¡Adiós Valencia, hola Mallorca!

Wir sind von Valencia nach Mallorca geflogen und genießen nun, im Gegensatz zum turbulenten Stadtleben, die absolute Ruhe. Unser kleines Häuschen steht Mitten in Weinbergen in der Nähe des kleines Ortes Felantix. Direkte Nachbarn haben wir keine. Selbst die Müllabfuhr fährt hier nicht vorbei, sodass man seinen Müll zur nächsten Sammelstelle bringen muss. 

Weingärten bei Felantix

Die Ruhe ist herrlich, die Abgeschiedenheit, nun ja, etwas eintönig. Selbst dem Kind wird irgendwann langweilig, sodass wir uns zweimal am Tag ins Auto setzen und die Orte im Umkreis erkunden. Dabei suchen wir stets ein Café und einen Spielplatz auf und halten auf dem Rückweg zumindest am Vor- oder Nachmittag im Supermarkt. Haylee geht nämlich nach wie vor sehr gerne einkaufen, was mir ganz gelegen kommt, da ich unmöglich für eine Woche im voraus einkaufen kann. Ich entscheide weiterhin gerne spontan, was es zum Abendessen gibt. 

Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück nach Manacor gefahren, einer kleinen Stadt, die wir in gut zwanzig Minuten erreicht haben. 

Manacor zählt sicherlich nicht zu den aufregendsten Städten der Insel, aber sie hat eine schöne autofreie Altstadt, durch die wir geschlendert sind. In einem Café stärkten wir uns mit Espresso, den ich sehr gerne auf italienisch bestelle „due caffèe“ statt „dos café“. Ich bin mir auch immer noch unsicher, ob ich statt café doch lieber expreso sagen soll, aber immerhin landet am Ende stets das richtige Getränk auf unserem Tisch. 

Am Nachmittag waren die Wettervorhersagen für den gesamten Südosten der Insel dann doch so bescheiden, dass wir beschlossen, in den Ortskern von Felantix zu fahren. Viel zu bieten hat das Städtchen wahrlich nicht, der Espresso kostet hier mehr als in Portocolom, wo er nicht nur besser schmeckte, sondern wir auch noch einen malerischen Blick auf die Bucht hatten. Dafür wurde hier zum Kaffee ein Keks serviert, über den sich Haylee sehr freute. 

Selbst der Spielplatz von Felantix war enttäuschend, da er auf einer Betonplatten im nirgendwo stand. Auf der anderen Seite hatten wir ihn so für uns ganz alleine, testeten alle Spielgelegenheiten ausgiebig und fuhren schließlich wieder heim. 

Es war ein entspannter Tag, der uns gut tat! Allerdings freuen wir uns jetzt schon auf ein wenig mehr Unterhaltung. Am Strand, in einer belebten Einkaufsstraße oder auf einem tollen Spielplatz. 

xoxo
Christine 

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