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Hamburg Führer für ganz Kleine und Mandelcroissant – Fünf Freitagslieblinge am 01. Dezember 2017

Die Woche ist vorbei, der Freitag ist da und mit ihm beginnt der letzte Monat des Jahres. Weihnachtlich dekoriert ist bei uns bisher noch nichts, aber immerhin nenne ich einen Niederegger Marzipankalender mein Eigen! Den hat mir vorhin nämlich meine Freundin ganz spontan vorbei gebracht und ich habe mich riesig gefreut.

Bevor wir jetzt weiter unsere neue Serie bei Netflix schauen, will ich schnell noch meine Freitagslieblinge für diese Woche mit Euch teilen.

Ich kann mich nicht so recht entscheiden, was mein Lieblingsessen der Woche ist. Vielleicht der Nudelauflauf, der ein wenig an Moussaka erinnerte. Nicht, dass ich jemals Moussaka gegessen habe, aber ich ließ mich ein wenig davon inspirieren. Wie immer war es zum Fotografieren abends natürlich viel zu dunkel und so wähle ich mein Krankenfrühstück als Lieblingsessen der Woche. Marzipancroissant mit Cashewmilch! Haylee hat mich nämlich angesteckt und ich liege mit einem Erkältungsvirus flach. Inzwischen schmecke ich kaum noch was, höre schlecht und fühle mich wie ausgekotzt.

Die Inspiration der Woche habe ich bei Tracy gefunden. Ihre Mutter ist letzte Woche überraschend gestorben. Wer Tracy kennt und ihre Insta Stories verfolgt, konnte da auch immer wieder ihre Mutter sehen. Sie war lustig und voller Lebensfreude. Durch Tracys identischen Stories hatte ich das Gefühl, die Mutter selbst gekannt zu haben, was natürlich nicht der Fall war. Tracy hat mit ihrem Post einen wundervollen Nachruf geschrieben, der voller Liebe, Trauer, Freude und Stolz ist. Mir standen beim Lesen die Tränen in den Augen und der Kloß im Hals wurde immer dicker. Es ist tatsächlich einer der schönsten Posts, die ich in letzter Zeit gelesen habe, auch wenn der Anlass so traurig ist.

Mein Lieblingsbuch der Woche ist ein Kinderbuch, das ich aus der Bücherhalle (so heißen in Hamburg die öffentlichen Bibliotheken / Leihbücherei) ausgeliehen habe. Es heißt „Hallo Hamburg“ und stellt unsere Stadt auf sehr coole Art und Weise vor. Ich liebe es, Haylee auch. Während ich Gefallen an den Illustrationen finde, scheint Haylee es hingegen unglaublich gut zu schmecken, weshalb ich es ihr jetzt entrissen habe. Schließlich wollte ich das Buch als Ganzes und nicht zerflattert und angekaut zurück geben. Wir würden das Buch sehr gerne kaufen, aber leider ist es vergriffen. Schade!

Mein Lieblingsmoment ohne Kind gibt es diese Woche nicht wirklich. Dadurch, dass ich krank bin, habe ich Verabredungen sausen lassen und ging auch nicht zum Yoga. Allerdings ist Haylee mir im Kinderwagen eingeschlafen. Während ich einen Baum erspähte, dessen Form ich interessant fand und der tatsächlich noch einige grüne Blätter trug, sprach mich ein Mann an. Es war Herr Hartig, der um die Ecke wohnte und verwundert war, dass er mich noch nie gesehen hatte. Ja, erklärte ich ihm, mir würde es auch so gehen. Unser Viertel sei doch recht merkwürdig, weil man immer nur die gleichen zehn Leute treffen würde, aber offensichtlich noch mehr hier wohnen würde. Zack, erklärte er mir, wer wo in der kleinen Sackgasse wohnen würde. Am schönsten fand ich die Erklärung: „Hier wohnt irgendeine Russin. Die ist neu hier!“.

