Meine Woche in Bildern – KW 24/2019

Hach, das Wetter bringt hier in Hamburg weiterhin keinen Spaß. Es regnet eigentlich ständig, hin und wieder haben wir dann mal einige Stunden Sonnenschein und plötzlich zieht ein Gewitter auf. Aktivitäten kann man kaum planen, Verabredungen im Freien gehen nur noch spontan. Und selbst da kann es sich stündlich ändern. Aber dennoch hatten wir eine schöne Woche.

Resteessen – Süßkartoffeln mit Salat, Pancetta und Spiegelei
Das Kind reißt den Figuren grundsätzlich die Haare ab und baut sie nach eigenen Vorstellungen um. Ich kann das ja nicht gut leiden und nutze die Chance in ihrer Abwesenheit alles wieder in den Ursprungszustand zurück zu setzen.
Manchmal findet man an den tristesten Tagen noch ein wenig Farbe.
Ich habe noch zu Edna gesagt, dass sie keinen Kaffee verschütten soll.
Das Kind hat sich Oatmeal zum Abendessen bestellt, während ich mir ein Baguette gebacken haben (nein, es ist kein Aufbackbrot).
Sommer-Sale – der Slogan auf einem Briefumschlag brachte mich dann doch zum Schmunzeln. Bisher hat der Sommer ja noch nicht mal richtig angefangen. So verregnet, wie die letzten Tage waren, würde ich ihn umgehend gegen einen sonnigen und warmen Herbst verkaufen.
Pancakes mit süßen Himbeeren
Das Kind und ich schauen ein wenig „Mädchen“ Fußball.
Ihr Lachen, wenn wir gemeinsam wippen.
Hi!
Meine Freundin und ich haben uns ganz spontan zum Burgeressen verabredet. So liebe ich es! Ich hatte den Protein-Style Burger, als ohne Brot. Es war total lecker und sehr empfehlenswert.
Ich kann mich nicht erinnern, jemals Steinwall aufgestiegen zu sein. Ich mag die Station. Sie ist so schlicht.
Ich habe mich spontan selbst zu einer Nudelsuppe eingeladen. Sie war gut, aber ich habe tatsächlich schon aromatischere gegessen.
Strandsnack
Kurze Zeit später zog die Regen- und Gewitterfront direkt auf uns zu.
So würde ich mich manchmal auch gerne einfach im Büro auf den Boden legen.
Abendessen – Tacos (aus 100% Maismehl, selbst importiert aus Spanien), Lachs aus dem Ofen, Mango Salsa, Gucca und Mais. Nicht im Bild: Salat. Es war lecker, auch wenn die Tacos aus den USA dennoch besser schmecken.
Beim Betrachten des Bildes habe ich mich kurzzeitig gefragt, ob wir im Dschungel waren.
Neulich habe ich einen lustigen Artikel über die zehn typischen Instagram Posts gelesen, die wir diesen Sommer sehen werden. Natürlich darf ein Eis nicht fehlen. Allerdings kann ich mit meiner mickrigen Kugel schlecht mithalten. Entweder muss es ein riesiges mehrfarbiges Softeis oder aber drei Kugeln und aufwärts haben.
Eine Kugel Eis in einer glutenfreien Waffel. Wir haben es uns geteilt. Meine Oma wäre jetzt empört und würde fragen, ob wir uns nicht mehr leisten können. Eine Kugel zu dritt! Skandalös! Das arme Kind.
… und tschüss!

Starte gut in die neue Woche,
xoxo
Christine

Meine Woche in Bildern – KW 23/2019

Ich habe keine Ahnung, wann hier der letzte Wochenrückblick online gegangen ist. Selbstverständlich könnte ich das Archiv durchstöbern, aber dazu bin ich viel zu faul.

Die Woche war toll, auch wenn sie Höhen und Tiefen hatte. Der Urlaub war endgültig vorbei, ich fiel in ein tiefes Loch und das Wetter war auch nicht gerade durchgehend berauschend. Mal Regen, ziemlich viel Wind und kalt war es irgendwie auch. Mittwoch war es ziemlich schwül, während es am Donnerstagnachmittag so kalt war, dass Haylee und ich direkt nach der Kita heimfuhren, weder im Supermarkt noch sonst wo halt machten. Am Freitagabend wiederum war es sommerlich warm, bis irgendwann ein Gewitter aufzog und die nächste Kältewelle mit sich brachte.

Wir verlängern den Urlaub um einen Tag. Milchschaum fürs Kind, Espresso für mich. Den O-Saft haben wir uns geteilt. Ein Schluck für Mama, Rest fürs Kind.

