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Mandel-Schokoladenkekse

Normalerweise bringe ich mir aus dem Urlaub meist ein kleines Souvenir mit in Form von Geschirr. Meine Leidenschaft ist das Kochen und Backen, sodass ich mich an schönen Tellern, Gläsern oder Schüsseln erfreue. Wenn ich sie nutze, denke ich für einen kurzen Momentan an den vergangenen Urlaub zurück und erfreue mich erneut, wie zum Beispiel an meine Salatschüssel aus Schweden, die Gläser aus Boston, die knallrote Schüssel aus Australien oder aber die Auflaufform aus Santa Barbara. 

ob sie den Keks denn jetzt wohl essen könne oder ob wir noch ein Foto machen müssten

Dieses Mal habe ich allerdings kein Erinnerungsstück gefunden. Ich kaufe nichts, was ich nicht mag oder benötige. Es muss mir schon gefallen und einen Zweck erfüllen. Schließlich will ich nicht im Nippes ertrinken. 

Aber ich habe etwas, was mindestens genau so schön wie eine neue Schüssel ist. Nämlich ein Rezept für schokoladige Schokoladenkekse. Sie sind so weich wie ein Stück Kuchen, aber so klein wie ein Keks. Der perfekte Begleiter für den ersten Kaffee oder Tee am Morgen, einen Snack für Zwischendurch oder aber zum Nachtisch nach einem köstlichen Abendessen. 

Hinter den Szenen: ein Fotoset mit Kind aufzubauen, ist unmöglich. Daher habe ich jetzt eine Assistentin eingestellt, die mich tatkräftig unterstützt


Ich habe die Cookies innerhalb einer Woche bereits dreimal gebacken, zwei Mal davon auf Mallorca. Selbst meinem Schwiegervater haben die Kekse hervorragend geschmeckt, wobei die größte Abnehmerin Haylee ist. Wir lieben die Kekse!

xoxo
Christine

Mandel-Schokoladenkekse

65 g Kokosöl, geschmolzen
1 Ei
100 g gemahlene Mandeln
30 g Kakaopulver (ungesüßt)
80 g Rohrzucker
1 Päckchen Instand-Kaffeepulver 
1/2 TL Natron 
1/4 TL Meersalz
1 Päckchen Vanillezucker 
40 g gehackte, hochwertige Zartbitterschokolade 

In einer Schüssel das Ei mit dem Kokosöl vermengen. 

In einer zweiten Schüssel die restlichen Zutaten vermischen. Anschließend die Ei-Öl-Mischung unterrühren, bis ein zäher Teig entsteht. Den Teig für zirka 30 Minuten kühlen. 

Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig zwölf kleine Kugel formen. Diese auf das Backblech legen und leicht andrücken. Zwischen den Kugeln sollte jeweils ein Abstand von 1-2 cm liegen. 

Die Kekse für zirka 8-9 Minuten bei 180° C Ober- und Unterhitze backen. Danach die Kekse aus dem Ofen nehmen und komplett auf dem Backblech auskühlen lassen. Die Kekse nicht vorher vom Blech nehmen, da sie dann zerfallen. Die ausgekühlten Kekse in einer Dose aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen. Tatsächlich sind die Kekse sehr weich und erinnern eher an einen Brownie als an einen knusprigen Keks!

Tanti saluti da Firenze!

Wir waren für einige Tage in Florenz. Die Altstadt am Arno ist tatsächlich bezaubernd, sodass das „Forbes Magazin“ Florenz nicht zu unrecht zu einer der schönsten Städte der Welt gewählt hat. 

Blick auf den Palazzo Pitti
Das Panini, welches nicht schmeckte.

Die Stadt besticht durch seine schmalen Gassen mit den gut erhaltenen Häusern, die riesigen Villen und Paläste, als auch die zahlreichen Museen, Kirchen und Denkmäler. Und sie ist so unglaublich sauber! 

Der gute Espresso und Wein, die zahlreichen Eisdielen und überhaupt all die Leckereien der toskanischen Küche sprechen für sich selbst. 

Ein Löwe aus alten Rebstöcken.

Man kann sicherlich mehrere Wochen in der Stadt verbringen und wird dann immer noch nicht alles gesehen haben. Wir haben von der Sightseeing Liste jedenfalls kaum etwas abgehakt, legen darauf aber auch keinen großen Wert. Wenn wir an einer Sehenswürdigkeit vorbei kommen, freuen wir uns, wenn nicht, auch gut. Gerade mit Kleinkind kann man zwar beliebig viele Pläne aufstellen, aber jeder, der ein Kind hat weiß, dass man diese meist über den Haufen schmeißen kann. Also haben wir uns gar nicht erst überlegt, welche Museen, Plätze und Denkmäler wir uns anschauen wollen. 