Den Lieblingsmoment mit Kind hatte ich, als Haylee abends im Bett mit ihren kleinen Händen mein Gesicht griff und sofort einschlief. „Mama, ich halte dich fest. Habe keine Angst, ich pass auf dich auf!“. Davon gibt es natürlich kein Foto, da mann noch nicht mal tagsüber in dem Raum fotografieren kann, geschweige denn nachts. Stellvertretend gibt es daher das Foto aus dem Tragetuch.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende, bleibt gesund!

Alles Liebe,
xoxo
Christine

Wenn Ihr Lust auf weitere Freitagslieblinge habt, dann schaut bei Anna von Berlin Mitte Mom vorbei.

Baguette und Reishunger – fünf Freitagslieblinge am 3. November 2017

Es ist Freitag und die Woche lief bei weitem nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ursprünglich hatte ich vor, die Montagsliste wöchentlich erscheinen zu lassen, aber bei uns geht es momentan drunter und drüber, die Energiereserven sind so langsam aufgebraucht.

Ich habe mir noch nicht mal gedanklich eine To-Do Liste erstellt, da ich die von letzter Woche nur teilweise abgearbeitet habe. Manchmal muss man eben fünf gerade sein lassen und nur das Allernötigste erledigen wie den groben Haushalt und das Einkaufen.

Haylees Opa liegt weiterhin im Krankenhaus, der Mann düst täglich hin. Manchmal begleiten wir ihn und gehen in der Gegend ein wenig spazieren. Es ist schön, mal einige andere Häuser und Gärten zu sehen, als die Altbekannten. Aber sonderlich spannend ist es dort auch nicht. Das ist eben so in Wohngegenden.

Dabei versprach die Woche eigentlich ganz spannend zu werden. Nachdem ich letzten Freitag schon nicht auf den Kindergeburtstag des Patensohnes gehen konnte, freute ich mich sehr auf den am Montag. Dort hatte nämlich die Cousine des Sohnes Geburtstag und feierte im Block House, einem Steakhouse. Ich freute mich bereits auf einen Burger mit Pommes und ein wenig Gequatsche mit den Freundinnen. Aus mir unerklärlichen Gründen gefiel es Haylee dort überhaupt nicht. Sie schrie den gesamten Laden zusammen und schluchzte herzergreifend. Ich war baff, weil sie so eine Nummer noch nie gebracht hat. Man sagt ja, dass Kinder sich manchmal in eine Schleife schreien und man sie einfach nur aus der Situation reißen muss, damit sie sich beruhigen können. Also stiefelte ich mit ihr die Treppe runter in den Keller, wo sich die Toiletten befanden. Was für ein beißender Geruch, der mich sofort an die Kanalisation und Ratten denken ließ. „Kind, beruhig dich schnell, sonst kotz ich hier alles voll“, dachte ich nur. Nach einer gefühlten Ewigkeit fing sich Haylee, sodass ich den Aufstieg wagte!  Offensichtlich gefiel es ihr auf dem Klo wesentlich besser und so weinte sie am Tisch erneut bitterlich. Also zog ich das Baby wieder an, nahm mein Püppikind ins Tragetuch und rüstete mich für den Abgang. In dem Moment schallte aus den Lautsprechern das obligatorische Geburtstagslied und die super nette und aufmerksame Kellnerin brachte das Tischfeuerwerk fürs Geburtstagskind, Sekt und O-Saft. Gott sei Dank hatte sich Haylee im Tragetuch etwas beruhigt, wohlwissend, dass wir die Lokalität wohl gleich verlassen würden. Sie ließ mich mit den anderen noch anstoßen und immerhin das Gläschen austrinken. Kaum waren wir wieder zu Hause, war das Töchterchen dann wie ausgewechselt, lachte und strahlte mit dem Papa um die Wette.

Mein Mittwochsdate fiel auf Grund von Krankheit ebenfalls aus. Kein Wunder, denn das Wetter rafft ja momentan viele reihenweise dahin.

Doch es gab auch ein paar wirklich schöne Momente und von denen will ich Euch kurz erzählen.