Am Montagnachmittag verschlug es uns trotz Wolken an den Strand, den wir fast für uns allein hatten.
Der Fischkutter ging vorsichtshalber kurz vor Anker und ließ ein großes Containerschiff passieren.
Ich schleppte Eimer um Eimer aus der Elbe. Irgendwann war Haylee komplett nass.
Milch fürs Kind, Espresso für mich
Kaffeepause
Ein Schälchen süßester Himbeeren. Wir haben sie noch im Park aufgegessen, weil sie so leckeren waren.
Schafsliebe – ich glaube ja, dass sie jedes Tier so liebevoll tätscheln würde. Hauptsache, es ist nicht echt.
Am Mittwoch war ich im Homeoffice, als während einer Telko der Paketbote klingelte. Mein erster Gedanke war „Oh, was hat der Mann denn jetzt schon wieder bestellt.“ Nach Feierabend war ich neugierig und stellte fest, dass das Paket von unseren lieben Freunden Basti und Anna gekommen ist. Hi care package! Lauter tolle Sachen aus den USA versüßen uns nun die nächsten Wochen. Klar auch, dass der Kaffee jetzt doppelt so gut schmeckt. Danke Ihr Zwei! Übrigens, wer gerade Lust auf ein paar Fotos von der Ostküste hat, hüpft mal schnell rüber zu Bastis Blog By Basti
Überraschungspost von einer Instagram Freundin, die übers Wochenende in Paris war! Ich habe mich so gefreut. Vielen Dank liebe Isabel!
Snacktime
Discokugel
Wir hatten eine Mitarbeiterversammlung, die wirklich fantastisch war. Normalerweise sind die ja meist recht öde, es werden Zahlen vorgestellt und ein wenig blabla gemacht. Doch dieses Mal war alles anders. Wir haben u. a. gemeinsam getrommelt und einen wirklich tollen Nachmittag und Abend erlebt.
Drama baby, drama! Der Pfingstsamstag war ungemütlich. Windig und frisch war es, sodass wir beschlossen, ihn mit einem schönen Essen in der Hafencity ausklingen zu lassen. Manchmal findet man Fotomotive, indem man einfach mal die Perspektive wechselt.
Rutschen!
Wir haben ein neues Café im Kraftwerk entdeckt. „Was wir wirklich lieben“ bietet Frühstück, Mittagssnacks und Kuchen an. Nicht ganz günstig, aber schön ist es.
Ich mag die Räumlichkeiten und stelle es mir insbesondere zur dunklen Jahreszeit ziemlich gemütlich vor.
wir warten auf den Bus
Wellen
It Girl
Pfingstsonntag verwöhnte uns mit viel Sonnenschein
Während ich unter der Dusche stand, reihte das Kind die Duplofiguren auf. Der Hintergrund der Aktion ist mir immer noch unklar.
An dieser Stelle fühle ich mich immer wie in England und nicht wie im Hirschpark. Schön ist es!

Habt eine schöne Woche,
xoxo
Christine

und schon ist er vorbei, der Urlaub

Unser Urlaub ist schon wieder vorbei und ich frage mich, wo die Zeit nur geblieben ist. Sie verging wie im Flug. Wie immer haben wir gefühlt viel weniger gesehen und erlebt als gewollt und dennoch waren unsere Tage vollgepackt mit schönen Erinnerungen. 

Hübsch sahen die gemähten Felder ja schon aus, aber ob man das nun mitten in der Nacht machen muss? Vielleicht stand der Mond günstig? Ich habe keine Ahnung.

Ursprünglich wollte ich viel mehr bloggen, die kurzweiligen Momente teilen, die man am besten dann beschreibt, wenn man sie gerade erlebt hat. Aber an manchen Tagen dauerte die Einschlafbegleitung einfach viel zu lang und an anderen hatte ich keine Lust. Außerdem war dieses Internet in unserer kleinen Finca so etwas von lahm, man glaubt es kaum. In Ländern wie Finnland oder Island ist es sicherlich nicht zulässig, so langsames Internet zu zulassen, aber in Spanien kräht kein Hahn danach. 

Das Kind ist übrigens nicht wählerisch und fühlt sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land sehr wohl. Hauptsache, die Bespaßung stimmt.

