ein Wochenende in Hamburg im Juli 2020

Eigentlich hätten die Bilder vom Wochenende noch wunderbar in den Wochenrückblick gepasst, aber dann wäre der Beitrag einfach viel zu lang geworden. Oder aber, ich hätte dem Sonntag einen eigenen Tag widmen können, wenn ich auf den Kalender geschaut hätte. Denn am Sonntag war der 12. Juli und somit wäre es wieder Zeit für die Reihe 12 von 12 gewesen.

David Hockney – My Parents

Aber spätestens seit Corona habe ich jegliches Zeitgefühl verloren. Wieso ist eigentlich schon Juli? Spargel gibt es seit knapp einem Monat nicht mehr und die Rhabarbersaison habe ich vorsichtshalber ganz verpasst. Wobei das nicht stimmt. Einmal habe ich Rhabarber gekauft und ihn zu einem matschigen, grünbraunen Kompott gekocht. Ich glaube, dass hat bisher auch noch keiner geschafft und ich bin mir auch nicht sicher, was da schief gelaufen ist. Aber Küchenunfälle gehören nun mal einfach nur dazu.

Wir wussten zunächst nichts so richtig mit unserem Wochenende anzufangen. Die Wetteraussichten waren durchwachsen und wir von der Woche erschöpft.

Ich bin mir gar nicht mehr sicher, wie und warum wir am Samstag in der Hamburger Innenstadt gelandet sind, aber es war ein wirklich schöner Ausflug. Die Stadt hat sich verändert, überall gibt es neue Baustellen. Ob auf den Straßen oder in Geschäften, alles befindet sich im Wandel. Dabei sind wir auch neue Wege gegangen, die natürlich nicht wirklich neu waren, sondern eigentlich alt. Es tat gut, sich treiben zu lassen und einen Ausklang in der Zentralbibliothek zu finden, in der wir reichlich Medien ausgeliehen haben.

Der Sonntag hingegen stand dann ganz im Zeichen der Entspannung. Wir haben am Vormittag das Wildgehege besucht und uns zu Hause ein Mittagessen schmecken lassen. Der Mann und ich wollten am Nachmittag gerne noch mal raus, auf den Spielplatz oder ein Eis essen, aber das Kind legte doch tatsächlich Veto ein.

Wir hatten es gut und dafür bin ich tatsächlich sehr dankbar!

xoxo
Christine

Und so sah es also aus, unser Wochendende:

Ich mag den Blick auf den Fleet und die alten Häuser. Es seiht fast aus, wie ein Schloss.
Als Kind fand ich die Brücken zwischen zwei Häusern unglaublich toll. Sie sind auch wirklich praktisch, weil man selbst bei schlechtem Wetter trocken ins nächste Gebäude kommt. Aber irgendwie auch ziemlich hässlich. Außerdem würde ich jetzt gerne wissen, wie häufig die Brücke im Jahr frequentiert worden ist.
„Lost cats find new ways“. Na denn man tau!
Och, gegen eine Auster hätte ich jetzt nichts. Aber leider hat das Geschäft geschlossen.
Litfaßsäulen – so und nicht anders müssen sie aussehen.
Ein Blick auf die Innenalster.
BUS
Die Zentralbibliothek hat ein wirklich schönes Makeover erhalten.
Abendessen für das Kind und den Mann.
Abendessen – selbstgemachte Ofenpommes mit einem selbstgemachten Cashew-Knoblauch-Dip. Sehr lecker!
Da spielt eindeutig ein Elefant Pilz-Fußball in meinem Kaffee.
Wir drehen am Sonntagvormittag eine Runde im Klövensteen, einem Wildgehege und Naherholungsgebiet im Hamburger Westen. Ein paar der Tiere zeigen sich immerhin, wie zum Beispiel der Nerz. Das Kind ruft immer wieder „Ohhh wie süüüüß!“.
Mittagessen – das Kind erklärt mir, dass es leider keine Erbsen mag, dafür aber Dill.
Sonntagsbad
frischer Melonensaft

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