Vom Lesen – Bilderbücher für Kleinkinder

Nachdem Haylee knapp ein Jahr alt gewesen ist, dachte ich, dass wir niemals gemeinsam Bücher lesen werden. Stillsitzen konnte sie nicht, zuhören schon gar nicht und außerdem waren die Bücher ja wohl hauptsächlich dazu da, rein zu beißen oder sie mit voller Kraft zu zerstören. Ich war am Boden zerstört, weil man überall las und hörte, wie wichtig das Lesen für Kinder sei. Beim Kinderarzt bekamen wir wie jedes Hamburger Kind zum ersten Geburtstag einen Stoffelbeutel mit zwei Büchern und Informationsmaterial! Lesestart zum ersten Geburtstag! Du musst lesen, sonst kannst Du die Entwicklung Deines Kindes voll vergessen. Lesen fördert Sprechen. 

Es hat mich gestresst, wie so vieles als Mama. Warum wollte das Kind bloß nicht lesen? Ganz einfach, weil sie nun mal zu klein war und es zu diesem Zeitpunkt einfach nicht ihrem PERSÖNLICHEN Entwicklungsstand entsprach. 

Im Laufe der nächsten Monate änderte es sich langsam. Wir konnten uns tatsächlich gemeinsam Bücher anschauen. Anfangs enthielten sie quasi keinen Text, sondern wenn überhaupt, nur einzelne Wörter. Ich beschrieb die Geschichte, wenn es eine gab, mit eigenen Worten. Oder ich tippte auf Bilder (stets dreimal, der Mann macht sich immer noch lustig) und sprach das Wort „Auto“, „Ball“, „Katze“ laut und deutlich aus. Irgendwann waren wir dann soweit, auch richtige Geschichten vorzulesen. Zu lang durften sie nicht sein, was mich allerdings nicht störte. 

Das gemeinsame Lesen brachte uns Spaß, der Wortschatz von Haylee wurde jedoch nicht größer. Sie sprach wenig. 

Doch auch das änderte sich irgendwann und inzwischen erzählt Haylee immer mehr. Sicherlich nicht so gut wie manch anderes Kind in ihrem Alter, aber so langsam ist es mir auch einfach egal. Wir waren vor einiger Zeit beim Hals-Nasen-Ohrenarzt und haben abklären lassen, ob sie gut hört. Das tut sie. Eigentlich genieße ich es, dass sie noch nicht so viel sabbelt wie ein Wasserfall. 

Bücher lesen liebt sie, sodass wir inzwischen ein regelmäßiger Gast in Hamburgs Bücherhallen sind (Bücherhallen sind bei uns die öffentlichen Bibliotheken). Ich finde es wichtig, Haylee bereits jetzt das Konzept des Ausleihen zu vermitteln. Man kann und muss nicht alles besitzen, insbesondere keine Bücher. Natürlich haben wir auch eigene Bücher und hin und wieder ein Buch zu kaufen, finde ich super. Aber ich will und kann nicht einfach alle Bücher der Welt kaufen, nur um den Wissensdurst meines Kindes zu stillen. Unsere Wohnung würde dann noch mehr im Chaos versinken als ohnehin schon, bezahlbar ist es letztlich auch nicht und davon mal abgesehen stellen wir auch immer wieder fest, dass uns nicht jedes Buch gefällt. Manchmal mag Haylee ein Buch sehr gerne lesen, welches ich fürchterlich finde und umgekehrt. Hin und wieder finden wir beide gar keinen Gefallen oder lieben es heiß und innig. Dann kann man es immer noch kaufen. 

Unsere aktuellen Lieblingsbücher, stelle ich Euch heute vor. 

Für Hund und Katz ist auch noch Platz – von Axel Scheffel und Julia Donaldson (von den Schöpfern des Grüffelos)

Das Buch über die Hexe, die auf ihrem Besen eine Reise machen will, kennen vermutlich viele von Euch. Es steht hier bereits seit einigen Monaten hoch im Kurs und weder das Kind noch ich werden müde es zu lesen. Haylee kommentiert beim Lesen, was sich dann ungefähr so anhört „Hund kommt gleich.“ – „Ach ja, wo ist denn der Hund?“ – „Einkaufen!“

„Der Hund kommt gleich“, belehrt mich das Kind jedes Mal, wenn die Hexe sich gerade mit ihrer Katze auf eine Reise begeben will.