Stattdessen haben wir uns zwischen Spielplätzen und Gelatterias fortbewegt und das Ambiente der Stadt genossen. 

Buchweizentoast mit Erdnussbutter, Aprikosmus und Bananen

Ich kann Florenz im November allerdings nur bedingt empfehlen. Sicherlich ist die Stadt nicht mehr ganz von Touristen überflutet, auch wenn ich die Menschenmassen immer noch unerträglich fand. Wie muss es bloß erst im Sommer sein? Der November hat statisch allerdings die meisten Regentage. Es wäre sehr clever gewesen, dies vor Reiseantritt zu ermitteln, aber so haben wir eine Feldrecherche hingelegt und ich kann sagen: „ Holy shit, es hat mitunter geschüttet wie aus Kübeln!“. Immerhin haben wir dafür auch den einen oder anderen Regenbogen gesehen, da sich zwischendurch dann immer wieder ganz kurz die Sonne blicken ließ. 

Dennoch hemmte der viele Regen unsere Unternehmungslust, da wir irgendwann sehr durchweicht waren.  Selbst Haylees Regenanzug, der für Hamburger Schietwetter bestens geeignete ist, hat den Wassermassen einfach nicht mehr standgehalten. So entfiel sowohl ein Besuch in Fiesole als auch ein Abstecher zum Piazzale Michelangelo am Abend. Im Regen muss ich dann auch nicht auf Florenz hinabblicken. 

Am ersten Sonntag im Monat bezahlt man für die Museen übrigens keinen Eintritt. Da das Wetter am Vormittag allerdings so schön war, konnten wir unmöglich in eine Ausstellung gehen und entschlossen uns daher, den Boboli-Garten zu durchstreifen. Direkt an den Garten grenzt ein Spielplatz, sodass wir zunächst einige Zeit auf dem Spielplatz waren, dann durch den Garten schlenderten, wo wir leider von einigen Regenschauern überrascht wurden und schließlich einen Mittagssnack bei RAW einnahmen. 

Haylee bei ihrer allerliebsten Beschäftigung – schaukeln!

RAW ist ein kleines, niedliches Restaurant, das ausschließlich vegane und glutenfreie Snacks und Drinks anbietet, die ohne Industriezucker, Konservierungsstoffe und anderem Schnickschnack auskommen. Wir waren ganz begeistert, weil die Sachen tatsächlich auch noch schmeckten. Ich bin ja normalerweise überhaupt kein Marmeladenfan, aber die schonend zubereitete Aprikosenmarmelade, glich mehr einem Mus, als einer geleartigen Masse und schmeckte auf dem selbstgemachten Buchweizentoast mit der Erdnussbutter hervorragend. Für Haylee war das Essen zwar etwas zu abgefahren, aber sie war ganz verrückt nach den Smoothies und sagte, als wir das dritte Mal den Laden betraten „Oooohhh lecker!“. Normalerweise fällt ihr ja nicht gerade in den Sinn, Gemüse in unserer Gegenwart zu essen, aber so ein grüner Smoothie, ja den wollte sie gerne trinken. 

Ja doch, Florenz ist definitiv eine Reise wert. Aber man sollte dann doch eher im April oder September kommen, wenn das Wetter etwas besser ist und die Stadt noch nicht oder nicht mehr in Touristen ertrinkt. 

Mille baci,
Christine

Meine Woche in Bildern – KW 31/2019

Und so sah sie aus, meine letzte Woche.

