Was aus den Vorsätzen der letzten Woche geworden ist

Letzten Montag habe ich meine Vorsätze der Woche geteilt. Kaum war der Post online gegangen, schrieb mir meine Freundin, dass ich mir ja ziemlich viel vorgenommen habe. Äh ja!

Einige Dinge wie Wäsche waschen, zusammenlegen, bügeln oder das Badezimmer putzen, fallen jede Woche an. Dennoch hat es mich motiviert, sie aufzuschreiben und später dann von der Liste zu streichen.

Auch das Vereinbaren von Arztterminen war jetzt nicht so schwierig, wobei ich schon eine Sekunde erstaunt war, dass man eine Wartezeit von sechs Monaten als Kassenpatient hat. Ha! Ich hätte also den Augenarzttermin für Haylee gleich mal im Kreissaal vereinbaren müssen. Da denkt man natürlich nicht dran, weil man ein klein wenig von dem schreienden Bündel abgelenkt ist.

Das Kaufen von neuen Milchflaschen hat sich übrigens in Wohlgefallen aufgelöst, da ich noch welche im Geheimversteck hatte. Manchmal bin ich wie ein Eichhörnchen, das seine Nüsse gut in Gärten und Wäldern versteckt, sich bloß nicht sofort daran erinnert, wo es die Teile vergraben hat.

Einen Teil meiner E-Mails habe ich beantwortet, einige Antworten stehen allerdings immer noch aus. Dafür habe ich immerhin schon eine Handvoll Postkarten verschickt und auch welche gestaltet, auf deren Lieferung ich nun warte. Das Warten nervt mich ungemein! Vermutlich wären die Karten hier auch schon längst angekommen, wenn der Postbote täglich bei uns vorbeischauen würde. Das macht er aber nicht mehr! Seit Monaten bekommen wir maximal drei bis vier Mal die Woche Post, sodass an manchen Tagen die Briefkästen bei uns im Hause fast platzen. Den Sparwahn einiger Unternehmen halte ich für etwas ungesund.

Mit der Gestaltung des Fotoalbums tue ich mich wirklich schwer. Die ersten Bilder habe ich zwar im Onlineportal des Fotoanbieters hochgeladen, da ich aber nicht nur die Bilder in chronologischer Reihenfolge zusammenstelle, sondern auch meist noch etwas mehr Text dazu schreibe, wird es sich wohl einige Woche hinziehen.

Ich bin übrigens ganz stolz, dass ich unsere Abstellkammer aufgeräumt und neu sortiert habe, als auch Haylees Wickeltisch. Beides stand nicht auf meiner To-Do Liste, aber sowohl die Abstellkammer als auch die Wickelkommode befanden sich in einem unerträglichen Zustand. Da Haylee auf Grund von mangelndem Platz keinen eigenen Kleiderschrank besitzt, bewahren wir ihre Kleidung in kleinen Kästen in den Regalen des Wickeltischs auf. Nun herrscht an beiden Fronten endlich wieder Ordnung, in der Hoffnung, dass beides auch so bleibt.

Meine Vorsätze für diese Woche sind folgende:

  • endlich einen Kuchen mit Kürbispüree backen
  • die Postkarten verschicken, wenn sie diese Woche geliefert werden
  • den Balkon winterfest machen (durch die Stürme der letzten Wochen sieht er unmöglich aus)
  • mich überwinden, das Laminat endlich mal zu wischen (aber ich sage euch, diese Rüstzeit im Wohnzimmer nervt. Die Stühle auf den Tisch stellen, alle anderen Gegenstände wie Lampen, Zeitungskorb usw. vom Boden entfernen. In der Küche und im Badezimmer ist das Wischen ja im Nu erledigt, aber beim Rest der Wohnung…)
  • die Küchenschublade mit den Backutensilien neu sortierten
  • das Geburtstagsgeschenk für mein Patenkind besorgen und rechtzeitig in Geschenkpapier einschlagen
  • eine neue Jeans und Strumpfhosen kaufen (Hosenkauf hasse ich)
  • ein neues Buch in der Bücherei aussuchen
  • das Fotoalbum weiter gestalten
  • die Wohnung ordentlich halten, denn dann verschwende ich auch nicht so viel Zeit beim Aufräumen
  • die Betten neu beziehen (so ein Kraftakt, da Haylees Bett fest verankert direkt neben unserem steht, was das Aufziehen des Bettlakens als Kraftakt gestaltet)
  • rechtzeitig fürs Racletteessen einkaufen gehen

 

Startet gut in die neue,
xoxo
Christine

 

P.S. Das mit dem Clean Eating hat an einigen Abenden toll geklappt. Nur tagsüber war es schwierig. Schließlich musste ja irgendwer die Dominosteine und all den Kuchen essen.

 

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