Fotos konnte ich nur hochladen, wenn die Größe unter einem Megabyte lag. Welches Foto hat das heutzutage noch? Keines! Also erst unendlich lange verkleinern, um dann zu bangen, ob es denn nun wirklich ins Netz hochgeladen wird. 

selbst auf dem Land wird gebaut

Bis auf das instabile Internet war es schön auf dem Land. Meistens war es sogar ruhig, abgesehen von all den Tieren, die irgendwo in der Gegend wohnten, dem Fluglärm und dem Traktor. So ruhig wie einem das Landleben gerne verkauft wird, ist es am Ende dann doch nicht. Eines abends lagen wir im Bett, es war sicher schon 23 Uhr vorbei. Ich hörte ein Surren und konnte unmöglich einschlafen, denn bei mir muss es nicht nur stockfinster sondern bitte auch herrlich ruhig sein. Das Surren ließ einfach nicht nach und ich fragte den Mann, ob er das Geräusch auch hören würde. Ja, erwiderte er, dass sei sicher eine Mücke. Was, entgegnete ich. Eine Mücke? So laut und so gleichmäßig? Ich schaltete das Licht an, schaute mich um und hörte das Geräusch weiterhin, was eindeutig gegen eine Mücke sprach. Denn Mücken erstarren ja bekanntlich erst einmal zur Salzsäule, sobald man die Beleuchtung anmacht. Ich taptste also durchs Haus, dem Geräusch hinterher und blieb schließlich am Fenstern stehen. In der Ferne sah ich ein Licht, dass sich langsam aber gleichmässig fortbewegte. Ich traute meinen Augen kaum. Da mähte doch tatsächlich der Bauer kurz vor Mitternacht noch sein Feld. Was für ein Lärm! Ich gelobte mir den nächsten Urlaub wieder in der Stadt zu verbringen, da ist es dann doch irgendwie ruhiger. 

Ein Glas Weißwein in der Abendsonne mit Blick auf die Weingärten. Herrlich! Und der Kunst unserer Tochter. Denn klar, auch im Urlaub wird fleißig mit Fingerfarbe gemalt. Was war ich froh, dass nicht die Katze durch die Farbtöpfe gelatscht ist. Das hätte ja was gegeben!

xoxo
Christine 

¡Adiós Valencia, hola Mallorca!

Wir sind von Valencia nach Mallorca geflogen und genießen nun, im Gegensatz zum turbulenten Stadtleben, die absolute Ruhe. Unser kleines Häuschen steht Mitten in Weinbergen in der Nähe des kleines Ortes Felantix. Direkte Nachbarn haben wir keine. Selbst die Müllabfuhr fährt hier nicht vorbei, sodass man seinen Müll zur nächsten Sammelstelle bringen muss. 

Weingärten bei Felantix

Die Ruhe ist herrlich, die Abgeschiedenheit, nun ja, etwas eintönig. Selbst dem Kind wird irgendwann langweilig, sodass wir uns zweimal am Tag ins Auto setzen und die Orte im Umkreis erkunden. Dabei suchen wir stets ein Café und einen Spielplatz auf und halten auf dem Rückweg zumindest am Vor- oder Nachmittag im Supermarkt. Haylee geht nämlich nach wie vor sehr gerne einkaufen, was mir ganz gelegen kommt, da ich unmöglich für eine Woche im voraus einkaufen kann. Ich entscheide weiterhin gerne spontan, was es zum Abendessen gibt. 

Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück nach Manacor gefahren, einer kleinen Stadt, die wir in gut zwanzig Minuten erreicht haben. 

Manacor zählt sicherlich nicht zu den aufregendsten Städten der Insel, aber sie hat eine schöne autofreie Altstadt, durch die wir geschlendert sind. In einem Café stärkten wir uns mit Espresso, den ich sehr gerne auf italienisch bestelle „due caffèe“ statt „dos café“. Ich bin mir auch immer noch unsicher, ob ich statt café doch lieber expreso sagen soll, aber immerhin landet am Ende stets das richtige Getränk auf unserem Tisch. 

Am Nachmittag waren die Wettervorhersagen für den gesamten Südosten der Insel dann doch so bescheiden, dass wir beschlossen, in den Ortskern von Felantix zu fahren. Viel zu bieten hat das Städtchen wahrlich nicht, der Espresso kostet hier mehr als in Portocolom, wo er nicht nur besser schmeckte, sondern wir auch noch einen malerischen Blick auf die Bucht hatten. Dafür wurde hier zum Kaffee ein Keks serviert, über den sich Haylee sehr freute. 

Selbst der Spielplatz von Felantix war enttäuschend, da er auf einer Betonplatten im nirgendwo stand. Auf der anderen Seite hatten wir ihn so für uns ganz alleine, testeten alle Spielgelegenheiten ausgiebig und fuhren schließlich wieder heim. 

Es war ein entspannter Tag, der uns gut tat! Allerdings freuen wir uns jetzt schon auf ein wenig mehr Unterhaltung. Am Strand, in einer belebten Einkaufsstraße oder auf einem tollen Spielplatz. 

xoxo
Christine