12 von 12 – Dezember 2018

Mein Vorsatz, hier endlich wieder mehr präsent zu sein, habe ich natürlich nicht umgesetzt. Zeit für mich gibt es momentan tatsächlich nicht. Das Kind geht spät ins Bett, dass mir mitunter selbst die Augen schon zufallen und steht natürlich gemeinsam mit mir auf. Haylee lebt momentan frei nach dem Motte, zusammen ist alles schöner. Alleine aufs Klo gehen? Ahahahahahah! Mal eben schnell was am Rechner nachschauen? Schon sausen Kindes Finger über die Tastatur? Nur mal kurz aus der Spielecke im Wohnzimmer zum zwei Meter entfernten Esstisch gehen, um dort ein Schluck Wasser zu trinken? Mama, Du kannst doch nicht diesen gefährlichen Weg alleine ohne mich zurücklegen. Ich begleite Dich besser.

Es ist wie es ist. Alles ist eine Phase und irgendwann weiß ich sicherlich nichts mehr mit mir selbst anzufangen, während das Kind dann doch bitte lieber ungestört für sich sein möchte.

Umso mehr freue ich mich, heute bei den 12 von 12 dabei zu sein (mehr dazu könnt Ihr bei Caro nachlesen). Und das gleich aus zwei Gründen. Erstens habe ich überhaupt daran gedacht, dass heute der 12. ist und zweitens habe ich meine innere Hürde überwunden, das schlechte oder kaum vorhandene Licht zu akzeptieren und meinen Tag dennoch in Bildern festzuhalten.

Frühstück! Obwohl das Bild vor Bewegungsunschärfe nur so strotzt, ist es doch mein Lieblingsfoto des Tages.

Workshop Notizen

Meine Kollegin schwärmte neulich so von dem Salat des Lieferservice. Nun ja, da ich ihn ohne Brot gegessen habe, fand ich ihn recht dröge. Das schlimmste war jedoch, dass ich nach zwei Stunden wieder unglaublichen Hunger hatte. Denn unter dem Kilo Oliven befand sich zwar ein großer Haufen Eisbergsalat, aber davon werde ich nicht lange satt.

Ich glaube, ich habe ihn gefunden. Den Ententeich! Bloß waren gar keine Enten da.

Heute Nachmittag fiel mir ein, schnell noch zwei Termine für den morgigen Vormittag einzustellen. Also loggte ich mich in meinen Firmenaccount ein und hatte sofort meine Sekretärin an meiner Seite. Tasten drücken kann sie…
Und ja, in ihrer Hand ist Spiderman auf dem Motorrad. Der liefert gerade irgendwas aus.

Partnerlook!

Ich bin ja immer gespalten, was Schaukelpferde und anderes Spielzeug in Läden angeht. Auf der einen Seite finde ich es super, aber auf der anderen Seite unglaublich nervig. Denn natürlich konnten wir den Laden nicht verlassen, bevor Haylee einmal auf diesem bekloppten Pferd saß.

Upside down! Wir waren heute Nachmittag in der Bücherei und haben es uns dort gemütlich gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob Haylee das Prinzip verstanden hat. Das ist aber auch egal, denn letztlich hatte sie Spaß und alles andere ist unwichtig.

Die Mülltonne hat mich an meine ehemalige Kollegin denken lassen. Wegen des Schriftzugs, nicht wegen der Form.

Nachmittags gibt es hier eigentlich immer eine Fruchtpause. Leider waren die Früchte alle, sodass ich Haylee einen Fruchtriegel anbot, den sie nicht mochte.

Türchen Nummer 12

Meine Mama hat mir die Hyazinthen geschenkt. Im Hintergrund steht ein Schokoladenkalender, den ich reduziert gekauft habe. Besonders gut schmeckt er nicht. Vielleicht hätte ich einfach 24 Schokoriegel kaufen sollen.

