Plantschen im Pool, Target in der Abendsonne und Instagram – fünf Freitagslieblinge am 27. April 2018

Nach langer Zeit will ich hier endlich mal wieder meine Freitagslieblinge mit Euch teilen. Sich die Lieblinge im Alltag zu überlegen, ist manchmal gar nicht so einfach. Im Urlaub wird es aber auch nicht leichter, da man hier meist viel mehr hat, als nur einen besonderen Moment.

Ein Lieblingsbuch der Woche gab es nicht, denn ich habe noch nicht mal eins dabei. Daher schummele ich jetzt und lege Euch den Film ans Herz, der mich sehr zum Lachen gebracht hat. „Why him“ ist eine Komödie, die ein bisschen flach in der Handlung ist, aber mir unglaublich gute Laune bereitete. Der überfürsorgliche Familienvater Ned besucht gemeinsam mit Frau und Sohn seine Tochter Stephanie in den Weihnachtsferien, die am College in Kalifornien studiert. Dort trifft Ned auf Stephanies Freund, einen liebenswerten, aber durchgeknallten Jungmillionär aus Silicon Valley. Ned versucht mit allen Mitteln, seine Tochter vom Heiraten abzuhalten.

Mein Lieblingsmoment mit Kind war eindeutig das Plantschen im Pool. Bei 30° Grad haben wir die leichte Abkühlung sichtlich genossen und erfreuten uns daran, den Pool ganz für uns alleine zu haben. So etwas passiert einem natürlich nur, wenn man mitten in der Nebensaison in die Einöde fährt.

Mein Lieblingsmoment nur für mich gab es in dem Sinne nicht. Das heißt, ich war tatsächlich einmal ganz alleine, als ich für den Mann und mich Abendessen holen fuhr. Ja, in Amerika fährt man nun mal und läuft nicht zum Griechen um die Ecke. Auf dem Weg zum Italiener fiel mir dann plötzlich ein, dass wir gar kein Wasser mehr hatten und so stoppte ich eben noch bei Target. Als ich aus dem Auto stieg und auf Target blickte, der ruhig in der Abendsonne lag, wehte ein wunderbarer Grillduft über den Parkplatz. Statt öden Spagetti hätte ich liebend gern in eine Bratwurst gebissen, konnte aber die Duftwolke, beziehungsweise ihren Ursprung, nicht ausmachen.

Mein Lieblingsessen der Woche ist schwierig, da wir hier wirklich viel essen, ich aber nicht alles immer in Fotos festhalte. Ich wünschte, es wäre der Besuch bei In-N-Out gewesen, einer kalifornischen Burgerkette, deren Menü kurz und knackig ist. Das Foto sieht ganz gut aus, aber die Pommes waren noch halb roh, sodass mir auch der Rest irgendwie nicht recht schmeckte. Daher wähle ich unser Frühstück im Harlow zum Lieblingsessen der Woche. Die Corncakes mit pochierten Eiern waren besonders lecker, dazu eine leichte Knoblauchsoße, absolut perfekt.

Die Inspiration der Woche gab es bei Jette von Supermom. Sie hat in ihrer Instagram Story über die neue Datenschutzgrundverordnung geschimpft, die ab 25. Mai in Deutschland in Kraft tritt. Die Story ist leider nicht mehr verfügbar, da sie nur 24 Stunden abrufbar ist. Allerdings hat es mich Jettes Story dazu inspiriert, mit dem Mann während der langen Autofahrt über den Sinn der Datenschutzverordnung zu sprechen. Wir finden sie für kleine Websitenbetreiber, worunter auch Blogs fallen, recht schwachsinnig. Ich habe gar nicht die Zeit und die richtigen Tools, um mich damit zu beschäftigen, woher meine Leser kommen. Und vor allen Dingen, was habe ich davon, wenn ich eine IP Adresse zurückverfolge und sehe, dass jemand aus Entenhausen meinen Blogbeitrag gelesen hat. Nichts! Überhaupt funktioniert das Datensammeln selbst bei großen Unternehmen nicht gut. Ich bin auf Instagram sehr viel aktiv und nutze hier in den USA ausschließlich WLAN, wenn ich online gehe. So wechsele ich also hier mehrmals am Tag fröhlich die IP Adresse, die jedoch immer auf eine amerikanische Adresse zurückzuführen ist (zumindest nehme ich das mal an). Über die Werbung auf Instagram ärgere ich mich, seit diese eingeführt wird. Denn zu 99% gehöre ich nicht zur Zielgruppe. Immer wieder werden mir die gleiche Produkte vorgeschlagen, auch wenn ich den Button anklickte „diese Werbung ist für mich nicht relevant“. Bis vor einigen Tagen wurde mir seltsamerweise weiterhin ausschließlich Deutsche Waren angezeigt. Es machte mich geradezu nervös! Wieso raffte Instagram nicht, dass ich mich schon lange nicht mehr in Deutschland befand? Als mir Anfang der Woche endlich amerikanische Werbung eingeblendet wurde, war ich geradezu erleichtert. Funktioniert das Tracking also doch! Die Werbung find ich zwar genauso bekloppt, aber immerhin hat Instagram jetzt verstanden, wo ich mich befinde.

Symbolbild für die lange Autofahrt

Mehr Freitagslieblinge findet Ihr wie immer bei Anna von Berlin Mitte Mom.

Happy weekend,
xoxo
Christine

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