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12 von 12 – Mai 2020

Während ich bisher immer den Januar als längsten Monat überhaupt empfunden habe, fühlte sich der April für uns dreimal so lang an. Corona hat das Leben der meisten Menschen vollkommen auf den Kopf gestellt. Insbesondere Familien wurden vor große Herausforderungen gestellt, die sich vor einem Jahr niemand hat träumen lassen. Auch wir sind emotional so langsam am Ende unserer Kräfte und sind dankbar, dass so langsam Lockerungen in Sicht sind. Ein Hoch auf geöffnete Spielplätze!

Eigentlich wollte ich ja hier den April verbloggen, um in erster Linie für uns selbst aufzuzeichnen, was wir alles so erlebt haben. Daraus wurde dann aber nichts, was ausnahmsweise mal nicht an meiner Faulheit oder der absoluten Erschöpfung lag. Nein, viel schlimmer. Ich habe alle Fotos aus dem April, bis auf sehr wenige Ausnahmen, versehentlich gelöscht. Ihr könnt mir glauben, wie nebensächlich auf einmal Corona war. Zirka 95 % der Fotos hatte ich mit meinem iPhone aufgenommen, das chronisch voll ist. Die Sicherung zu Cloud ist schon lange ausgeschaltet. Ich war so stolz auf mich, dass ich die Fotos auf mein Notebook überspielt hatte (kurze Stichprobe, joooo Fotos sind gesichert) und dann habe ich alle Bilder vom Telefon endgültig gelöscht. Schade Marmelade, dass die Datensicherung fehlschlug. Fast alle Bilder wurden mit 1 KB übertragen. Äh ja! So gerät der April also irgendwie in Vergessenheit, was zwar schade ist, aber auch nicht das Ende der Welt.

Nun gibt es also keinen April-Rückblick, sondern seit längerer Zeit mal wieder die 12 von 12.

Nach dem Regenschauer!
Ich darf unter keinen Umständen bei der Abholung aus der Kita ohne Essen auftauchen. Das Kind kann vorher ein halbes Schwein gegessen habe, kaum erscheine ich, hat es Hunger. Das gilt allerdings nicht, wenn Papa oder Oma das Kind nach der Kita abholen.
Ich liebe den Jenischpark mit seinem herrschaftlichen Haus.
Ich drehe schnell noch eine mini Runde, bevor ich das Kind dann aus der Kita abhole. Eigentlich wollte ich sehr pünktlich Feierabend machen, aber es kam eines zum anderen und am Ende fuhr ich wie immer auf den letzten Drücker los.
Heute Morgen hatten wir in unserem Daily das Thema Boote und haben darüber philosophiert, ob die Kollegen mit Boot uns wohl nach Schweden fahren könnten. Es ging nämlich um das Thema Urlaub und uns schien Schweden ein vernünftiges Ziel. Allerdings bräuchten wir dann wohl schon eine Autofähre.
Die Lackierung erinnert mich an Indian Jones.
Regentropfen
Ich liebe diese kleinen Speckdellen in den Händen.
wir malen eine Runde
Das Kind macht die Wäsche.
Ich bekomme ein Tattoo.
Pizzateig!

Mehr 12 von 12 Beiträge findet Ihr wie immer bei Caro.

Happy Tuesday,
xoxo Christine

12 von 12 – Mai 2018

Na langer Zeit erscheint hier endlich mal wieder ein 12 von 12 Beitrag. Ihr wisst schon, 12 Bilder am 12. jeden Monats.

Es ist Hafengeburtstag und hin und wieder zieht ein Schiffchen vorbei. Ich zeige Haylee den Eisbrecher und sie gibt aufgeregt Tönchen von sich. Raucht ja auch das Ding, da kann man ruhig mal drauf aufmerksam machen.

Wir treffen uns mit den Freunden auf der Lindenterrasse und bestellen uns eine Flasche köstlichen Roséwein.

Ich mag die Lindenterrasse sehr, strahlen die Bäume doch eine gewisse Gemütlichkeit aus.

Haylee dreht ebenfalls eine kleine Runde…

… und ist mit der Verlegung der Platten sehr zufrieden.

Passend zum Wein haben wir eine kleine Antipasti Platte bestellt. Der Käse schmeckt wunderbar. Das Kind hat bestimmt fünf kleine Stückchen vernascht.

Haylee ist müde und quengelt, sodass ich irgendwann zu einer kleinen Runde aufbreche und sie in den Schlaf trage. Der Erfolg währt leider nur kurz.

Mir gefällt der Seiteneingang der Kirche sehr gut und ich denke darüber nach, ob es sich hierbei wohl um einen typisch norddeutschen Stil handelt. Aber ich habe weder von Kirchen noch von Architektur Ahnung und zu wenig Interesse, um mich in das Thema einzulesen.

Jemand hat seine Kunstwerke am Gartenzaun liegen lassen und ich bewundere die Deutschlandkatze, die mich unweigerlich an Fußball und die kommende WM denken lässt. In einer Ausstellung würde das Bild vielleicht „Der Fan“ heißen.

Wir brechen getrennt auf zur nächsten Location. Ich versuche mein Glück noch einmal, Haylee in den Schlaf zu tragen. Daher laufe ich alleine über den Friedhof und genieße die Ruhe.

Ich bleibe einen Augenblick stehen und betrachte das Mausoleum. Auch hier fällt mir auf, dass ich erneut keine Ahnung über Architektur und die genaue Verwendung des Gebäudes habe. Immerhin nehme ich mir vor, bei nächster Gelegenheit darüber ein wenig zu lesen. Das Kind ist inzwischen eingeschlafen. Eigentlich hätte ich Zeit, beim Gehen umgehend zu recherchieren, aber auf einmal möchte ich nur noch handyfreie Zeit haben und nutze mein iPhone ausschließlich zum Fotografieren.

Offensichtlich dreht sich heute alles um Architektur. Mir gefällt das Haus auf den ersten Blick ganz gut, was wohl hauptsächlich an der roten Tür und den Bäumen liegt. Doch dann sehe ich die Gitterstangen vor den Fenstern und bekomme eine fiese Abneigung gegen das Haus.

Mehr 12 von 12 Beiträgen findet Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.