Mehr Beiträge findet Ihr wie immer bei Caro.

xoxo
Christine

12 von 12 – November 2018

Heute ist der 12. November und somit Zeit für 12 von 12. Ich bin selbst überrascht, dass ich daran gedacht habe, da wir im Urlaub sind. Auf der anderen Seite zückt man die Kamera oder in meinem Fall war es dann doch eher das Handy, im Urlaub häufiger als im Alltag. Wir genießen gerade etwas außerplanmäßig die Westküste der USA und lassen vor allen Dingen Ruhe walten. Mir ist beim Durchsehen meiner Fotos aufgefallen, dass ich natürlich nicht alles eingefangen habe, wie zum Beispiel das Frühstück oder der Geburtstagsanruf bei unserer Freundin Anja im Schlafanzug. Letztlich haben wir sie auch nicht erreicht und haben stattdessen dann super modern eine Sprachnachricht geschickt, die sie aber nicht abspielen konnte. Keine Ahnung, woran es lag. Also schickten wir am Ende eine SMS hinterher (das stimmt zwar nicht ganz, weil es streng genommen eine iMessage war) und hoffen, dass zumindest die Geburtstagskarte rechtzeitig angekommen ist. Ansonsten gibt es nächstes Mal eine Brieftaube.

Doch nun zu unserem Tag!

Ich hätte so gerne in der ehemaligen Feuerwehrstation etwas gekauft, aber die Verkäuferin war unfreundlich und ich konnte tatsächlich nichts von dem gebrauchen, was angeboten wurde.

Ein kuscheliger Hinterhof. Allerdings war es uns zum draußen sitzen dann doch zu kalt.

Verliebt in die Hausecke. Der Baum wirft seine knochigen Schatten an die Backsteinmauer und ein kleines Bäumchen strahlt in seinem gelben Mäntelchen.

So viele Häuser tragen hier Namen, wie zum Beispiel THE BERING. Ich mag das ja und erwähne es immer wieder. Allerdings finde ich es in deutschen Ferienorten dann doch befremdlich, wenn an den Mauern „Haus Anna“ oder „Haus Sonnenschein“ steht.

Siehst Du die Space Needle?

Solche Szenen machen mich ja leicht fertig, weil ich nicht weiß, was genau passiert ist. Ich vermute, dass das Auto erst wenige Minuten vorher gebrannt hat, da noch reichlich Löschwasser auf der Straße zu sehen ist und es nicht geregnet hat. Nun frage ich mich natürlich, ob der Wagen beim eigentlichen Waschen in Flammen aufgegangen ist oder ob der Motor zu heiß gelaufen ist oder aber, ob jemand eine kleine Bombe unter die Motorhaube gelegt hat, so wie in der Folge „Die Drei Fragezeichen und der Karptenhund“. Ich kann heute Nacht bestimmt nicht schlafen.

Diese Herbststimmung! Was mir wirklich positiv aufgefallen ist und mich so unglaublich glücklich macht, sind die zahlreichen Kastanien, die hier in Seattle stehen. Bei uns in Hamburg gibt es natürlich auch Kastanien und ich liebe sie wirklich innig. Allerdings sind die Bäume in Hamburg seit Jahren von Motten befallen und werfen somit ihre Blätter bereits im Spätsommer ab. Hach! Ihr wunderschönen Kastanien im Herbstkleid.

Das Haus erinnert mich spontan an Hamburg. Denn in der Elbchaussee steht ein recht ähnliches Häuschen.

Es gibt in Seattle einen Starbucks Reserved, der anderen Kaffee anbietet, als in den herkömmlichen Kaffeehäusern. Tatsächlich schmeckt der Kaffee hier um Welten besser und auch die Milch wird sehr cremig aufgeschäumt. Hier ist der Barista dann endlich wieder Barista. Der einzige Nachteil ist, dass der Shop inzwischen zum absoluten Must-Seen-Spot geworden ist und somit vollkommen überlaufen ist. Der Flair, den der Laden einst hatte, ist leider verloren gegangen. Aber so ist es ja immer.