Der Wettergott meinte es am Montag gut mit uns, da der Regen über Airbus hängen blieb und sich nicht zu uns an den Strand traute.
Ein wenig vorzeitig brachen wir dann die Zelte ab, nachdem ein Hund zweimal auf unsere Sandburg pinkelte. Sein Frauchen hatte ihn nicht im Griff und auch keine Lust, ihn an die Leine zu nehmen. Kurz zuvor verärgerte der Hund oder vielmehr die Halterin noch zahlreiche Hundebesitzer. Na denn, wir hatten es dennoch schön!
LAUT! Der plattgetretene Kronenkorken lag an einer sechsspurigen Straße. Während ich auf das LAUT blickte, war es so erstaunlich leise, dass ich schmunzeln musste.
Vorsicht Gerüstbau – ich muss bei der Frau auf dem Piktogramm an einen Hund denken.
Upcycling – so nennt man es, wenn man alte Gegenstände für etwas anderes wiederverwendet.
Ein Schnappschuss aus dem Auto! Gerne hätte ich mich ja anders hingestellt, um die Radfahrerin besser im Bild einzufangen, aber das hätte vermutlich zu Unmut der anderen Verkehrsteilnehmer geführt.
Der Morgen, an dem das Kind beschloss, keine Hose anzuziehen und sich stattdessen mit meiner Strickjacke zudeckte.
Summer feeling im Cabrio!
Inspiriert vom Dackel (der braune Fliegendreck im Hintergrund) schüttelt sich Haylee wie wild.
In der Innenstadt gibt es jetzt Gemüsebeete! Was für eine geniale Idee.
Wellenförmig schlängelt sich eine neue Bank am Stephansplatz entlang. Sie ist überraschend bequem.
Ein bisschen erinnerte mich dieses Haus an das Flat Iron aus New York.
Am Donnerstag waren wir schon wieder am Strand und haben den Nachmittag mit Freunden aus Sydney dort verbracht. Es hat ihnen ausgesprochen gut dort gefallen, sodass sie am Wochenende gleich noch mal die Füße in die Elbe hielten.
Taco Tuesday
Wutz! Da musste ich sofort an den Sohn meiner Freundin denken, deren Mann manchmal den Jüngsten so nennt.
So einen Espresso kann man überraschend gut bei McDonalds trinken. Ausnahmsweise to go, da ich das schlafende Kind im Auto hüten musste.
13! Nicht gerade der schönste Geburtstag für unseren Neffen, da ausgerechnet an dem Tag der Kater verstorben ist.
Auf einmal schüttete es wie aus allen Kübeln.
Wer im Stau steht, darf auch einfach mal lässig abhängen.
Hi Mickey!
Hoffentlich bleibt die Köhlbrandbrücke noch Jahre stehen.
Abendessen – nicht im Bild, die köstlichen Würstchen vom Grill.
Die Funktion, die ich schon als Kind am meisten an einer Kamera liebte, war der Selbstauslöser.
Mickey on the playground
Wippen!
Meine rote Handtasche bin ich dann wohl los. Es ist ja nicht so, dass das Kind keine eigenen Taschen hat.

Habt eine schöne Woche,
xoxo
Christine

Meine Woche in Bildern – KW 27/2019

Und so sah sie aus, meine letzte Woche.