Bear’s Scare – Jacob Grant

Der Mann mag das Buch vom Bären und seinem Schmusetier Ursa überhaupt nicht. Er findet es schrecklich und brutal. Haylee hingegen betrachtet die Bilder sehr gerne und ist schwer beeindruckt von dem abgerissen Arm des Kuscheltiers. Mir gefallen nicht nur die Zeichnungen, sondern auch die Geschichte. Der Bär liebt sein Schmusetier sehr und leidet nicht nur an einem Sauberkeitsfimmel, sondern hat auch Vorurteile gegen Spinnen. Wie sich am Ende das Vorurteil legt und warum der Bär sich schließlich mit einer Spinne anfreundet, wird hier sehr gut erklärt. Der einzige Nachteil an diesem Buch ist, dass es auf Englisch geschrieben ist. ICh erzähle daher eher frei, was in der Geschichte passiert. 

Zack, reißt der Bär Ursa den Arm ab.

Der Dachs hat heute schlechte Laune! – Moritz Petz, Amélie Jackowski

Ein pädagogisch sehr wertvolles Buch, dass allerdings eher mir als Haylee liegt. Wie der Titel schon verrät, hat der Dachs einen schlechten Tag und blafft jeden an, den er trifft. Was das auslöst, wird auf gut über zwanzig Seiten sehr kindgerecht erklärt. 

Mich spricht die letzte Seite aus „Der Dachs hat heute schlechte Laune“ am meisten an. Seht Ihr all die schönen Lampions? So würde ich meinen Garten auch gerne gestalten.

Tut-tut, töfff-töff, tatütata – Andrea Schaumburg, Amrei Fiedler

Ein absoluter Favorit von uns beiden. Bei diesem Buch dreht sich alles um Autos. Die wunderschönen Zeichnungen, ich würde mir gerne das eine oder andere Bild als Plakat aufhängen, werden maximal von zwei bis drei Sätzen, welche sich reimen, begleitet. Wir haben beide unterschiedliche Lieblingsseiten und mögen beide jeweils eine Seite gar nicht mehr. Über Haylees Unlieblingsseite springen wir dann immer rüber. 

„ein Autodieb, der stahl den schönen neuen Jeep“ ist meine Lieblingsseite aus dem Buch „Tut-tut, Töff-töff, tatütata“.

Einschlafen? Schon ganz allein! – Regine Altegoer

Das Einschlafbuch lesen wir jeden Abend und ist neben der Hexe (Für Hund und Katz ist auch noch Platz) der absoluter Dauerbrenner hier. Das Buch handelt von dem Zubettgehritual eines Mädchens. Im Buch heißt das Kind eigentlich Maja, aber ich habe es kurzerhand umgetauft in Haylee. Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, weshalb Haylee das Buch so heiß und innig liebt. 

„Papa gibt Haylee einen Kuss“, ist meine Lieblingsseite aus dem Einschlafbuch.

Vielleicht habt Ihr jetzt ja eine Anregung bekommen, ich würde mich freuen. Denn schließlich bin ich selbst auch immer auf der Jagd nach neuen und unbekannten Leseabenteuern. 

xoxo
Christine 

P.S. Für welches Lesealter die Bücher besonders geeignet sind, kann jeder bei seinem Kind natürlich am besten einschätzen. Aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass man alle Bücher ab zirka 24 Montanen, einige vielleicht sogar schon eher, gut lesen kann.

Meine Woche in Bildern – KW 27/2019

Und so sah sie aus, meine letzte Woche.