Der dicke Mann mit der Sonnenbrille und dem bauchfreien Top erinnert mich an meinen Onkel Jörn. Den habe ich zwar noch nie in knappen Shirts gesehen, aber der Rest, der passt. Na gut, die Haarfarbe auch nicht, wir wollen hier aber mal nicht kleinlich werden.

Mehr Beiträge gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

Vielleicht nicht gerade die schönste Brückenaussicht, aber das Licht, dass entschädigt dafür.

Nein, das Kind trägt keinen Lippenstift und hat auch keine blutige Lippe. Ich bin selbst erstaunt über diesen Kussmund. Übrigens sind die Bürgersteige hier sehr häufig mit wilden Markierungen gekennzeichnet und Haylee macht auf alle aufmerksam. Selbst Schnecken würden uns überholen.

Ich verabschiede mich aus Seattle und wünsche Euch einen guten Start in den Dienstagmorgen,
xoxo
Christine

12 von 12 – Oktober 2018

Ich bin selbst überrascht, dass ich ausnahmsweise heute Morgen bemerkt habe, dass heute der 12. Oktober ist. Zeit für 12 von 12. Wer das Format noch nicht kennt, kann mehr darüber hier nachlesen.

Ich nutze meinen freien Tag für einen Bummel entlang der Elbe. Quasi als Tourist in der eigenen Stadt. Schön war es und auch ziemlich warm, so waren doch 22° C im Schatten. Ich habe es genoßen und hoffe, dass das Wetter noch lange so gut bleibt.

Oatmeal mit Pfirsichen und einem recht unterhaltsamen Buch

Die Allee erinnert mich an meine Kindheit und ich rätsle immer noch, ob es nicht ein Herbstbild von mir als Kleinkind gibt.

Linien, soweit das Auge reicht

Schattenspiele

Die kleine Gasse erinnerte mich sofort an New York oder San Francisco. Allerdings ist unsere dann doch sauberer.

Moderne trifft Geschichte. Früher gab es im hinteren Teil des Gebäudes den „Speicher“. Hier konnte man reichlich Trödel kaufen, von Kleinigkeiten bis hin zu Möbeln. Das gesamte Ambiente erinnerte an einen Kolonialwarenhandel. Es war ein wenig dunkel und muffig und dennoch fühlten sich die Kunden pudelwohl. Dann wurde das Gebäude, ich glaube, saniert. Der Laden zog um in ein neues Gebäude bei der Autobahn. Das Flair war verschwunden, die Artikel entpuppten sich zu Ramsch und der Laden musste schließen. Lage ist dann manchmal doch alles.

Manchmal läuft man an Dingen vorbei und ist überrascht, an wen sie einen erinnern. Erst beim Lesen des Textes auf der Schiffsschraube musste ich an meine Freundin denken und grinsen. Sie prüfte jahrelang das Unternehmen.

Ich mag das weiche Herbstlicht, das dem Hinterhof einen ganz besonderen Touch verleiht.

Kopfstand

Kaffeeliebe

Wir kaufen Schuhe und natürlich ist die Rutsche das Highlight. Auch ich mochte als Kind am liebsten die Schuhläden mit Rutsche. Lustig, dass sich das nicht geändert hat.

Schilderliebe

Mehr 12 von 12 Beiträge findet Ihr wie immer bei Caro.

Habt ein schönes Wochenende,
xoxo
Christine

ich nenne mich Patentante, auch wenn ich das nach der katholischen Kirche gar nicht bin

Viel zu lange ist sie her, die wunderschöne Taufe meines Patensohnes. Geht man nach der katholischen Kirche, darf ich mich natürlich nicht Patentante und den kleinen Nick ganz sicher nicht Patensohn nennen. Der Pfarrer wird erst einmal drei Kreuze über sich schlagen, wenn er es hört und den Rosenkranz rauf und runter beten.

mein Patensohn – mit Papa fliegt es sich einfach am besten

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