Meine Woche in Bildern – KW 45/2017

Die letzte Woche startete für mich mit einer Magen-Darm-Verstimmung. Mir ging es schon das ganze Wochenende nicht so richtig gut, sodass ich am Montag dann mit einer radikal Diät begonnen habe. Getreidebrei und Reis. Am nächsten Tag fügte ich dann Ei und Banane hinzu und ab Mittwoch konnte ich wieder ganz normal essen.

Zusätzlich half die absolute Entschleunigung. Häufig putze ich am Montagvormittag die Wohnung, während Haylee mit meinen Eltern spazieren geht. Doch dafür hatte ich weder die Kraft noch Lust, sodass ich selbst den Kinderwagen bei schönstem Sonnenschein um den Block schob. Es sollte auch tatsächlich der einzig sonnige Tag der Woche bleiben. Haylee gefiel der Ausflug nicht sonderlich gut. Sie schimpfte die halbe Strecke, vermutlich gab es zu wenig Interessantes zu sehen.

blauer Himmel am Montagmorgen



Ich starte kränkelnd in den Montag und ernähre mich an dem Tag nur von Haylees Getreidebrei und leicht gesalzenen Reis. Dazu gibt es Tee.

das Bild strahlt für mich so unglaublich viel Wärme aus

entwurzelt

In dieser kleinen Waldstraße herrscht reger Autoverkehr. Eng und an einigen Stellen nicht gut einsehbar, ist es hier. Wenn alle 30 fahren würden, wäre es irgendwie entspannter.

vorbei am Buchenwald

Ob die Laterne wohl irgendwann auf Grund der Last des Efeus zusammen bricht?

Am Dienstag besuchten wir nach langer Zeit mal wieder die offene Babygruppe. Ich gehe da nur noch hin, wenn ich nicht vollkommen übermüdet bin. Man weiß ja nie, wer da so kommt und manche Menschen sind sehr anstrengend. Dieses Mal war ein Vater mit seinem Sohn dabei. Ich hatte mich neben ihn gesetzt, in der Hoffnung, einen unterhaltsamen Gesprächspartner zu finden. Hach herje! Der Vater sprach so leise, dass jegliches Gespräch unmöglich war. Es ist ja nun nicht so, dass die Babys leise vor sich herspielen. Die erzählen und machen mitunter munter Lärm mit all dem Spielzeug, was da so rum liegt. Da muss man schon etwas lauter sprechen. Stattdessen plauderte ich lieber mit der Chinesin und der Mama, die demnächst für drei Wochen samt Baby und Mann nach Florida in den Urlaub fliegt.

Haylee betrachtet eine Zeit lang die Collage, die mein Vater vor einigen Monaten erstellt hat. Ich würde zu gerne wissen, ob sie sich selbst oder uns darauf erkennt. Vielleicht wundert sie sich auch nur über die vielen Babys auf der Leinwand.

Am Mittwoch machten wir einen Ausflug in die Innenstadt und trafen uns mit einer Freundin zum Mittagessen. Schön wars! Anschließend bin ich noch durch ein, zwei Geschäfte gebummelt, konnte das Kind damit aber nicht so recht begeistern. Manchmal findet Haylee es tatsächlich nicht so schlecht oder es stört sie zumindest nicht, aber am Mittwoch war sie eindeutig nicht in Shoppinglaune. Bestimmt lag es daran, dass sich abzeichnete, dass wir ausnahmsweise mal für mich nach neuen Klamotten schauten. Der große h&m in der Spitalerstraße gab uns beiden dann allerdings auch den Rest, sodass wir lieber durch den grauen und dunklen Novembertag marschierten. Die frische Luft tat uns gut und dank der nicht funktionierenden Aufzüge der Deutschen Bahn an den S-Bahnhöfen liefen wir von einer Station zur nächsten. An den Landungsbrücken trug dann schließlich eine Dame mit mir den Kinderwagen runter auf den Bahnhof.

Vom Fluss in den Strom. Hier mündet die Alster in die Elbe. Fast verschlafen, als wäre die Zeit stehen geblieben, liegt der Fleet, gesäumt von Büros und einem Parkhaus vor mir.

Lunch Date mit Sandra, schön wars!

Abgerissen! Und ich frage mich, wohin all die Türen führten, die man an der Hauswand sieht (das sind die kleinen gelben Luken).
a) es gab früher einen Balkon
b) es gab früher französische Fenster
c) es gab früher ähnlich wie in New York eine Feuertreppe nach unten

In der Innenstadt gibt es an den S-Bahnhöfen des Citytunnels entweder keinen oder nur defekte Aufzüge. Und so bin ich von Station zu Station gelaufen, vorbei an den Sehenswürdigkeiten unserer Stadt.

Am Donnerstagmorgen ging es zum Yoga. Ich muss fürchterlich erschöpft ausgesehen haben, da die Yogalehrerin fragte, ob es mir gut gehen würde. Tatsächlich stärkten mich das Yoga und die Meditation ein wenig, aber nichtsdestotrotz freute ich mich auf den Mittagsschlaf mit Haylee. Schließlich wollten wir zwei einigermaßen ausgeruht sein, um den Opa am Nachmittag mit einem Besuch anlässlich seines Geburtstages zu überraschen. Oh, wie ist uns das geglückt! Die Freude stand ihm ins Gesicht geschrieben.

Irgendwie wundert es mich, dass man beim Yoga solche Zettel aufhängt.

Und zack stehen sie da, die ersten Vorboten der Weihnachtsmärkte! Schmalzkuchen für alle. Leider roch es nicht zu appetitlich.

Wie niedlich, dass das Gartentor mit einem Fahrradschloss gesichert ist. Erstens könnte man bei der Höhe ja locker rüber steigen und zweitens steht man dann direkt im Gestrüpp. Um das Grundstück hat sich seit Jahren niemand mehr gekümmert.

Und zack war Freitag, eigentlich Zeit für die Freitagslieblinge, aber wie Ihr schon gemerkt habt, habe ich sie ausfallen lassen. Da ich weder etwas gelesen habe, noch eine Inspiration gefunden habe, war mir nicht nach bloggen zumute. Am Nachmittag haben wir uns mit einer Freundin eine Kita angesehen. Oh mein Gott! Was für eine katastrophale Leitung. Auf die Frage, wie die Plätze vergeben werden würden, gab es keine Antwort. Einen Platz zu bekommen ist quasi aussichtslos, egal zu wann man sein Kind anmelden möchte. Selbst wer sein Kind jetzt für einen Platz in drei Jahren anmelden möchte, bekommt diesen nicht. Ich habe dann sehr freundlich gefragt, zu wann denn überhaupt ein Platz frei wäre und bekam, ratet, dann zu hören “Das weiß ich nicht.”. Äh ja! Warum es überhaupt einen Tag der offenen Tür gibt, habe ich nicht verstanden.

Mittagessen. Ohne Erklärung kommt dieses Bild dann wohl doch nicht aus. Das Spiegelei kann wohl zweifelsfrei jeder erkennen. Dazu gibt es schwarzen Reis (bitte nicht verwechseln mit Wildreis, den ich abgrundtief hasse) mit Zucchini und Pecannüssen. Sehr lecker!

Im Laub und der Gedanke, dass die roten Turnschuhe eigentlich nicht wirklich zum rosa Regenmantel passen.

Am Samstag schliefen wir aus, bummelten etwas durch Ottensen und aßen schließlich mit meinen Eltern zu Abend.

Mädchenfahrrad

Und was wir am Sonntag gemacht haben, könnt Ihr in den 12 von 12 nachlesen.

Startet gut in die neue Woche,
xoxo
Christine

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