Ich mag das alte Bahnhofshäuschen mit den schönen Grünpflanzen im Fenster sehr. Schade, dass es heute auf den Bahnsteigen keine Cafés oder Bars mehr gibt, so wie vor, tja, vor wie viel Jahren gab es die eigentlich?
Ich habe einen Lottoschein gefunden, bei dem bereits drei Kreuze gesetzt waren. Daraufhin habe ich drei weitere Kreuze gesetzt. Glück hat es mir nicht gebracht, da ich mit den Zahlen weit daneben lag.
Ich nutze gerne das Carsharing Angebot in Hamburg und bin diese Woche einen niegelnagelneuen Mercedes gefahren. Die Bordelektronik hat mich komplett überfordert. So viele Knöpfe, Rädchen und Displays. Ich wollte doch nur fahren.
Wir haben im Buchladen ein Geburtstagsgeschenk für Dierk gekauft. Dabei sind mir diese Bücher ins Auge gefallen, deren Covers ich sehr ansprechend finde.
Wir waren auf Wunsch von Haylee in der Bücherhalle und haben uns Lesenachschub geholt. Ich bin sehr froh, dass sie das Konzept des Ausleihen so annimmt und Freude daran hat. Nicht nur, dass wir jede Menge Geld sparen, sondern wir müllen unsere Wohnung nicht noch mehr zu. Die ist nämlich schon voll genug.
Die ganze Woche über haben wir uns in unserem Büro über E-Roller unterhalten und immer in den Apps Ausschau nach einem Gefährt gehalten. Auf einmal stand er direkt vor der Tür.
Warum Leute so gerne ihre Bananenschalen auf die Straße werfen, entzieht sich meiner Kenntnis. Eigentlich gibt es doch in Hamburg nun mehr als genug Mülleimer.
Der Tümpel, dieses Mal aus einer anderen Perspektive.
Gegenlicht
Ich mag das alte Brückengeländer mit dem Grünzeugs und Graffiti.
Coffee to go im Glas. Ich habe den Barista gefragt, ob ich meinen Kaffee dennoch im Becher bekommen könne, auch wenn ich ihn im Nachbarladen trinken möchte. Das hat er gemacht. Find ich ja prima, wie einfach manchmal Umweltschutz geht.
Bei Oleander muss ich immer an meine Freundin Anja denken, die sagte, dass er für Kinder giftig sei. Glücklicherweise haben wir keinen.
Irgendwie sieht die Windmühle ja etwas abgebrochen aus, aber ich glaube, dass liegt einfach nur an der Perspektive.
Das menschliche Gehirn ist doch ein Wunderwerk. Als ich an einem Schaufenster vorbei lief, in dessen Geschäft eigentlich nur Nüsse verkauft werden, fielen mir die Weinflaschen ins Auge. Einige Schritte weiter blieb ich stehen und lief schnell zurück. Ich traute meinen Augen kaum. Hallo Mallorca! Es war der Wein von unseren Vermietern aus dem Urlaub, einem kleinen Winzerhof. Selbst auf Mallorca gab es ihn nicht an jeder Ecke zu kaufen. Hach, da habe ich mich gefreut.
Ich liebe die alten Hamburger Treppenhäuser.
Schatten am Morgen
Ich bin letzte Woche das erste mal mit einem E-Scotter gefahren und habe recht gemischte Gefühle. Es bringt Spaß, wenn man quasi alleine auf der Straße ist und diese ganz eben ist. Sobald der Verkehr zunimmt, es eng wird und die Wege uneben sind, ist es keine Freude mehr. Durch die kleinen Räder des Rollers merkt man jeden Sandkorn und ein wenig wackelig ist das Ganze auch.
Schön, dass nur ein Teil der Wiese gemäht wird.
Seht Ihr die rosa Puschel? Ein baum wie für mich gemacht. Ich warte jetzt darauf, dass mein Freund Basti mir erklärt, was das für ein Gewächs ist. Der weiß so etwas immer!
Bulldog
Eine schöne Aussicht.
Ich habe die Stifte nach Farben sortiert.
Wenn mir langweilig ist, starre ich manchmal an die Ecke. Meist sind die nicht schön.
Wir sitzen im Zug und fahren übers Land gen Dänemark zu unseren Freunden. In meinem Kopf dröhnt „Eisenbahn, Eisenbahn, übers Land, übers Land“.
Zwischendurch fallen heftige Regenschauer. Wir sitzen zum Glück im Trockenen und Schwitzen. Die Heizung im Zug ist kaputt, was in diesem Fall bedeutet, dass sie auf volle Pulle gestellt ist. Alle schwitzen, die Luft ist stickig.
Die Dänische Bahn hat ein wenig mehr Sinn fürs Design als die Deutsche.
Das Kind thront in dem Sessel der 1. Klasse und malt ein wenig.
Meet the Flodders. Wir schaffen innerhalb kürzester Zeit, unseren Platz ins Chaos zu stürzen.
Irgendwann ist uns so langweilig, dass wir sämtliche Instagram Filter ausprobieren. Dies hier ist der Wimpernfilter.
Passkontrolle! Der Zug hält im nirgendwo. Draußen steht das Militär und drinnen kontrollieren zwei Polizistinnen alle Passagiere. Dabei passieren wir nur die Grenze zu Dänemark.
Wir laufen einmal ums Bahnhofsgebäude rum und suchen eine Toilette, die es nicht gibt.
Wir haben so viel Verspätung, dass wir den Anschlusszug verpassen. So sitzen wir also auf einem kleinen Bahnhof im nirgendwo fest. Barrierefrei ist dieser leider nicht, sodass das Kind bei den Treppen warten muss, damit ich erst den Wagen runtertragen kann.
Mutter und Sohn sitzen lange auf der anderen Seite der Gleise, bis ihnen auffällt, dass sie da falsch stehen.
Bänke gibt es nicht viele, sodass wir es uns auf dem Fußboden bequem machen.
Endlich sind wir in einem modernen und klimatisierten Zug.
Wir sind bei unseren Freunden angekommen. Der Mann kam mit dem Auto am frühen Abend nach. So lassen wir zu viert, nachdem die Kinder im Bett liegen, den Abend mit Wein und Bier ausklingen.
Motorradstellplatz
Pipipause auf einem Rasthof. Das Plakat gefällt mir ziemlich gut, leider ist der Geruch unerträglich, da es nach altem Fett riecht.
Wir machen eine Kaffeepause bei McDonalds und wollten eigentlich noch ein Eis essen. Leider ist die Eismaschine kaputt. Dafür bin ich positiv vom Espresso überrascht und Haylee freut sich über ihren Babyccino.

