim Italiener in Blankenese. Wir warteten ewig auf die Getränke und unser Abendessen. Zu Hause hätte ich in der Zeit auch ein 3-Gänge-Menü kochen können. Dennoch hatten wir es schön, verfolgen nebenbei das spannende Match zwischen Russland und Spanien und ließen uns schließlich die Pizza und Pasta schmecken.

Im Sonntagsmorgenkaffee sehe ich eine Dackelschnauze aus der Vogelperspektive.

Es gibt einen Crumble. Die Lichtverhältnisse sind so früh morgens in unserem Wohnzimmer dann doch sehr bescheiden.

Es gibt zwei Arten von Spielzeug. Das, was man kauft und nur in der Ecke rum liegt oder das, was heiß und innig geliebt wird. Das Batman Mobil gehört zum liebsten Spielzeug von Haylee. Auch wenn sie vieles noch nicht kann und ich es so leid bin, ständig von anderen zu hören „Also mein Kind schläft ja schon alleine in seinem Zimmer. Mein Kind schläft durch. Mein Kind spricht. Mein Kind kann schon laufen. Mein Kind isst alles. Mein Kind kann auf Händen gehen und dabei ach du lieber Augustin singen. Mein Kind isst mit Messer und Gabel und kleckert niemals“, so hat Haylee viel Ausdauer, an Dingen rum zu fummeln. Ich glaube, man spricht von der Feinmotorik. Stundenlang hebt sie winzige Sandkörnchen auf, nimmt jede Erbse einzeln in die Hand oder lädt die Kanone ins Badmobil, um dann den Auslöser zu drücken. Ich habe keine Ahnung, wann ein Kind was können MUSS und es ist mir auch egal. Es macht mich einfach müde, wenn andere Eltern in einem gehäßigen Ton aufzählen, was ihr Kind schon alles kann. Ich kann absolut verstehen, wenn Eltern stolz auf die Fähigkeiten ihrer Kinder sind. Das dürfen und müssen sie auch. Aber man kann auch ohne spitzen Ton erzählen, was das eigene Kind kann.

Mittagsschlaf

Das Kind schaut sich eines der Bilderbücher an, während ich die Küche ein wenig aufräume.

Eine der wenigen Babyschaukeln in Hamburg oder gar Deutschland! Ich wünschte, dass es davon viel mehr geben würde, als diese bekloppten und nicht ganz ungefährlichen Nestschaukeln.

Wir gehen rutschen. Allerdings glaube ich, dass Haylee daran nicht so viel Gefallen gefunden hat, wie ich! Ja nun, das Leben ist kein Ponyhof.

Cheers, auf eine wunderbare neue Woche!

Weitere Wochenenden könnt Ihr wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen sehen.

Träumt süß
xoxo
Christine

Unser Wochenende in Bildern – 2. & 3. Juni 2018

Ganz spontan haben wir am Samstagvormittag entschieden, unsere Sachen zu packen und an die Nordsee zu düsen. Zu grau und verregnet war es hier in Hamburg. Wir stiegen ins Auto und hielten den Atmen an, da Haylee insbesondere in Deutschland das Autofahren hasst. In den USA Und Kanada lief es irgendwie deutlich besser, auch wenn sie dort auch hin und wieder ihre lustigen fünf Minuten hatte. Ich selbst fahre auch lieber in den USA Auto, da die Straßen breiter sind und der Verkehr, abgesehen vom Stadtverkehr, deutlich entspannter fließt. Bis zur Autobahn war die Autofahrt am Samstag kein Zuckerschlecken, aber dann wurde es besser. Doch bevor ich hier alles detailliert aufschreibe, lasse ich die Bilder für sich sprechen.

Der Samstag fängt so an, wie der Freitag aufgehört hat. Es regnet non stop. Der Rasen der Nachbarn steht bereits unter Wasser, zu trocken waren die letzten Wochen. Haylee hält es wie Lotta aus der Krachmacher Straße und setzt sich auf den Balkon, um zu wachsen.

Haylee übt das Stehen. Ich freue mich, wenn sie auf dem ganzen Fuß und nicht auf den Zehenspitzen steht.

Ich habe den Mann gebeten, ein Foto von uns zu machen, damit ich meine Freundin mit den Worten „rate wo wir sind“ überraschen konnte. Sie war nämlich ebenfalls mit Kind und Kegel in St. Peter-Ording. Die Haare stehen mir zu Berge, das Kind ist genervt und überhaupt… aber egal!

