Author Archives: Christine

12 von 12 – Januar 2019

Seit Tagen freute ich mich auf den heutigen Samstag, da wir eigentlich mit der Familie zum Pizzaessen verabredet waren. In der Stadt! Super, dachte ich. Ist es doch der 12. und somit ein Selbstgänger abwechslungsreicher Bilder für den heutigen Tag. Tja, leider haben wir die Rechnung ohne meine Halsschmerzen und den wenigen Schlaf gemacht. Total kaputt und gerädert beschlossen wir, den Termin lieber zu verschieben und stattdessen den vielen Regen vom Sofa aus zu beobachten. Das ist ja nicht so wirklich meins, aber gut, durch den Regen zu latschen irgendwie auch nicht.

Nach dem Mittagsschlaf ging es mir immerhin besser und ich beschloss, mir das Kind zu schnappen, um wenigsten für eine halbe Stunde etwas Frischluft zu schnappen, während der Mann ein wenig das Chaos beseitigte. Und so gingen wir los, durch den grauen Hamburger Winternachmittag. Unvorstellbar übrigens, dass Süddeutschland in Schneemassen versinkt.

Immerhin gibt es momentan unzählige Spieglungen dank der zahlreichen Pfützen. Das mag ich ja gerne.

AV – ganz klar Arbeitsvorbereitung. Oder aber es heißt Abwasser vorne. Oder Abgas Ventil. Vielleicht aber auch Affen Verein.

Auch das Seepferdchen musste Frischluft schnappen.

Trostlos liegt er da, der Park. Da gefiel er selbst bei Nebel in den letzten Wochen besser.

Mir ist der Hauseingang heute zum ersten Mal aufgefallen. Eigentlich ganz hübsch. Aber das grün an der Mauer macht mich wahnsinnig. Kann da wohl mal jemand mit dem Kärcher vorbei kommen?

Wenn man keine Lichter hat, dann wenigstens ein Adventsgesteck.

Zu Haylees (und auch meiner) Enttäuschung, stand das Feuerwehrauto einfach nur so rum. Wir hatten uns etwas mehr Action auf dem Hof der Feuerwehr gewünscht.

Spontan haben wir uns ein Stück Kuchen beim doch leicht patzigen Personal gekauft. Vollkommen überteuert und dann noch nicht mal lecker.

Der Hund wartet hoffentlich nicht auf besseres Wetter. Denn das könnte dauern, wenn ich die Wettervorschau so betrachte.

Ich hätte ja nicht gedacht, dass es ein Wimmelbuch gibt, welches mich nicht so anspricht. Aber das Winter Wimmelbuch ist nicht wirklich meins. Da ist ja nichts los auf den Straßen. Grau und trist blättert man sich von Seite zu Seite.

Die Wachsmaler eignen sich übrigens auch hervorragend zum Sortieren und Stapeln.

Meine kleine Künstlerin mit dem Schokomund!

Mehr 12 von 12 Geschichten findet Ihr wie immer bei Caro.

Genießt das restliche Wochenende,
xoxo
Christine

zwischen den Jahren

Happy New Year!

Ich hoffe, Ihr habt die Zeit zwischen den Jahren genossen, Euch verwöhnt, ein wenig treiben lassen und mit Schönen Dingen beschäftigt.

Wir haben vor allen Dingen gut gegessen, die Spielplätze unsicher gemacht, Haylee zu meinen Eltern gebracht, während wir bei IKEA ganz Hamburg getroffen haben, endlich mal wieder den Lieblingsplatz besucht und mindestens täglich einmal Frischluft geschnappt.

