Büffelmozzarella auf Rucola mit Tomaten und Basilikumdressing

Büffel Mozzarella! Ich liebe ihn und ziehe den Käse dem normalen, schnöden Mozzarella eindeutig vor. Hier in Italien schmeckt er übrigens gleich noch einmal besser als bei uns daheim. Man bekommt ihn sowohl abgepackt im Tetrapack oder Beutel, als auch an der Frischetheke. Vielleicht ist es nur Einbildung, aber uns hat der Büffelmozzarella von der Käsetheke doch noch etwas besser geschmeckt. Er war cremiger und frischer, der Kern war ganz weich und so aromatisch.

Am liebsten esse ich Büffelmozzarella mit Rucola und Tomaten. Während Rucola dem Ganzen eine kräftige Würze gibt, sorgen die Tomaten für eine angenehme Süße. Das Wichtigste ist jedoch das Dressing! Salat, der in Soße schwimmt, mag ich gar nicht. Fein dosiert muss es bei mir sein und ein wenig raffiniert. Wenn man sehr, sehr hochwertiges Olivenöl hat, reicht dieses mit ein wenig Pfeffer und Salz vollkommen aus. Vielleicht noch ein paar getrocknete Kräuter oben drauf. Doch gutes Olivenöl ist gar nicht so einfach zu bekommen. Und so nehme ich Vorlieb mit meinem Basilikum-Dressing, das ein wenig an Pesto erinnert.

Ich kaufe mein Basilikum immer beim Türken, da ich das Kraut aus dem Supermarkt einfach nicht gerne esse. Meist hat es zu wenig Geschmack und ist im Verhältnis gesehen unglaublich teuer. Beim Türken hingegen bekomme ich gleich ein ganzes Bund (oder auch nur wenige Stängel, ganz wie ich mag), das aus großen Blättern besteht, die tatsächlich nach Basilikum schmecken.

Basilikum, Olivenöl, eine frische Knoblauchzehe, etwas Balsamico-Essig, ein bisschen Ahornsirup für die Balance und ein klein wenig Salz. Einfach die Zutaten in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einem sämigen Dressing verrühren, fertig! Es geht blitzschnell und ist sooo lecker. Probiert es aus!

xoxo
Christine

Büffelmozzarella auf Rucola mit Tomaten und Basilikumdressing

 

  • 1 Büffelmozzarella
  • 1 Bund Rucola
  • 6 Cocktailtomaten
  • Für das Dressing

  • 1 große Handvoll Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe (unbedingt frischen Knoblauch verwenden)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL weißer Balsamicoessig
  • 1/2 TL Ahornsirup
  • Meersalz zum Abschmecken

Alle Zutaten für das Dressing in eine Küchenmaschine geben und zu einem sämigen Dressing verrühren. Alternativ kann man es auch mit einem Pürierstab machen. Dressing abschmecken und ggf. nachwürzen. Ist das Dressing zu dickflüssig, einfach noch ein bisschen Olivenöl oder Wasser hinzugeben. Aber Achtung: am besten Teelöffelweise.

Auf einem großen Teller Rucola und Tomaten anrichten. Den Mozzarella zerrupft auf das Salatbett geben und zum Schluss das Dressing drüber träufeln.

Meine Woche in Bildern – KW 40/2017

Es war meine Geburtstagswoche! Sie war toll, minus das schlechte Wetter in Hamburg. Seit Montag hat es quasi nur geregnet. So sind wir auch kaum spazieren gegangen, sondern haben viel zu Hause erledigt.

Am Mittwoch habe ich dann Geburtstag gefeiert und kleine Gäste zum Kuchenessen eingeladen. Da es bei uns recht eng ist, fiel die Feier nicht groß aus, was ich ein wenig schade fand. Allerdings hätten mehr Gäste auch zum Basteln auf dem Fußboden (wir haben Laternen angefertigt) keinen Platz gefunden. So war es perfekt! Abends sind wir dann noch ganz spontan mit Freunden im Elbwein Essen gegangen. Meine Freundin hat noch eine Flasche Prosecco für mich ausgehandelt, die jetzt schön gekühlt auf uns wartet.

Am Donnerstag war es in Norddeutschland sehr stürmisch. Ich hatte Glück, dass ich ohne Probleme nach Hause gekommen bin. Hätte ich mit dem Bus noch eine Station weiterfahren müssen, hätte ich dicke Backen gemacht. Denn quer auf der Straße lag eine Tanne, die unter sich noch einen Teil eines Fiat 500 vergraben hatte.

Freitag hieß es dann früh aufstehen und ab zum Flieger! Jetzt sitzen wir in unserem wunderschönen Apartment am Comer See, das so groß ist, dass ich reichlich Gäste einladen könnte. Aber die Anreise… nun ja!

Was habt Ihr denn so gemacht?

Bananas!


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Fünf Freitagslieblinge am 6. Oktober 2017

Die Woche verging durch den Feiertag noch schneller als sonst. Wir hatten Dank Urlaub viele gemeinsame schöne Momente und haben die Zeit zu dritt sehr genossen.