Mein Lieblingsessen der Woche gab es eigentlich am Montag. Aus den Pommes mit dem Burger wurde ja nichts. Dafür gab es aber eine gute Alternative! Kroketten mit Rumpsteak und einer Gemüsepfanne. Zum Fotografieren war es dafür allerdings schon zu dunkel. Meine Nummer zwei war ofenwarmes Baguette mit Butter (eigentlich Margarine) und groben Kräuter-Meersalz nach dem Rezept von Frei Knuspern. Mein Baguette sieht zwar bei weitem nicht so gut aus wie das von Fabienne, aber lecker war es dennoch.


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Fünf Freitagslieblinge am 27. Oktober 2017

Freitag, das Wochenende steht vor der Tür! Welch ein Glück, denn die Woche war ein auf und ab. Es gab sehr schöne Momente, die dann aber von schlechten Nachrichten weggewischt wurden, da wir in der Familie einen Notfall hatten. Haylees Opa musste überraschend ins Krankenhaus. Die Zeit stand auf einmal still und all die Punkte, die auf meiner langen To-Do Liste standen, wurden nebensächlich. Aufs Schreiben konnte ich mich gar nicht mehr konzentrieren, da meine Gedanken immer um den Mann und seinen Vater kreisten. Das schlechte Wetter tat dann sein Übriges dazu.

Den gesamten Donnerstagnachmittag und Abend warteten wir auf einen Anruf vom Arzt, in der großen Hoffnung, dass die OP erfolgreich verlaufen war. Mir verging jeglicher Appetit und nur aus Liebe zum Mann, würgte ich mir mein Brot herunter. Ich kann in solchen Situationen einfach nichts essen und war eh schon so müde und angeschlagen, dass ich auch ohne schlechte Nachrichten am liebsten ohne Abendessen ins Bett gegangen wäre. Haylee bekam abends dann auch noch Fieber und wimmerte die ganze Nacht über im Schlaf. Das arme Ding!

Der Mann ist heute Morgen gleich ins Krankenhaus gesaust und rief mich später dann erleichtert an. Mir stießen sofort die Tränen in die Augen, da ich so froh war, dass aus schlechten Nachrichten dann doch noch Gute geworden sind.

Eigentlich hatte ich vor, den Opa überraschend im Krankenhaus zu besuchen, aber da Haylee ja nun bekanntlich Autofahren so richtig scheiße findet, müssten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. In der Zeit fliegt mich ein Flugzeug allerdings schon nach London, Paris oder Kopenhagen. Die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist katastrophal, was in Hamburg tatsächlich keine Seltenheit ist. Ein Abendteuer mit öffentlichen Verkehrsmitteln hält mich allerdings von einer Reise nun nicht ab, dafür aber Haylees Gesundheitszustand. Solange sie nicht wieder ganz fit ist, möchte ich nicht fünfmal umsteigen (das ist kein Witz und auch nicht übertrieben) und sie in ein Krankenhaus schleppen. Nicht, dass mir das Kind hinterher kränker wieder herauskommt. Der Mann runzelte übrigens die Stirn, als ich ihm von meinen abenteuerlichen Fahrplänen erzählte. Hahaha, der denkt, wir sind verrückt und gehen unterwegs noch verschütt.

So, da wir hier aber bei den Freitagslieblingen sind, will ich endlich mal auf den Punkt kommen.

Ein Lieblingsbuch der Woche habe ich nicht. Ich habe noch nicht einmal das Buch der letzten Woche ausgelesen, auch wenn ich es sehr mag. Stattdessen habe ich endlich mal wieder mehr im Netz gelesen und festgestellt, dass ich entweder in zahlreichenreichen Blogs stöbern kann oder zu einem Buch greife. Beides schaffe ich aber zeitlich nicht.

Das Lieblingsessen der Woche war ein Stück Kuchen. Der Pumpkin-Coffee-Cake war so unglaublich lecker, dass er blitzschnell aufgegessen wurde. Sowohl meine Eltern als auch zwei meiner Freundinnen haben ihn für gut befunden.