Weihnachten haben wir quasi gleich vier Mal gefeiert. Erst mit dem einen Opa, dann mit meinen Eltern, anschließend mit der anderen Oma und Tante und schließlich noch den besten Freunden. Meine Freundin hat einen genialen Kuchen gebacken, der mich so glücklich machte und das gleich aus mehreren Gründen. Ich muss dazu sagen, dass sie eigentlich immer irgendein Gebäck auftischt, mal gekauft, mal selbst gemacht. Aber dieser Kuchen ist der beste, den sie jemals gebacken hat. Sie macht es einfach so, ohne es vorher anzukündigen. Und dann, oh man! Er war noch lauwarm und erinnerte mich an einen Nachmittag mit ihr bei einer anderen Freundin zu Schulzeiten. Letztere hatte uns zu sich nach Hause eingeladen und in ihrem Zimmer ungefähr 300 Kerzen aufgestellt und lauwarmen Käsekuchen serviert. Der war noch nicht ganz fest und mit Abstand der beste Käsekuchen, den ich je gegessen habe (ohne Rosinen!). Es ist schon merkwürdig, wie einen Gerüche und manchmal eben auch der Geschmack in die Vergangenheit zurückversetzen können. Während meine Freundin und ich also Kuchen aßen (der übrigens kein Käsekuchen war) und Prosecco tranken, bespaßten unsere Männer die Kinder. Es war laut und chaotisch, aber herzlich und lustig. Wir hatten es gut! Im Nachhinein bin ich ein wenig traurig, dass ich davon keine Bilder gemacht habe. Aber eigentlich ist es ja immer so, dass man von den schönsten Momenten selten Fotos in den Händen hält.

Statt eines Weihnachtsbaums gab es dieses Jahr bei uns einen Luftballon. Das Kind ist vor Freude ausgeflippt und ich überlegte zwischenzeitlich, ob ich jedem erzählen sollte, dass wir es ausschließlich aus Nachhaltigkeit gemacht haben. Frei nach dem Motto, wir töten keine Bäume. Aber das wäre gelogen gewesen. Wir hatten schlichtweg keine Lust aufs Bäumchen kaufen und dekorieren. *

sleep tight

Ein bisschen stressig ist so ein Ballon dann übrigens doch, da man beim Öffnen von Türen und Fenstern immer aufpassen muss, dass er nicht wegfliegt. Und was soll ich sagen? Einige Tage nach Weihnachten ist er mir beim Lüften dann doch entglitten. Glücklicherweise hat das Kind zu dem Zeitpunkt geschlafen und den Ballon dann auch nicht vermisst. *

Der eigentliche Grund, warum wir keinen Weihnachtsbaum hatten, ist natürlich der, dass wir die Lichterkette bereits ums neue Hausbett geschwungen haben.

Wir schauen uns das neue Wimmelbuch an. *

Videocall mit Oma an Heiligabend *

Während wir bei IKEA sind, macht das Kind Sit-ups bei den Großeltern.*

Ich muss an dieser Stelle immer an England denken. Und an Edgar Wallace.

Die Querflöte ist eines meiner Lieblingsinstrumente. Gleichzeitig muss ich immer an meine Nachbarin denken, da sie Flötistin ist.

Ich weiß, ich weiß. Die Qualität des Fotos ist fürchterlich, aber ich liebe es dennoch, weil der kleine Bürgermeisterbauch so süß hervorschaut und die Hände auf dem Rücken verschränkt sind.

Ausfahrt

Haylee liebt es, wenn sie in Dinge involviert wird und hilft fleißig beim Möbelaufbauen.

Das Kind liest sich die Anleitung genau durch.

Wir lieben Spielplätze mit Babyschaukeln. Ich finde ja, dass jeder Spielplatz eine solche Schaukel haben sollte.

Drama baby drama! Würde ich es nicht besser wissen, hätte ich ja behauptet, dass mindestens der Vogel und der Baum ins Bild retuschiert wurden. Was soll ich sagen? Das Bild ist unbearbeitet.

Aufgegessen! Dem Kind haben die Waffeln samt Maracuja-Mango-Ananas-Püree ausgezeichnet geschmeckt.

so schön bist du

2019, sei bitte gut zu uns!

Pink!

Auch wenn es eisig kalt ist, ließen wir es uns nicht nehmen, nach der Kita noch einmal kurz auf den Spielplatz zu gehen.

kurze Auszeit

Randale am Bauzaun. Tatsächlich hatten wir uns die Baustelle etwas belebter vorgestellt. Stattdessen gab es nichts zu sehen.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche,
xoxo
Christine

* Alle Bilder mit Sternchen wurden von meinem Papa aufgenommen.