Wir beschließen spontan, nach St. Peter-Ording zu fahren, da wir keine Lust haben, den Tag im grauen und naßen Hamburg zu verbringen.

Ich liebe die weißen Dünnen mit den grünen Gräsern und dem wunderschönen blauen Himmel.

Nordseeliebe

Wir sind hungrig und gehen in meine geliebte Strandbar, deren Essen leider nachgelassen hat. Oder aber wir sind immer noch zu verwöhnt von unserem Urlaub in den USA und Kanada.

Summer life

Wir teilen uns ein Glas „Who the fuck is Sylt“. Leider schmeckt mir der Grauer Burgunder gar nicht gut. Fast erinnert er mich an Riesling und Riesling kann ich nicht ausstehen.

Ich weiß nicht, was die Deutschen mit dem Salat machen, aber auch dieses Wochenende hält sich meine Begeisterung stark in Grenzen. Immerhin ist er nicht so versandet wie letztes Wochenende, dafür lasch und fast matschig. Immerhin schmecken die Pommes samt Currywurst. Langsam beginnt es mich hier in Deutschland mit dem Essen wieder extrem zu nerven, aber nun gut, man kann eben nicht alles im Leben haben.

Regenbogensocken

Lieblingsbild

Da hat aber jemand aufgepasst und nur blau-weiße Strandkörbe aufgestellt. Ich find das ja gut. Denn manche Muster, die es früher gab, waren absolut geschmacklos.

Würden die Streifen auf Haylees Pullover ebenfalls Längsstreifen sein, könnte sie sich perfekt als Strandkorb tarnen. So spielt sie mit ihrem neuen Sandspielzeug, dass sie von meiner Freundin geschenkt bekommen hat. Also eigentlich spielen wir damit, denn kurz nach dem Foto beginnt Haylee den Strand aufzuräumen.

Spontan treffen wir uns mit unseren lieben Freunden. Haylee ist hin und weg von Carsten und spielt mit ihm non stop.

Sonny hingegen gibt dem kleinen Sonnenschein ein wenig Futter, damit er sich anschließend gestärkt und mit einem verschmitzten Grinsen durch die Gegend tragen lässt. Denn man merk: im Kinderwagen ist es grottenlangweilig. Das ist immer nur diese blöde Decke mit dem Klimbim.

Ich entdecke unheimlich viele Hummeln am Wegesrand und versuche sie im Bild einzufangen. Da ich Haylee im Tragetuch trage, muss sie mitkommen. Sofort ermahnt mich der Mann, dass ich doch bitte keine Verrenkungen mit Kind machen soll. Da kommt ein Paar vorbei und der Mann ruft mir zu: „Ach was, das fördert die Kreativität des Kindes!“. Ja aber hallo! Der hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Wir quatschen noch einen Augenblick bei Gosch und machen uns dann auf den Heimweg nach Hamburg.

Haylee weckt mich am Sonntagmorgen und entscheidet, dass wir eine Runde Duplo spielen. Ich baue für Batman eine Rutsche und ertrage den grünen Rasen nicht. Denn Batmans Rutsche steht eigentlich irgendwo am Nordpol oder von mir aus auch Südpol. So vertraut bin ich nicht mit der Folge. Jedenfalls brauche ich eine weiße Platte, damit ich mich besser aufs Spiel konzentrieren kann. Denn das Eis ist ja nun mal weiß. Gibt es überhaupt eine weiße Platte?

Das Foto ist etwas unscharf oder verwackelt, auf jeden Fall sieht man eine Bewegungsunschärfe, die ich aber absolut legitim finde. Es ist draußen nämlich recht dunkel, was nicht an der Uhrzeit sondern dem Wetter liegt. Haylee hat von irgendwo den Ball angeschleppt, den meine Freundin Anja übrigens selbst genäht hat.

Der Mann hat uns Kaffee gemacht und Haylee und ich lesen Bücher.