Habt eine schöne Woche,
xoxo
Christine

Meine Woche in Bildern – KW 26/2019

Und so sah sie aus, meine letzte Woche.

Sonntagsfrühstück
Strandleben
Kaffeepause
Hi!
Mein absoluter Favorit – Kokos Stracciatella! Den Rest mag ich nicht.
Nahfernbahnhof – auf jeden Fall nicht mein Fernbahnhof. Es wird bereits seit langer Zeit darüber diskutiert, den Bahnhof Altona als Fernbahnhof aufzulösen und ihn stattdessen nach Diebsteich zu verlängern. In meinen Augen ist es die schwachsinnigste Idee überhaupt, denn der Bahnhof ist ja schon da und funktioniert.
Eigentlich ein sehr nettes Café mit schönen Speisen und Getränken, aber der Service könnte besser sein. Ich mag es überhaupt nicht, wenn man sich als Gast nicht willkommen fühlt. Allerdings machen sie immerhin keinen Unterschied zwischen den Kunden. Jeder ist einfach gleich störend.
Was eben so alles im Rinnstein liegt. Blumen, Blätter und Zigarettenstummel.
Das Männchen hätte ich nicht besser malen können.
Baggerliebe
schnelles Mittagessen
Latte Art
Ich hatte ja auf eine Flaschenpost gehofft. Aber leider war da keine Nachricht.
Der Eiskaffee, der so schrecklich schmeckte, dass ich ihn stehen ließ. Wie schade, ich hatte mich nämlich sehr auf das Espresso House aus Schweden gefreut.
Abkühlung
Für einen kurzen Moment fühlte ich mich nach Wien versetzt.
„Sauber gemacht“, sagte das Kind.
Eigentlich ist mir der unvollständige Slogan „Entwickelt Kaffee“ ins Auge gefallen. Doch während ich hier tippe, sehe ich auf einmal das VW Zeichen und frage mich, woher das kommt.
Schatten am Abend machen herrlich lange Beine.
Auch Mitten in der Stadt gibt es Natur.
Luftballon steigen – umweltfreundlich ist es nicht, aber hübsch anzusehen finde ich es dennoch.
Auf einmal stand da so ein Blümchen an einer Mauer.
Eine der schönen Ecken Hamburgs.
Urlaubsfeeling in der eigenen Stadt
Eis!
Immer schön die Arbeit der anderen kontrollieren, denkt sich das Kind.
Hmm, was da wohl mal drin war. Erst dachte ich Schlachter, dann Friseur. Oder vielleicht doch eine Reinigung?
Schafsliebe
Limo – ein bisschen zu süß! Oh und mit Mehrwegstrohlhalm. Das find ich klasse.
Eisliebe
Hier sieht es noch relativ leer aus, aber es war tatsächlich unglaublich viel Verkehr auf dem Wasser und auch die Hänge auf den Ufern waren brechend voll.
Und zack wurde die Waffelspitze abgebissen.
Wir konnten ganz in Ruhe unser Mittagessen beim Vietnamesen genießen, während das Kind schlief.
pink!

Habt eine schöne Woche,
xoxo
Christine

Picknick am Elbstrand – Freitagslieblinge am 28. Juni 2019

Es ist Freitag und ich bin froh, dass das Wochenende vor der Tür steht. Termine haben wir keine und das ist mir ehrlich gesagt auch ganz recht, denn ich bin durch den ständigen Wetterumschwung ziemlich erschöpft. Seit gestern sind die Temperaturen deutlich in den Keller gefallen, was uns allen ein wenig Luft zum Durchatmen verleiht. 