Ich mag das alte Bahnhofshäuschen mit den schönen Grünpflanzen im Fenster sehr. Schade, dass es heute auf den Bahnsteigen keine Cafés oder Bars mehr gibt, so wie vor, tja, vor wie viel Jahren gab es die eigentlich?
Ich habe einen Lottoschein gefunden, bei dem bereits drei Kreuze gesetzt waren. Daraufhin habe ich drei weitere Kreuze gesetzt. Glück hat es mir nicht gebracht, da ich mit den Zahlen weit daneben lag.
Ich nutze gerne das Carsharing Angebot in Hamburg und bin diese Woche einen niegelnagelneuen Mercedes gefahren. Die Bordelektronik hat mich komplett überfordert. So viele Knöpfe, Rädchen und Displays. Ich wollte doch nur fahren.
Wir haben im Buchladen ein Geburtstagsgeschenk für Dierk gekauft. Dabei sind mir diese Bücher ins Auge gefallen, deren Covers ich sehr ansprechend finde.
Wir waren auf Wunsch von Haylee in der Bücherhalle und haben uns Lesenachschub geholt. Ich bin sehr froh, dass sie das Konzept des Ausleihen so annimmt und Freude daran hat. Nicht nur, dass wir jede Menge Geld sparen, sondern wir müllen unsere Wohnung nicht noch mehr zu. Die ist nämlich schon voll genug.
Die ganze Woche über haben wir uns in unserem Büro über E-Roller unterhalten und immer in den Apps Ausschau nach einem Gefährt gehalten. Auf einmal stand er direkt vor der Tür.
Warum Leute so gerne ihre Bananenschalen auf die Straße werfen, entzieht sich meiner Kenntnis. Eigentlich gibt es doch in Hamburg nun mehr als genug Mülleimer.
Der Tümpel, dieses Mal aus einer anderen Perspektive.
Gegenlicht
Ich mag das alte Brückengeländer mit dem Grünzeugs und Graffiti.
Coffee to go im Glas. Ich habe den Barista gefragt, ob ich meinen Kaffee dennoch im Becher bekommen könne, auch wenn ich ihn im Nachbarladen trinken möchte. Das hat er gemacht. Find ich ja prima, wie einfach manchmal Umweltschutz geht.
Bei Oleander muss ich immer an meine Freundin Anja denken, die sagte, dass er für Kinder giftig sei. Glücklicherweise haben wir keinen.
Irgendwie sieht die Windmühle ja etwas abgebrochen aus, aber ich glaube, dass liegt einfach nur an der Perspektive.
Das menschliche Gehirn ist doch ein Wunderwerk. Als ich an einem Schaufenster vorbei lief, in dessen Geschäft eigentlich nur Nüsse verkauft werden, fielen mir die Weinflaschen ins Auge. Einige Schritte weiter blieb ich stehen und lief schnell zurück. Ich traute meinen Augen kaum. Hallo Mallorca! Es war der Wein von unseren Vermietern aus dem Urlaub, einem kleinen Winzerhof. Selbst auf Mallorca gab es ihn nicht an jeder Ecke zu kaufen. Hach, da habe ich mich gefreut.
Ich liebe die alten Hamburger Treppenhäuser.
Schatten am Morgen
Ich bin letzte Woche das erste mal mit einem E-Scotter gefahren und habe recht gemischte Gefühle. Es bringt Spaß, wenn man quasi alleine auf der Straße ist und diese ganz eben ist. Sobald der Verkehr zunimmt, es eng wird und die Wege uneben sind, ist es keine Freude mehr. Durch die kleinen Räder des Rollers merkt man jeden Sandkorn und ein wenig wackelig ist das Ganze auch.
Schön, dass nur ein Teil der Wiese gemäht wird.
Seht Ihr die rosa Puschel? Ein baum wie für mich gemacht. Ich warte jetzt darauf, dass mein Freund Basti mir erklärt, was das für ein Gewächs ist. Der weiß so etwas immer!
Bulldog
Eine schöne Aussicht.
Ich habe die Stifte nach Farben sortiert.
Wenn mir langweilig ist, starre ich manchmal an die Ecke. Meist sind die nicht schön.
Wir sitzen im Zug und fahren übers Land gen Dänemark zu unseren Freunden. In meinem Kopf dröhnt „Eisenbahn, Eisenbahn, übers Land, übers Land“.
Zwischendurch fallen heftige Regenschauer. Wir sitzen zum Glück im Trockenen und Schwitzen. Die Heizung im Zug ist kaputt, was in diesem Fall bedeutet, dass sie auf volle Pulle gestellt ist. Alle schwitzen, die Luft ist stickig.
Die Dänische Bahn hat ein wenig mehr Sinn fürs Design als die Deutsche.
Das Kind thront in dem Sessel der 1. Klasse und malt ein wenig.
Meet the Flodders. Wir schaffen innerhalb kürzester Zeit, unseren Platz ins Chaos zu stürzen.
Irgendwann ist uns so langweilig, dass wir sämtliche Instagram Filter ausprobieren. Dies hier ist der Wimpernfilter.
Passkontrolle! Der Zug hält im nirgendwo. Draußen steht das Militär und drinnen kontrollieren zwei Polizistinnen alle Passagiere. Dabei passieren wir nur die Grenze zu Dänemark.
Wir laufen einmal ums Bahnhofsgebäude rum und suchen eine Toilette, die es nicht gibt.
Wir haben so viel Verspätung, dass wir den Anschlusszug verpassen. So sitzen wir also auf einem kleinen Bahnhof im nirgendwo fest. Barrierefrei ist dieser leider nicht, sodass das Kind bei den Treppen warten muss, damit ich erst den Wagen runtertragen kann.
Mutter und Sohn sitzen lange auf der anderen Seite der Gleise, bis ihnen auffällt, dass sie da falsch stehen.
Bänke gibt es nicht viele, sodass wir es uns auf dem Fußboden bequem machen.
Endlich sind wir in einem modernen und klimatisierten Zug.
Wir sind bei unseren Freunden angekommen. Der Mann kam mit dem Auto am frühen Abend nach. So lassen wir zu viert, nachdem die Kinder im Bett liegen, den Abend mit Wein und Bier ausklingen.
Motorradstellplatz
Pipipause auf einem Rasthof. Das Plakat gefällt mir ziemlich gut, leider ist der Geruch unerträglich, da es nach altem Fett riecht.
Wir machen eine Kaffeepause bei McDonalds und wollten eigentlich noch ein Eis essen. Leider ist die Eismaschine kaputt. Dafür bin ich positiv vom Espresso überrascht und Haylee freut sich über ihren Babyccino.

Habt eine schöne Woche,
xoxo
Christine