Pumpkin Coffee Cake gluten free

Mein Lieblingsmoment nur für mich war diese Woche das grobe Reinigen unseres Balkons. Natürlich werden wir dieses Jahr nicht mehr draußen sitzen, aber das haben wir die vorherigen Monate auch nicht getan. Ich habe den Balkon und die Regenrinne von Laub und Ästen befreit und nebenbei die letzten Tomaten und Kartoffeln geerntet. Meine Mutter sagte dann „Du, morgen kommt der nächste Herbststurm. Der bläst Dir das nächste Laub dahin.“. Aber das macht nichts. Es ist für den Moment jetzt schön, wenn auch kahl. Die Platten könnten geschrubbt werden, aber die Mühe mache ich mir nun nicht. Es war schön, einen Augenblick an der frischen Luft zu sein und all den Müll in die Tonne zu stopfen. Ein wirklicher Befreiungsschlag!

Der Lieblingsmoment mit Kind war ein gemeinsames Mittagessen im „Mama“. Dort haben wir uns nämlich mit Haylees Freundin Elena und ihrer Mama Anastasia getroffen. Es waren tolle Stunden, insbesondere natürlich für uns Mamas. Allerdings hatten die Mädchen tatsächlich Freude, sich gegenseitig ins Gesicht zu greifen. Außerdem war ich ganz happy, dass Haylee sich auf Anastasias Arm so wohl fühlte, als ich kurz zum Bezahlen ging. Vielleicht lag es an dem schicken, knallpinken Lippenstift. Oder aber und das halte ich für wahrscheinlicher, an der Aura. Denn Haylee lässt es sich momentan nicht bei jedem auf dem Arm gefallen.

Die Inspiration der Woche habe ich in einem alten Artikel von Berlin Mitte Mom gefunden. Ich bin ganz zufällig darauf gestoßen. Ihr kennt doch alle bei Blogs die Funktion „ähnliche Artikel“. Ich gehöre zu den Menschen, die je nach Titel des Beitrags, schrecklich gerne da drauf drücken. Man muss nicht immer die neusten Artikel lesen, schließlich stecken auch in alten Beiträgen viel Liebe, Wissen und Arbeit. Der Titel „Free range parenting – übers loslassen und starkmachen“ weckte meine Neugier. Noch ist Haylee zu klein, als dass ich sie wirklich los lassen könnte. Klar, darf sie Sachen in den Mund stecken, bei denen ich manchmal denke „hmmm, muss das jetzt sein“. Aber bei den meisten Dinge, insbesondere Gefahrensituationen, halte ich schützend meine Hand über sie.

Anna erklärt in fünf Punkten, was für sie Free Range Parenting  bedeutet und wie sie dieses lebt. Es gibt eine Stelle in ihrem Post, in der mich absolut wiederfinde und dachte „Gott sei Dank, du bist nicht die einzige, die in ihrem Kind weder den Papa noch sich selbst sieht!“.

Bei meiner großen Tochter war mir das zu Anfang noch nicht so klar, aber schon in den ersten Wochen hat besonders sie mir gezeigt, dass sie bereits eine Person ist und dass es meine Aufgabe als Mutter ist, diese Person zu sehen, zu erkennen und anzunehmen. Ich weiß noch, wie ich mich darüber wunderte, wie wenig sie in meinen Augen einem von uns ähnlich sah, und während alle anderen um mich herum die typischen Dinge sagten wie “Jetzt guckt sie wie du als Baby!” oder “So lange Beine wie der Papa!” sah ich immer deutlicher: sie sieht aus wie sie selbst und wie sonst niemand, den ich kenne. Dieser Erkenntnis folgte schnell die Wahrnehmung all ihrer Eigenheiten, ihrer Besonderheiten, all dessen, was sie zu der Person macht, die sie schon war.“

Es gibt Fotos von mir, die mich im selben Alter zeigen wie Haylee. Da erkenne ich dann schon eine gewisse Ähnlichkeit. Aber ohne die Fotos ist Haylee eben einfach sie selbst. Und das ist auch gut so!

Liebe Anna, ich bin so froh, dass ich deinen Artikel gefunden habe, denn jetzt fühle ich mich einfach besser.

Ihr Lieben, ich wünsche Euch ein schönes und vielleicht sogar ja super langes Wochenende!