12 von 12 – Dezember 2018

Mein Vorsatz, hier endlich wieder mehr präsent zu sein, habe ich natürlich nicht umgesetzt. Zeit für mich gibt es momentan tatsächlich nicht. Das Kind geht spät ins Bett, dass mir mitunter selbst die Augen schon zufallen und steht natürlich gemeinsam mit mir auf. Haylee lebt momentan frei nach dem Motte, zusammen ist alles schöner. Alleine aufs Klo gehen? Ahahahahahah! Mal eben schnell was am Rechner nachschauen? Schon sausen Kindes Finger über die Tastatur? Nur mal kurz aus der Spielecke im Wohnzimmer zum zwei Meter entfernten Esstisch gehen, um dort ein Schluck Wasser zu trinken? Mama, Du kannst doch nicht diesen gefährlichen Weg alleine ohne mich zurücklegen. Ich begleite Dich besser.

Es ist wie es ist. Alles ist eine Phase und irgendwann weiß ich sicherlich nichts mehr mit mir selbst anzufangen, während das Kind dann doch bitte lieber ungestört für sich sein möchte.

Umso mehr freue ich mich, heute bei den 12 von 12 dabei zu sein (mehr dazu könnt Ihr bei Caro nachlesen). Und das gleich aus zwei Gründen. Erstens habe ich überhaupt daran gedacht, dass heute der 12. ist und zweitens habe ich meine innere Hürde überwunden, das schlechte oder kaum vorhandene Licht zu akzeptieren und meinen Tag dennoch in Bildern festzuhalten.

Frühstück! Obwohl das Bild vor Bewegungsunschärfe nur so strotzt, ist es doch mein Lieblingsfoto des Tages.

Workshop Notizen

Meine Kollegin schwärmte neulich so von dem Salat des Lieferservice. Nun ja, da ich ihn ohne Brot gegessen habe, fand ich ihn recht dröge. Das schlimmste war jedoch, dass ich nach zwei Stunden wieder unglaublichen Hunger hatte. Denn unter dem Kilo Oliven befand sich zwar ein großer Haufen Eisbergsalat, aber davon werde ich nicht lange satt.

Ich glaube, ich habe ihn gefunden. Den Ententeich! Bloß waren gar keine Enten da.

Heute Nachmittag fiel mir ein, schnell noch zwei Termine für den morgigen Vormittag einzustellen. Also loggte ich mich in meinen Firmenaccount ein und hatte sofort meine Sekretärin an meiner Seite. Tasten drücken kann sie…
Und ja, in ihrer Hand ist Spiderman auf dem Motorrad. Der liefert gerade irgendwas aus.

Partnerlook!

Ich bin ja immer gespalten, was Schaukelpferde und anderes Spielzeug in Läden angeht. Auf der einen Seite finde ich es super, aber auf der anderen Seite unglaublich nervig. Denn natürlich konnten wir den Laden nicht verlassen, bevor Haylee einmal auf diesem bekloppten Pferd saß.

Upside down! Wir waren heute Nachmittag in der Bücherei und haben es uns dort gemütlich gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob Haylee das Prinzip verstanden hat. Das ist aber auch egal, denn letztlich hatte sie Spaß und alles andere ist unwichtig.

Die Mülltonne hat mich an meine ehemalige Kollegin denken lassen. Wegen des Schriftzugs, nicht wegen der Form.

Nachmittags gibt es hier eigentlich immer eine Fruchtpause. Leider waren die Früchte alle, sodass ich Haylee einen Fruchtriegel anbot, den sie nicht mochte.

Türchen Nummer 12

Meine Mama hat mir die Hyazinthen geschenkt. Im Hintergrund steht ein Schokoladenkalender, den ich reduziert gekauft habe. Besonders gut schmeckt er nicht. Vielleicht hätte ich einfach 24 Schokoriegel kaufen sollen.

Mehr Beiträge findet Ihr wie immer bei Caro.

xoxo
Christine

12 von 12 – November 2018

Heute ist der 12. November und somit Zeit für 12 von 12. Ich bin selbst überrascht, dass ich daran gedacht habe, da wir im Urlaub sind. Auf der anderen Seite zückt man die Kamera oder in meinem Fall war es dann doch eher das Handy, im Urlaub häufiger als im Alltag. Wir genießen gerade etwas außerplanmäßig die Westküste der USA und lassen vor allen Dingen Ruhe walten. Mir ist beim Durchsehen meiner Fotos aufgefallen, dass ich natürlich nicht alles eingefangen habe, wie zum Beispiel das Frühstück oder der Geburtstagsanruf bei unserer Freundin Anja im Schlafanzug. Letztlich haben wir sie auch nicht erreicht und haben stattdessen dann super modern eine Sprachnachricht geschickt, die sie aber nicht abspielen konnte. Keine Ahnung, woran es lag. Also schickten wir am Ende eine SMS hinterher (das stimmt zwar nicht ganz, weil es streng genommen eine iMessage war) und hoffen, dass zumindest die Geburtstagskarte rechtzeitig angekommen ist. Ansonsten gibt es nächstes Mal eine Brieftaube.