Ich mache uns Pancakes zum Frühstück. Haylee ist allerdings nur an den Früchten interessiert. Ihre neuste Liebe sind jetzt Kirschen, wobei sie diese ja schon mit sechs oder sieben Monaten in gefrorenen Zustand gegessen hat. Also als Smoothie, nicht am Stück. Der Mann rügt mich, dass ich unsere gesamte Umweltbilanz der letzten Woche zerstört habe, weil ich bei Aldi Kirschen aus der Türkei im Plastikcontainer gekauft habe. Und das auch noch mit dem Auto. Ja sage ich, es seien aber nun mal die besten Kirschen. Denn die Norddeutschen Knubber Kirschen mögen wir ja nicht. Ich schaue später noch mal auf die Packung und lese, dass die Sorte Napoleon heißt. Na hoffentlich gibt es die auch in unserer Region. Dafür habe ich die Erdbeeren auf dem Wochenmarkt gekauft und extra die vom teureren Stand gegriffen, da sie in einer Papp- und nicht Plastikschale verkauft wurden. Immerhin schmecken sie gut.

Meine Freundin Anja hat sich mal wieder selbst übertroffen. Sie hat Haylee zum 1. Geburtstag ein H genäht. Das alleine ist schon ziemlich cool, aber es wird noch viel besser. Anja kennt meinen Geschmack und weiß, dass ich diese schrecklich bunten Kinderstoffe häufig nicht geschmackvoll finde. Daher hat sie zum gleichen gestreiften Stoff gegriffen wie bei der Babydecke, die sie mir zur Geburt von Haylee genäht hat. Als zweiten Stoff hat Anja ein grau-weißes Muster gewählt, dass hervorragend mit den anderen Kissen harmoniert. Haylee mag ihr neues Kissen sehr und hat schon mehrfach damit gekuschelt, was viel heißen will, da sie ansonsten Kuscheltiere, Schnuffeltücher und Co. links liegen lässt.

Das Bild sieht schrecklich aus, aber es war ein feines Mittagessen. Ein verunglücktes Rührei mit Kräuter-Knoblauch-Polenta, dazu ein Salat mit restlichen Spargelstückchen und einem grünen Kräuterdressing.

Haylee hat mittags keinen Appetit und verschmähte sogar den Käse, sodass sie nach dem Mittagsschlaf eine Smoothie Bowl bekam. Ich nutze ihren Mittagsschlaf, um ins Einkaufszentrum zu fahren, was ich bildlich allerdings nicht festhielt. Es war nämlich verkaufsoffener Sonntag hier in Hamburg und ich nutze die Chance, schnell unser Leergut und einen missglückten h&m Einkauf zurückzubringen.

Nachmittagskaffee ohne Kaffeebild

Wir gehen auf den Spielplatz. Ich mag den eigentlich überhaupt nicht, da er so verlottert und vergammelt ist, aber ich habe auch keine Lust, um halb sechs noch weit zu fahren. Immerhin gehört der Spielplatz nur uns.

Wir schaukeln eine Runde, finden es aber beide blöd. Warum gibt es hier keine Babyschaukeln? Menno!

Eines der wenigen Bilder, auf denen Haylee Ähnlichkeit mit mir hat. Von mir gibt es nämlich ein sehr ähnliches Bild. Zwar nicht mit der Rutsche, aber mit dem gleichen Blick. Vielleicht finde ich es, dann zeige ich es euch.

Ich wippe ein wenig auf der Entenwippe, die ich als Kind ganz gerne mochte. Die kam meine ich in den 80ern gerade raus und war nicht auf jedem Spielplatz.

Rutschen lieben wir beide.

Auf dem Rückweg betrachten wir das Schaufenster voller Desingerstücke und fragen uns, wie lange wohl dieses Mal das Geschäft bleibt.

Ich entscheide spontan, in die Waschanlage zu fahren, da der Kinderwagen bereits seit Monaten saudreckig ist.

Das Kind ist wenig begeistert und schreit auf meinem Arm. Insofern beeile ich mich und entferne nur den größtem Schmutz.

Das tägliche Abendbad. Während Haylee monatelang gar nicht gebadet hat, badet sie seit unserer Rückkehr aus dem Urlaub, bzw. mit Einsetzen des Hochsommers täglich. Zu verschmutzt und verschwitzt ist sie, als dass sie so ins Bett gehen könnte.

Der Mann hat uns Sushi geholt! Soooo lecker.

Wenn Ihr Lust auf mehr Wochenendgeschichten habt, schaut doch mal bei Susanne von Geborgen wachsen vorbei. Da warten jede Menge spannende Storys auf Euch.

Startet gut in die neue Woche,
xoxo
Christine