Mehr Freitagslieblinge findet Ihr wie immer bei Anna von Berlin Mitte Mom.

Bleibt gesund!
xoxo
Christine

Fünf Freitagslieblinge am 20. Oktober 2017

Es ist Freitag! Vor zwei Wochen sind wir nach Mailand geflogen, vor einer Woche zurückgekommen und nun sind schon wieder sieben Tage verstrichen.

Einen Lieblingsmoment nur für mich gab es im eigentlichen Sinne nicht, da das Baby stets an meiner Seite gewesen ist. Allerdings waren wir gestern mit den liebsten Kollegen zum Mittagessen verabredet und da schlief Haylee zumindest für einen Teil der Zeit seelenruhig in ihrem Wagen. Wir saßen in der Sonne, genossen unser Essen und plauderten über das Leben, das leider nicht immer nur schöne Seiten hat. Zum Abschluss gab es noch einen Espresso, der mich an unseren Italienurlaub erinnerte. Ein wirklich wunderbares Lunch Date.

Espresso Due Baristi

Ich weiß nicht, ob es wirklich Babys gibt, die intensiv mit ihren Eltern kuscheln. Haylee gefällt es nicht, denn das bedeutet ja, still zu liegen. Sie schaut neugierig und zappelnd durch die Weltgeschichte, saugt alles Unbekannte in sich auf. Die Fahrt im Kinderwagen wird inzwischen für uns zur Tortur, da es ihr liegend schnell zu öde wird, sie aber noch nicht sitzen kann. In Bauchlage lässt sie sich natürlich nicht zwei Stunden durch die Gegend schieben. Also habe ich sie gestern ins Tragesystem genommen, auch wenn dies von Physiotherapeuten ja nicht gerne gesehen wird. Und da war er, der Lieblingsmoment mit Kind. Denn für fünf Sekunden legte sie ihren Kopf ganz sanft an meiner Brust ab und atmete einmal tief durch, um dann erneut immer wieder von links nach rechts und umgekehrt zu schauen. Es war so schön, ihre warme Wange auf meiner Haut zu spüren.

Mein Lieblingsbuch der Woche ist „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ von Salvatore Basile (Übersetzung Elvira Bittner).

„Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird.“¹

Ich bin bereits vor einigen Monaten um das Buch im Laden herumgeschlichen, habe es dann aber doch nicht gekauft. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich es letzte Woche in der Bücherei entdeckt habe. Da ich tagsüber nicht zum Lesen komme, bleiben mir jeden Abend nur ein paar Seiten. Doch diese genieße ich sehr, da ich den schnörkellosen, aber dennoch präzisen und sanften Erzählstil des Autors mag. Eindeutig eine Buchempfehlung von mir.

Mein Lieblingsessen in dieser Woche war die Kichererbsen-Auberginen-Pfanne mit Hackbällchen. Oder doch der Ofenlachs mit Feldsalat und gerösteten Pecannüssen? Von beiden Gerichten gibt es keine Fotos, da es abends schon dunkel draußen ist und die Fotos bei künstlichen Licht einfach nicht appetitlich wirken. Sehr lecker war auch das Stück Himbeer-Walnuss-Torte, dass ich mir aus der Biokonditorei mitgenommen habe und auf einer Parkbank verspeiste. Als Symbolbild gibt es jetzt den Mittagssalat aus dem Due Baristi.

Die Inspiration der Woche habe ich bei A Cup of Joy gefunden. Dort gibt es ein Pumpkin Bread Rezept mit Rosmarin und Meersalz. Ich mag die Kombination von süß (das Brot / Kuchen) und salzig ja ganz gerne und werde probieren, aus dem Rezept eine glutenfreie Variante zu entwickeln. Kürbispüree habe ich schon, die restlichen Zutaten sind eh meist im Hause. Mir fehlt nur noch Rosmarin und los geht’s.

Mehr Freitagslieblinge gibt es wie immer bei Anna von Berlin Mitte Mom.

Happy weekend,
xoxo
Christine

Quelle: 1 Verlagsgruppe Random House