Dieser Freitag ist für uns ein ganz besonderer Tag gewesen, denn es hieß ganz früh aufstehen, ab ins Auto und auf zum Flughafen. Wir haben lange überlegt, was wir mit unserem Urlaub machen sollten. Haylee fährt nämlich nach wie vor schrecklich ungern Auto. Da wir mit der Reiseplanung sehr kurzfristig dran waren, war es gar nicht mehr so einfach, bezahlbare Flüge ohne Zwischenstopp zu finden. Hahaha, ich kaufe meine Flugtickets für Übersee ja häufig erst eine Woche vorher und preislich tut sich das auch nicht, aber für Europa geht diese Rechnung nicht auf. Ziemlich unverständlich in meinen Augen. Wir sitzen jetzt jedenfalls entspannt, müde, aber auch glücklich am Comer See und schlemmen uns durch italienische Köstlichkeiten. Übrigens fand Haylee Autofahren hier dann nicht ganz so schlimm. Ob es am Auto, dem Klima oder dem Panorama liegt, wir wissen es nicht.

Doch nun endlich zu meinen Lieblingen.

Mein Lieblingsbuch der Woche ist ein Reiseführer. Ich habe mir aus der Bücherhalle kurzfristig noch welche für Mailand und den Comer See ausgeliehen. Es sind gleich drei Stück. Es ist nicht so, dass mich einer total vom Hocker reißt, sondern es ist viel mehr die Mischung aus den drei Büchern zusammen. Es sind der Polyglott on Tour “Lago Maggiore Luganer und Comer See”, der Reise Know-How “City Trip Mailand und Bergamo” und der Familien-Reiseführer von Companions “Oberitalienische Seen mit Mailand”.


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Pflaumenkompott & einen fröhlichen Tag der Deutschen Einheit

Happy German United Day! Hört sich irgendwie besser an, als alles Gute zur Wiedervereinigung oder einen fröhlichen Tag der Deutschen Einheit. Besonders geläufig ist jedoch keins davon. Immerhin hat mir die Kassiererin von meinem Lieblingssupermarkt gestern einen schönen Feiertag gewünscht. Das hat mich gefreut!

Milchreis mit Pflaumenkompott

Es ist schon komisch, dass wir Deutschen unseren Nationalfeiertag nicht so ausgelassen feiern wie die Amerikaner. Warum, verstehe ich nicht so recht. Gut, die Jahreszeit bietet uns nun nicht die Möglichkeit eines schönen Barbecues, einfach, weil es meist regnet und frisch ist. Dann gibt es natürlich auch noch die Menschen, die unsere Deutschlandfahne nicht gerne gehisst sehen. Man denke nur an all die Fähnchen während der Fußballweltmeisterschaft. Stolz auf sein Land zu sein, bringen einige gerne sofort mit dem Nationalsozialismus in Verbindung. Deutschlandfahnen gehören nicht gehisst! Wie albern. Wenn ich durch Dänemark, Schweden, Australien, Kanada oder die USA fahre, freue ich mich, wenn in den Vorgärten die Landesfahne weht. Hier ist es eher die Ausnahme, was ich schade finde. Auch wenn ich die Farbkombination schwarz-rot-gold nicht als sonderlich geschmackvoll empfinde, ist sie ein Teil von unserem Land, auf das wir stolz sein können. Ganz ohne braunes Gedankengut.

Ich bin sehr froh, dass aus zwei Ländern nun wieder eins geworden ist. Dass es keine innerdeutsche Grenze mehr gibt, sondern wir frei durch ganz Deutschland reisen können. Würde es die Wiedervereinigung nicht geben, hätte ich nicht so viele liebe Kolleginnen (hi Franzi, Antje, Sandra, Gaby und Katja und natürlich alle, von denen ich offensichtlich nicht weiß, dass sie in der DDR aufgewachsen sind). Ich würde nicht so viele inspirierende Blogs kennen. Und auch spontane Tagestrips nach Berlin oder die Ostsee wären einfach nicht möglich.

Wir schlagen uns jetzt den Bauch mit Milchreis und Pflaumenkompott voll. Das ist jetzt vielleicht nicht das Feiertagsessen Nummer eins, aber lecker ist es. Das Pflaumenkompott lässt sich übrigens ruckzuck zubereiten. Und da wir es hier wirklich gerne essen, selbst ich, die kein Fan von Herbstobst ist, lasse ich Euch das Rezept da. Eigentlich ist es kein wirkliches Rezept, sondern mehr eine Inspiration. Aber manchmal ist eine Inspiration auch vollkommen ausreichend!

Ich wünsche Euch einen tollen Feiertag! Genießt ihn, ganz egal wo Ihr gerade seid.

xoxo
Christine

Pflaumenkompott

6-8 runde Pflaumen, entsteinen und in mundgerechte Stücke schneiden
1 kleinen Schluck Weißwein*
1 EL Rohrzucker

*Statt Wein könnt Ihr natürlich auch Wasser verwenden.

Die Pflaumen mit dem Zucker in einen Kochtopf geben. Einen Schluck Weißwein hinzugeben, sodass der Boden knapp bedeckt ist. Nun die Masse zum Kochen bringen und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen. Abschmecken und ggf. noch etwas nachsüßen.

Das Kompott hält sich gekühlt 2-3 Tage im Kühlschrank und passt hervorragend zu Milchreis, Pfannkuchen, Waffeln oder Eiscreme.