Doch nun zu unserem Tag!

Ich hätte so gerne in der ehemaligen Feuerwehrstation etwas gekauft, aber die Verkäuferin war unfreundlich und ich konnte tatsächlich nichts von dem gebrauchen, was angeboten wurde.

Ein kuscheliger Hinterhof. Allerdings war es uns zum draußen sitzen dann doch zu kalt.

Verliebt in die Hausecke. Der Baum wirft seine knochigen Schatten an die Backsteinmauer und ein kleines Bäumchen strahlt in seinem gelben Mäntelchen.

So viele Häuser tragen hier Namen, wie zum Beispiel THE BERING. Ich mag das ja und erwähne es immer wieder. Allerdings finde ich es in deutschen Ferienorten dann doch befremdlich, wenn an den Mauern „Haus Anna“ oder „Haus Sonnenschein“ steht.

Siehst Du die Space Needle?

Solche Szenen machen mich ja leicht fertig, weil ich nicht weiß, was genau passiert ist. Ich vermute, dass das Auto erst wenige Minuten vorher gebrannt hat, da noch reichlich Löschwasser auf der Straße zu sehen ist und es nicht geregnet hat. Nun frage ich mich natürlich, ob der Wagen beim eigentlichen Waschen in Flammen aufgegangen ist oder ob der Motor zu heiß gelaufen ist oder aber, ob jemand eine kleine Bombe unter die Motorhaube gelegt hat, so wie in der Folge „Die Drei Fragezeichen und der Karptenhund“. Ich kann heute Nacht bestimmt nicht schlafen.

Diese Herbststimmung! Was mir wirklich positiv aufgefallen ist und mich so unglaublich glücklich macht, sind die zahlreichen Kastanien, die hier in Seattle stehen. Bei uns in Hamburg gibt es natürlich auch Kastanien und ich liebe sie wirklich innig. Allerdings sind die Bäume in Hamburg seit Jahren von Motten befallen und werfen somit ihre Blätter bereits im Spätsommer ab. Hach! Ihr wunderschönen Kastanien im Herbstkleid.

Das Haus erinnert mich spontan an Hamburg. Denn in der Elbchaussee steht ein recht ähnliches Häuschen.

Es gibt in Seattle einen Starbucks Reserved, der anderen Kaffee anbietet, als in den herkömmlichen Kaffeehäusern. Tatsächlich schmeckt der Kaffee hier um Welten besser und auch die Milch wird sehr cremig aufgeschäumt. Hier ist der Barista dann endlich wieder Barista. Der einzige Nachteil ist, dass der Shop inzwischen zum absoluten Must-Seen-Spot geworden ist und somit vollkommen überlaufen ist. Der Flair, den der Laden einst hatte, ist leider verloren gegangen. Aber so ist es ja immer.

Der dicke Mann mit der Sonnenbrille und dem bauchfreien Top erinnert mich an meinen Onkel Jörn. Den habe ich zwar noch nie in knappen Shirts gesehen, aber der Rest, der passt. Na gut, die Haarfarbe auch nicht, wir wollen hier aber mal nicht kleinlich werden.

Mehr Beiträge gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

Vielleicht nicht gerade die schönste Brückenaussicht, aber das Licht, dass entschädigt dafür.

Nein, das Kind trägt keinen Lippenstift und hat auch keine blutige Lippe. Ich bin selbst erstaunt über diesen Kussmund. Übrigens sind die Bürgersteige hier sehr häufig mit wilden Markierungen gekennzeichnet und Haylee macht auf alle aufmerksam. Selbst Schnecken würden uns überholen.

Ich verabschiede mich aus Seattle und wünsche Euch einen guten Start in den Dienstagmorgen,
xoxo
Christine