Ende letzter Woche war ich noch recht optimistisch und beschloss, dass Haylee und ich einfach unten am Elbstrand einziehen werden, aber bei über 30 Grad im Schatten war es in der prallen Sonne einfach nicht auszuhalten. So haben wir uns am heißesten Tag der Woche also im Haus verkrochen und ein wenig mit Wasser geplantscht. 

Lieblingsmoment nur für mich

Ich habe mich diese Woche zum spontanen Abendessen mit meiner Freundin am Elbstrand getroffen. Dafür habe ich nur ein paar leichte Snacks eingepackt, um den Aufwand möglichst gering gehalten. Bei der Hitze hatte ich nämlich keine Lust, lange in der Küche zu stehen und so viel Zeit hatte ich auch nicht. So griff ich quasi zu Fertigprodukten aus dem Supermarkt, die bei den warmen Temperaturen nicht sofort schlapp machen. Neben Humus gab es selbst gebackenes Baguette, einen Salat, Wassermelone und Schafskäse. Als wir den Strand verließen, sammelten wir rasch noch ein wenig Müll ein, der von anderen liegen gelassen wurde. Eine angespülte Plastikflasche verstimmte mich sehr, ebenso die leeren Kekspackungen. 

Lieblingsmoment mit Kind 

Hui, das waren einige. Anfang der Woche half mir Haylee am frühen Morgen bei der Wäsche. Während ich rasch noch etwas bügelte, sortierte sie fleißig die saubere Wäsche nach den Kategorien „Papa und Haylee“. Gestern morgen stand ich in der Küche und bereitete einen Smoothie zu. Das Kind schlief noch. Doch auf einmal hörte ich tapsige Schritte den Flur entlang eilen. Es war das erste Mal, dass Haylee alleine aus dem Bett aufstand und zu mir gelaufen kam. Oder aber heute, als ich sie in der Kita bei einem anderem Mädchen aus der Gruppe absetze und die beiden Kinder sich aufeinander freuten. Ganz sanft und mit einem Funkelen in den Augen schauten sie sich an und waren glücklich, dass sie einander haben. Der Moment war deshalb so besonders für mich, da ich Haylee bisher jeden Morgen einer Erzieherin übergeben habe. Doch heute war das gar nicht nötig. 

Lieblingsbuch

Tatsächlich habe ich in den letzten Wochen mehrere Bücher gelesen. Wer jetzt anspruchsvolle Literatur erwartet, wird nun eine Flunsch ziehen. Denn mein Buchtipp für diese Woche richtet sich ausschließlich an „Drei Fragezeichen“ Fans und Kinder ab 10 Jahren. Ich höre seit meiner Kindheit leidenschaftlich gerne die Hörspiele „Die drei Fragezeichen“. Die neuen Folgen liegen mir zwar meist nicht, da ich häufig die Stimmen der Nebensprecher (sagt man das so) nicht mag. Als ich in der Bücherei zufällig an dem neuen Band „Die Drei Fragezeichen und der dunkle Wächter“ vorbei lief, war ich neugierig. Das Buch ist nämlich bisher nicht vertont und irgendwie bekam ich Lust es zu lesen. Die ersten Kapitel fand ich etwas anstrengend und langatmig, doch dann baute sich langsam ein Spannungsbogen auf. 

Bob soll übers Wochenende zwei Katzen in einem abgelegen Haus füttern. Als er vergisst, seine Cousine vom Flughafen abzuholen und eine merkwürdige Nachricht auf der Fußmatte der Familie Jonas hinterläßt, beginnen Peter und Justus sich Sorgen zu machen. Wo steckt Bob?

Lieblingsessen der Woche

Eiscreme! Eigentlich esse ich Eis nicht so gerne, was hauptsächlich daran liegt, dass ich Milchspeiseeis quasi kaum vertrage und Sorbet nicht mag. Mal ehrlich, Sorbet ist für mich kein Eis, sondern gefrorenes Obst. Allerdings habe ich jetzt einen Eisladen gefunden, der ein ganz cremiges, nicht zu süßes Kokosnusseis verkauft. Und das in meiner Lieblingssorte Stracciatella. So haben Haylee und ich uns diese Woche also eine Kugel geteilt! 

Habt ein schönes Wochenende,
xoxo
Christine