My spring reading list

Mit dem Lesen verhält es sich bei mir recht merkwürdig. Entweder lese ich gar nichts oder ich bin in einer Lesephase. Bei Letzter darf man mich bitte nicht ansprechen und es kommt mitunter vor, dass ich Bücher an einem Tag durchlese. Sobald mir dann jedoch etwas zwischen die Finger kommt, das mir so gar nicht liegt, vergeht mir meistens die Lust an Büchern. Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die Bücher zu Ende lesen, wenn sie mir nicht gefallen. Denn das sehe ich als absolute Verschwendung meiner Zeit an. Man trifft sich ja auch nicht weiterhin mit Menschen mit denen man so gar nicht auf einer Wellenlänge liegt. Und wenn doch, dann läuft bei einem etwas gewaltig schief.

Ich möchte beim Lesen unterhalten werden. Was ich gar nicht mag, sind langatmige Geschichten mit Bandwurmsätzen, bei denen ich bereiste nach dem fünften Wort den Zusammenhang verliere (falls es den überhaupt gibt).  “Und dann flog ein zarter, junger Schmetterling, mit Fühlern lang wie die Wimpern einer Operndiva leicht flatternd, über den brüchigen, braunen Jägerzaun der 90jährigen Elsa, welche die besten Germknödel des ganzen Dorfes machte, das mitten in den Bergen…”. Äh nein danke!

Was ich auch nicht gerne lese, sind depressive, schwere oder blutrünstige Geschichten. Ich möchte mich in einem Buch verlieren und dabei entspannen. Und deshalb lese ich schrecklich gerne Krimis und hin und wieder auch einen Roman. Wenn das beides so gar nicht Eurem Geschmack entspricht, werdet Ihr in meiner Liste leider nicht fündig.

Interessanterweise habe ich vor wenigen Tagen bei Isa einen Artikel über das Nennen von Übersetzern gelesen. Es ging in dem Artikel darum, dass in Rezessionen neben dem Autor auch immer der Übersetzer genannt werden sollte, weil dieser dem Buch seine eigene Sprache gibt. Ich habe darüber vorher noch nie nachgedacht. Das liegt aber vor allen Dingen auch daran, dass ich keine Übersetzer kenne und somit nicht beurteilen kann, ob mir ein Buch auf Grund dessen eher nicht zusagt, weil derjenige nämlich immer schlechte Übersetzungen liefert oder ich es mir gerade deshalb kaufe, weil ich von seiner Arbeit absolut hingerissen bin. Ich werde da jetzt zukünftig mal drauf achten.

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Bohnensüppchen mit Ingwer – hübsch geht irgendwie anders

Ich habe mich jetzt doch dafür entschieden, Euch ein Foto der Bohnensuppe zu zeigen. Wie ich bereits letzte Woche erzählte, war ich nach meinem Kocherlebnis ziemlich frustriert. Ich mag es einfach nicht, wenn das Ergebnis stark von dem auf einem Bild abweicht. Die Fotos aus dem Kochbuch “Gemüse kann auch anders”, sehen alle toll aus. Ich würde daher am liebsten fast jedes Gericht nachkochen, aber nach diesem Ergebnis hat meine Stimmung einen Dämpfer bekommen.

Bohnensüppchen mit Ingwer-1420

Meine Freundin fragte mich, ob die Suppe denn schmecken würde. Na klar, erwiderte ich. Daraufhin war sie der Meinung, dass ich dann das Rezept doch auch teilen könne. Äh ja klar, aber die Fotos?!?!?!?! Ich meine, hübsch geht irgendwie anders und kein Mensch wird daraufhin begeistert aufschreien, den nächsten Supermarkt entern und zwei Packungen dicke Bohnen nach Hause schleppen.

“Ja, aber weißt Du was? Lieber ein ehrliches Foto, als so ein Geheuchel. Wenn Du dem Leser am Ende ein Photoshop Bild unter die Nase reibst und er auf eine braune Brühe in seinen Kochtopf blickt, kocht der doch kein einziges Gericht mehr von Dir nach.” Recht hat sie! Ich mag es lieber ehrlich und bodenständig. Dennoch wüsche ich mir manchmal, dass ich mit Photoshop auch so gut umgehen könnte, wie all die Foodstylisten bzw. die Fotografen.

Happy Monday, ganz egal ob mit oder ohne Suppe!

xoxo
Christine

 

Bohnensüppchen mit Ingwer

Rezept leicht abgewandelt aus “Gemüse kann auch anders” von Bettina Matthaei

  • 600 g Dicke Bohnen (tiefgekühlt – frische gehen auch, dann benötigt man ca. 2 kg Schoten)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g frischer Ingwer
  • 2 EL Olivenöl
  • 750 ml kräftige Gemüsebrühe
  • 1 1/2 TL Zitronenschale von unbehandelten Zitronen
  • 2-3 Spritzer Zitronensaft
  • 100 ml Kokosmilch
  • Meersalz
  • Korianderblätter und CHiliflocken (optional)

 

1. Die tiefgekühlten Bohnenkerne in kochendem Salzwasser oder nach Packungsangabe garen. Inzwischen Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ingwer ungeschält grob würfeln und mit der Knoblauchpresse nur den Saft herauspressen. So gibt es keine Fasern in der Suppe und diese bekommt auch nur einen Hauch von Ingwer.

 

2. Die Bohnenkerne abbeißen, eiskalt abschrecken und abtropfen lassen. Dann die Kerne aus den zähen Häuten drücken.

3. Scholotte und Knoblauch im Öl glasig andünsten, die Brühe dazugießen. Ein Vierel der Kerne beiseitelegen (ich habe das allerdings nicht gemacht, weil meine zu weich und zerdrückt waren). Die restlichen Bohnenkerne in die Brühe geben. Alles aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen, dann fein püreiren. Suppe mit Ingwersaft, Zitronenschale und Zitronensaft würzen. Mit Meersalz abschmecken und die Kokosmilch unterziehen.

4. In Schüsseln seriveren. Wer mag, gibt noch ein paar Blätter Koriander und Chiliflocken und / oder Kokosmilch oben auf die Suppe.

 

Zubereitung: ca. 50 Minuten (oder länger, wenn das Enthäuten der Bohnenkerne länger dauern sollte).

Für 4 Portionen

Meine Woche in Bildern – KW 20

Man könnte fast meinen, dass ich in der letzten Woche ausschließlich Tiere gesehen habe und mich dabei durch die Hamburger Cafés getrunken habe. Mehr Espresso für alle, oder so ähnlich. Tatsächlich war ich zwischendurch sogar mal arbeiten und habe auch Menschen getroffen. Verrückt, ich weiß! Und nun seht selbst, was ich letzte Woche so erlebt habe.

Blonde Wimpern! Bisher habe ich noch die darauf geachtet, ob auch Schafe Wimpern haben. Haben sie (ja, hier lernt mal was fürs Leben!).

Lamm mit hellen Wimpern

Ginger Cat lief extra fürs Foto auf mich zu, aber streicheln lassen wollte er sich dann doch nicht.

Ginger Cat

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